Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs
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Einladung zum Kongress „Zukunft gestalten“ in Wien
.Die Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs (BUKO) und die Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens (ARGE) laden Sie herzlich zum 66. Österreichischen Kongress für Krankenhausmanagement ein, der vom 5. bis 7. Mai 2025 in Wien stattfindet. Unter dem Motto "Zukunft gestalten" werden wir uns mit den Themen Innovation, Wertschöpfung, Patientenorientierung sowie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz beschäftigen. Zahlreiche Experten aus dem Gesundheitswesen, der Gesundheitswirtschaft und der Wissenschaft werden Sie auf eine Reise in die Zukunft mitnehmen und diese Themen mit Ihnen diskutieren. In der Fachausstellung erwarten Sie viele Partner aus der Gesundheitswirtschaft und am Abend der Gesundheitswirtschaft am 5. Mai. Die Veranstaltung orientiert sich an den ÖKO-Event Kriterien der Stadt Wien.

Innovations- und Nachhaltigkeitspreise im Gesundheitswesen
.Um besondere Projekte in der Gesundheitsversorgung zu würdigen, verleiht der Österreichische Verband Grüner Krankenhäuser (ÖVGK) heuer zum zweiten Mal unter dem Motto "Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen" seine Innovations- und Nachhaltigkeitspreise im Gesundheitswesen. Der ÖVGK möchte damit die Innovatorinnen und Innovatoren die sich für eine bessere, ethischere und nachhaltigere Gesundheitsversorgung einsetzen, ins Rampenlicht rücken. Ausgeschrieben sind die Kategorien: „Innovations- und Nachhaltigkeitspreis 2025 - Kategorie Wien", der „Innovations- und Nachhaltigkeitspreis 2025 - Kategorie Österreich“ und der „Sonderpreis Hitzeschutz 2025“. Zusätzlich zu den Innovations- und Nachhaltigkeitspreisen verleiht der ÖVGK zum Anlass des ersten Österreichischen Hitzeaktionstages (4. Juni 2025) einen Sonderpreis zum Thema Hitzeschutz im Gesundheitswesen. Die Einreichphase ist nun beendet - Danke für die Fülle an Einreichungen! Die Preisverleihung findet am Dienstag, 6. Mai 2025, im Rahmen des 66. Österreichischen Kongresses für Krankenhausmanagement statt, der das Thema “Zukunft gestalten” behandelt.

Kauf von VAMED-Kerngeschäft verzögert sich
17.3.2025Beim Kauf des Kerngeschäfts des Krankenhausbetreibers VAMED durch STRABAG und Porr gibt es Verzögerungen aufgrund einer fehlenden Genehmigung. Die Verhandlungen werden fortgesetzt, aber die Dauer ist unbekannt. Der Kaufvertrag umfasst die VAMED-KMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H. (VKMB) und die VAMED Standortentwicklung und Engineering GmbH (VSG), einschließlich der technischen Betriebsführung und Bauprojekte des AKH Wien, das österreichische Projektentwicklungsgeschäft sowie Thermenbeteiligungen in Österreich.

Steirische Drohnen sollen Spitäler vernetzen
17.3.2025Dringend benötigte Medikamente und Laborproben rasch von einem Spital zum anderen geliefert via Drohne: Noch heuer soll ein entsprechendes Pilotprojekt beginnen, bei dem in der Steiermark entwickelte und gebaute Drohnen im Einsatz sind.

World's Best Hospitals
11.3.2025Das aktuelle Ranking des US-amerikanischen Magazins „Newsweek“ listet das „Universitätsklinikum AKH Wien / Medizinische Universität Wien“ unter den Top-30 Kliniken der Welt. In der Liste „World’s Best Hospitals 2025“ belegt das AKH Wien den 27. Platz. Die Spitzenpositionen gehen an die Mayo Clinic in Rochester (USA), die Cleveland Clinic (USA) und das Toronto General - University Health Network (CAN). Das bestplatzierte europäische Krankenhaus ist das Karolinska Universitetssjukhuset in Schweden auf Rang fünf. Neben dem AKH Wien konnten sich auch andere österreichische Kliniken unter den weltweiten Top-Kliniken platzieren: die Innsbrucker Universitätskliniken (56), das Kepler Universitätsklinikum Linz (95) und das Universitätsklinikum Graz (99). Weitere österreichische Krankenhäuser in der Liste sind das Landeskrankenhaus Salzburg (131), das Hanusch-Krankenhaus (154) und das Ordensklinikum Linz Elisabethinen (162). Insgesamt wurden mehr als 2.400 Kliniken aus 30 Ländern bewertet.

