Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Österreichs KH-ManagerInnen treffen sich in Linz

14. - 16. Mai 2018

Digitalisierung 4.0 ist Realität, die Generation Y ist Gegenwart, doch was kommt nun? Bei unserem Kongress schauen hochkarätige Vortragende nach vorne: Wie verändert sich die Arbeitswelt? Wie verändert sich die Welt derer, die arbeiten? Wie verändert sich die Gesellschaft? Was ist unsere Rolle im Management? Gehen Sie mit uns im Design Center auf eine Reise durch BigData, die Digitalisierung des Gesundheitswesens und die Zukunftsvisionen unserer Gesellschaft. Erleben Sie eine digitale Reise durch den menschlichen Körper im Ars Electronica Center in Linz Von Mensch zu Mensch: im digitaler Zeitalter direkt und persönlich bei uns auf dem Kongress in Linz.


Datenschutz als Herausforderung

25.4.2018

Am 25. Mai tritt das neue Gesetz in Kraft. Wirksam wird mit der Datenschutzgrundverordnung ein EU-Gesetz, das die Rechte der Bürger stärker soll, bei Betroffenen angesichts hoher Geldstrafen aber auch für Verunsicherung sorgen kann. Neben Firmen und Vereinen werden sich auch Ärzte und Patienten auf einige Änderungen einstellen müssen. Ärztliche Befunde via E-Mail an Patienten zu schicken wird dann endgültig verboten sein, auch Gesundheitsauskünfte am Telefon sind rechtlich fragwürdig.


ELGA vs. Datenschutz

24.4.2018

Ganz Österreich diskutiert über die elektronische Krankenakte ELGA und die von der Regierung geplante Weitergabe von Daten für Forschungszwecke. BM Hartinger-Klein sieht den Balanceakt zwischen umfassendem Datenschutz und medizinischer Forschung im Rahmen der Big Data-Analysen als gelungen: „Mit dem Entschließungsantrag haben wir eine für alle Seiten gute und tragbare Entscheidung erzielt. Die Patienten-Daten sind weiterhin gesichert und die Wissenschaft kann unter ganz bestimmten, klar geregelten Kriterien auf anonymisierte Daten zugreifen. ELGA ist von der neuen Datenschutzverordnung ausgenommen.


Experten tagten zu Primärversorgungszentren

23.4.2018

Probleme wie überfüllte Spitalsambulanzen und unbesetzbare Hausarztordinationen sollen „Primärversorgungszentren“ beseitigen. In Graz tagten europäische Experten zur Frage wie man neue Versorgungsnetzwerke am besten aufbaut. Am neuen Campus der Med Uni Graz diskutierten Experten darüber, wie man dafür sorgen kann, dass der Besuch des Hausarzts für alle Menschen einfach bleibt oder einfach wird.


AUVA und ELGA

20.4.2018

Leistungskürzungen bei der AUVA und die Schließung von Unfallspitälern sind für Beate Hartinger-Klein kein Thema. Bei den Beratungen im Nationalrat über das Gesundheitsbudget versicherte die Gesundheitsministerin, bei der Reform der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) gehe es einzig und allein um eine organisatorische Verschlankung der Strukturen und den Abbau von Bürokratie. Was ELGA betrifft, schloss sie eine Freigabe der diesbezüglichen Gesundheitsdaten mit Nachdruck aus. (Foto BM Hartinger-Klein mit BUKO-Präsident Koller bei der Bundeskonferenz)


Spezialambulanz für krebskranke Patienten

17.4.2018

40.000 Österreicher erkranken jedes Jahr neu an Krebs. Für immer mehr Betroffene ist das zwar kein Todesurteil mehr, dennoch ist die Diagnose für Patienten und deren Angehörige existenziell bedrohlich. Ergänzend zur medizinischen Betreuung bietet das Landeskrankenhaus Salzburg für Krebspatienten die „Lebensstilambulanz“ an. Hauptziel dieser in Österreich einzigartigen Spezialambulanz: Lebensqualität steigern.


Teilchenbeschleuniger wird weiterentwickelt

16.4.2018

Seit etwa eineinhalb Jahren werden im Krebsbehandlungs- und Forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt Krebspatienten behandelt. Mittels Teilchenbeschleuniger werden Strahlentherapien durchgeführt, die es weltweit nur in fünf anderen Zentren gibt. MedAustron ist nun mit dem Austrian Institut of Technology (AIT) eine Kooperation eingegangen. Die Weiterentwicklung des Beschleunigers ist eine zentrale Aufgabe des Teams von MedAustron. Sie ist notwendig, um auch künftig am aktuellsten Stand der Technik zu bleiben und nicht zuletzt die medizinische Anwendung noch effizienter und schneller zu machen.


Keine Leistungskürzungen bei AUVA !

12.4.2017

Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein hat gestern im Budgetausschuss des Parlaments Leistungskürzungen bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) ausgeschlossen. Für die Unfallkrankenhäuser gab die Ministerin nach den heftigen Protesten der vergangenen Tage neuerlich eine Bestandsgarantie ab, berichtete die Parlamentskorrespondenz. Die österreichweite Leistungsbilanz der AUVA läßt sich sehen: In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten auf medizinischem Spitzenniveau versorgt, davon mehr als 46.000 stationär. Davon waren 330.000 keine Arbeitsunfallpatienten. Die AUVA betreibt das Traumazentrum Wien mit den beiden Standorten Meidling und Lorenz Böhler, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark).


Erstes Kinder-Rehazentrum Österreichs eröffnet

3.4.2018

Etwa 5.000 Kinder und Jugendliche in Österreich brauchen eine Rehabilitation. Bisher mussten die Familien ins Ausland - vorwiegend nach Deutschland - ausweichen oder die Kinder wurden in Einrichtungen gemeinsam mit Erwachsenen behandelt. In Wildbad Einöd eröffnete Optimamed das Kinder-Rehabilitationszentrum mit 52 Reha-Plätzen für Kinder und Jugendliche.


Kärntner Chirurg schreibt Medizingeschichte

3.4.2018

Der Kärntner Chirurg Peter Zilla (Foto ORF) ist in die Fußstapfen des durch die erste Herztransplantation weltberühmt gewordenen Arztes Christiaan Barnard getreten. Er forscht am Groote Schuur Hospital Kapstadt daran, neuartige Herzklappen ohne große Operation zu ersetzen und entwickelte nun eine Herzklappe aus einem neuen Kunststoff. Sie ist billiger zu produzieren und bis zu zehn Mal länger haltbar als bisherige Klappen. Außerdem kann die Operation von Chirurgen in kleinen Krankenhäusern mit einem kleinen Schnitt, ohne Herz-Lungenmaschine und ohne teure bildgebende Verfahren durchgeführt werden.


Knie aus dem 3D-Drucker

31.3.2018

Am Spital Einsiedeln (CH) werden den Patienten mit Kniearthrose seit Anfang 2017 Knieprothesen aus dem 3D-Drucker eingesetzt. Die Ärzte sind überzeugt, dass sich das Implantat aus dem Drucker individueller anpassen lässt als die bisher bekannten Knieprothesen. Das neue Knieimplantat sei präziser als seine Vorgänger an die individuelle Anatomie des Gelenks anpassbar, teilt das Spital Einsiedeln mit. Denn mit einer massgeschneiderten Prothese anstelle eines standardisierten Produktes müssen nur die tatsächlich arthrotischen Gelenkteile ersetzt werden.


Weltweiter Antibiotika-Verbrauch ist immens gestiegen

31.3.2018

Der weltweite Antibiotikaverbrauch ist einer Hochrechnung zufolge in den vergangenen 15 Jahren um rund 65 Prozent gestiegen. Besonders in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern sei die Zunahme "dramatisch", berichten Wissenschaftler um Eili Klein vom US-Forschungszentrum CDDEP (Center for Disease Dynamics, Economics & Policy). „Antibiotika sind eine große Errungenschaft der Medizin. Durch sie können bakteriell verursachte Infektionskrankheiten wirksam geheilt werden. Aber je häufiger sie eingesetzt werden, umso öfter kommt es zu Resistenzen”, kommentiert Pharmig-Generalsekretär die Studie.


KHN und der Flughafen BERLIN

27.3.2018

Der Energetiker-Skandal ist ja auch nur die Spitze des Eisbergs, an dem einmal mehr ein öffentliches Großbauprojekt zerschellt ist, unter anderem kostenmäßig. Das KH Nord wird, wenn es im Sommer 2019 tatsächlich aufgesperrt werden sollte, etliche Jahre später und um viele hundert Millionen Euro teurer als geplant in Betrieb gehen. Ein wenig ist das KH Nord das, was der neue Flughafen BER für die Berliner ist: eine unendliche Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen.