Schwerarbeitsregelung für Pflege
7.3.2025Im Regierungsabkommen wurde vereinbart, Pflegeberufe in die Schwerarbeitsregelung aufzunehmen und Pflegekräften damit den Zugang zu einer Schwerarbeitspension zu vereinfachen. Das war eine zentrale Forderung der Gewerkschaften aller Bundes-, Landes- und Gemeindebediensteten im Gesundheitsbereich, GÖD-Gesundheitsgewerkschaft und younion - Team Gesundheit.

Filteranlagen für OP-Gase machen OP-Säle klimafit
3.3.2025Narkosegase sind im OP-Bereich lebensrettend, in großer Dosis jedoch schädlich für das Klima. Traditionell wurden bzw. werden Narkosegase direkt am Narkosegerät abgesaugt und in die Außenluft abgeleitet. Dabei werden sie so verdünnt, dass sie für Menschen und Tiere ungefährlich sind. Sie bleiben jedoch eine Belastung für das Klima, wie Studien bestätigen. Die Salzburger Landeskliniken starteten daher Ende 2023 ein mittelfristig angelegtes Klimaschutzprojekt: „Ziel ist es, in allen OP-Sälen an allen Standorten Filteranlagen zur Rückgewinnung der Narkosegase einzubauen“, erklärt der leitende Medizintechniker der SALK, Jakob Miklautz. Bereits seit längerem setzen die Salzburger Landeskliniken auf die technologischen Möglichkeiten moderner Narkosegeräte, bei denen durch Herabsetzten der Flussgeschwindigkeit der Verbrauch an Narkosegas massiv reduziert werden kann. „Der Einsatz der Filter ist nun ein weiterer wichtiger Beitrag zur Vermeidung von klimaschädlichen Emissionen.“ Die Umrüstung begann an der Landesklinik Hallein und wurde im Februar 2025 am Uniklinikum Campus Landeskrankenhaus abgeschlossen.

Spracherkennung im Krankenhaus
3.3.2025Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes) verwendet eine Spracherkennungssoftware, um das medizinische Personal zu entlasten. Diese Software wird freiwillig von Ärztinnen und Therapeutinnen genutzt, um Befunde in ein Diktiergerät zu sprechen, die dann automatisch geschrieben werden. Dies ermöglicht eine schnelle Verfügbarkeit der Befunde, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Die Spracherkennungssoftware wird in allen Abteilungen der KAGes eingesetzt.

Regierungsprogramm Gesundheit
28.2.2025Im Original: „Österreich verfügt über einen stark entwickelten Sozialstaat, der auf den Leistungen von Erwerbstätigen und Betrieben basiert. Wir wollen in wirtschaftlich fordernden Zeiten den Arbeitsmarkt in Österreich stärken und dynamisch weiterentwickeln, damit Leistungen für Gesundheit, Pflege, Soziales und Familien auch in Zukunft gesichert sind. Das Pensions- und Gesundheitssystem muss fit für die demografischen Herausforderungen gemacht werden, damit sich auch künftige Generationen darauf verlassen können. Dabei verfolgen wir auch das Ziel, die Lebensqualität bis ins hohe Alter nachhaltig zu verbessern."

Digital Doctor
24.2.2025Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist der Schlüssel zur Weiterentwicklung des Gesundheitssystems. Diese digitale Transformation zu fördern und zu beschleunigen, ist für alle Beteiligten nicht nur sinnvoll und vernünftig, sondern auch dringend notwendig im Interesse der Patient:innen und der österreichischen Volkswirtschaft. Aus diesem Grund haben die Unternehmen der Futuro Holding GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Digitalisierung und Telekommunikation (im Bundesministerium für Finanzen) sowie dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz die MEDIENINITIATIVE DIGITALE MEDIZIN ins Leben gerufen. Digital Doctor ist das Medium in print- und online Versionen. Die Bundeskonferenz der Krankenhausmanager ist mit dabei.

Anfahrt per Mausklick statt mit dem Rettungsauto
24.2.2024Seit der Coronapandemie sind Videokonferenzen fester Bestandteil des beruflichen und privaten Alltags vieler Menschen. Auch in der Notfallambulanz (Zentrale Ambulante Erstversorgung, ZAE) des Ordensklinikums Linz Elisabethinen hat die Telemedizin Einzug gehalten. Dabei geht es um weit mehr als nur Videotelefonie: Die Telemedizin ermöglicht eine hochwertige medizinische Fernbetreuung und erspart Patientinnen und Patienten den oft beschwerlichen Weg ins Krankenhaus.