Ärztemangel

27.3.2018

In ländlichen Regionen ist der Ärztemangel bereits spürbar und wird österreichweit noch zunehmen. Das Burgenland setzt nun Maßnahmen zur Sicherung der ländlichen medizinischen Versorgung, da in den nächsten Jahren 60 Prozent der Ärzte in Pension gehen. Stipendien für das Medizinstudium mit anschließender Verpflichtung, dann als Ärzte Kassenstellen im Land zu besetzen, wurden beschlossen. Das Land Niederösterreich startete Anfang Jänner die „Initiative Landarzt“. Sie sieht vor, dass bei Kassenstellen, die mehr als ein Jahr lang nicht besetzt werden können, die NÖ Landeskliniken-Holding vorübergehend einspringt. Sie soll Allgemeinmediziner für die Praxen zur Verfügung stellen. In der 2.000-Einwohner-Gemeinde Gresten gibt es nun einen dieser Härtefälle.


Krankenhaus Wien Nord energetisch gereinigt

18.3.2018

Beim nicht gerade von positiven Schwingungen gesegneten Wiener Krankenhaus Nord sorgt nun ein weiteres, skurril anmutendes Detail für Aufregung (NEWS). Wie jetzt bekannt wurde, hat der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) einen "Bewusstseinsforscher" mit dem Auftrag "Sämtliche natürliche am Grundstück vorhandene Energieflüsse wiederherstellen und reinigen" um 95.000 € betraut. Nach Bekanntwerden zieht der Krankenanstaltenverbund nun personelle Konsequenzen. Die Erzdiözese Wien veröffentlichte folgenden Tweet: "Wir sagen nur: Ein einfacher Segen wäre günstiger gewesen" 😉 (@ErzdioezeseWien, 15. März 2018)


Mitarbeiter im KH sollen Rauchpausen einarbeiten

8.3.2018

In den Salzburger Landeskliniken (SALK) sollen sich Raucher in Zukunft für ihre Rauchpause abmelden. Arbeitszeit, die durch die Zigarettenpause verloren geht, soll dadurch hereingearbeitet werden. "Wie kommen die dazu, dass die anderen rauchen gehen und sie müssen arbeiten?“ begründete SALK-Geschäftsführer Paul Sungler den Vorschlag. Rechtlich ist das möglich. Dieser Standpunkt führt österreichweit zu entsprechender Diskussion. Die NÖ-GKK geht da noch weiter: Rauchen in der Dienstzeit könnte Kündigung bedeuten!


Smartphones als Problem in Spitälern

2.3.2018

Smartphones wurden in den oö. Krankenhäusern zunehmend zum Problem. Immer öfter berichten Ärzte, dass misstrauische Angehörige Behandlungen mitfilmen oder Patienten selbst, die an ihnen erfolgten Operationen ins Internet stellen wollen. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz reagierte man mit Verbotsschildern für Handys. Angehörige eines Patienten haben hier begonnen, andere Patienten und medizinische Geräte mit ihren Smartphones zu filmen. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art, aber der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Nun wurde auch ein Fotoverbot in allen Häusern der NÖ-Landeskliniken ausgesprochen.


E-Medikation kommt schrittweise in ganz Österreich

28.2.2018

Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger und die Ärztekammer haben einen Vertrag zur Einführung der E-Medikation unterzeichnet. Damit werden den Ärzten ihre Investition und die laufenden Wartungskosten ersetzt. Auch die geplanten elektronischen Verordnungen und Zuweisungen werden damit geregelt. Mit der Apothekerkammer wird ein entsprechender Vertrag noch verhandelt. Nach einem Probebetrieb im steirischen Deutschlandsberg läuft die E-Medikation bereits seit Jahresbeginn in Vorarlberg. Im Mai soll die Steiermark dazu kommen, und in den nächsten eineinhalb Jahren soll das System in ganz Österreich ausgerollt werden. Den Abschluss bildet Wien im September 2019.


Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ...

27.2.2018

Im Rahmen ihrer verstärkten Sicherheitsmaßnahmen haben viele Krankenhäuser in den Vereinigten Staaten bewaffnete Wachen in ihren Räumlichkeiten stationiert. Die Debatte darüber, ob bewaffnete Wachen in Krankenhäuser gehören, ist nach einem jüngsten Schusswechsel in einem Krankenhaus in St. Louis wieder aufgeflammt.


Krankenhauskeime - Vorbild Niederlande

21.2.2018

Von den Hautbakterien, die bei Arztuntersuchungen entdeckt werden, sind bis zu 15 Prozent sogenannte MRSA-Keime. Gelangen diese in den Körper, können sie tödliche Infektionen auslösen. In den Niederlanden liegt die Infektionsrate weit niedriger. Der Grund: Nirgendwo sonst in Europa gibt es so hohe Präventionsmaßnahmen. Mit einem verbindlichen Maßnahmenkatalog und klaren Anweisungen fürs Krankenhauspersonal in Sachen Kleidung, Händewaschen und Desinfektion haben die Niederländer das Problem minimiert.