Göttlicher Heiland Krankenhaus als Gefäßzentrum
17.2.2025Das Göttlicher Heiland Krankenhaus in Wien Hernals hat sich als führendes multiprofessionelles Gefäßzentrum etabliert, insbesondere in den Bereichen Angioplastien und Varizenoperationen. Der neue Chirurgie-Vorstand, Prim. Dr. Matthias Paireder, plant, den Fokus verstärkt auf Spezialisierung zu legen und die robotische Chirurgie sowie die Perfektionierung minimalinvasiver Techniken einzuführen.

Fax-Verbot: Einheitliches System gefordert
10.2.2025Seit dem 1. Jänner dürfen im Gesundheitswesen aus Datenschutzgründen keine Faxe mehr verschickt werden. Dies stellt vor allem niedergelassene Ärzte vor große Herausforderungen. Auch das Personal in Alten- und Pflegeheimen sowie Apotheker haben mit den neuen Auflagen zu kämpfen. Das Faxverbot sorgt in manchen Bereichen des Gesundheitswesens für Chaos. Wie der Standard berichtet, sind "USB-Sticks im Taxi und CD-ROMs im Rettungsauto" unterwegs. Das Fax-Verbot in Österreich ist in der Novelle des Gesundheitstelematikgesetzes 2012 geregelt. Diese Novelle trat am 1. Jänner 2025 in Kraft und zielt darauf ab, die Nutzung von Faxgeräten im Gesundheitswesen aus Datenschutzgründen zu beenden. Der Tod des Faxgeräts hat den Gesundheitsbereich offensichtlich kalt erwischt. Die Bundeskonferenz der Krankenhausmanager hat in ihrem Newsletter am 8. Jänner bereits dringlich darauf hingewiesen.

EU setzt Regeln für Umgang mit KI in Kraft
3.2.2025In der Europäischen Union sind neue Vorschriften für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Kraft getreten. Gemäß dem EU-KI-Gesetz (AI Act) sind ab sofort KI-Systeme verboten, die „inakzeptable Risiken“ für Sicherheit, Gesundheit oder Grundrechte darstellen, es sei denn, sie dienen der „nationalen Sicherheit“.

Radiologie- und Laborbefunde ab Juli verfügbar
3.2.2025Eine kürzlich verabschiedete Novelle der ELGA-Verordnung erleichtert Patientinnen und Patienten den Zugriff auf ihre Gesundheitsdaten. Ab Juli 2025 sind niedergelassene Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, Labor- und Radiologiebefunde sowie die dazugehörigen Röntgen-, MRT- und CT-Bilder in der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) zu speichern. Diese Verpflichtung wird ab 2026 auch auf Krankenanstalten ausgeweitet.

Weiter Kostenstreit über Gastpatienten
29.1.2025Wiens-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker bleibt im Streit über die finanziellen Belastungen durch Gastpatienten weiterhin aktiv. Seine Kritik richtet sich dabei besonders gegen das benachbarte Bundesland Niederösterreich. Berechnungen seines Büros zufolge verursachten Patientinnen und Patienten aus Niederösterreich im Jahr 2022 zusätzliche Kosten von etwa 420 Millionen Euro für Wien. Diese Zahlen werden kolportiert: In den Wiener Kliniken (WiGeV) waren durchschnittlich mehr als 600 Gastpatienten pro Tag stationär behandelt. Das entspricht einem "Gastpatientenanteil" von rund 16 Prozent - also etwa nach Betten einem ganzes Krankenhaus wie zum Beispiel die Klinik Landstraße. Im ORF-Artikel wird auch eine Gegenrechnung für die Behandlung von Wienern in NÖ-Kliniken dargestellt. Niederösterreichs Patientenanwalt Michael Prunbauer wirft im ORF-NÖ Wien verfassungswidriges Handeln vor. Bisher sollen knapp 20 Niederösterreicher abgewiesen worden sein.

Österreich-Premiere: Neuester OP-Roboter in Oberwart
27.1.2025Neben dem 2022 in Betrieb genommenen und bereits über tausend Mal eingesetzten da Vinci-Xi-OP-Roboter verfügt die Klinik Oberwart nun auch über das brandneue da Vinci-Single-Port-Operationssystem. Dies markiert einen bedeutenden Fortschritt für die roboter-assistierte Chirurgie im Burgenland und in ganz Österreich. Die Vorteile für die Patient*innen sind vielfältig und umfassen weniger postoperative Beschwerden, eine schnellere Genesung und kürzere Krankenhausaufenthalte bei minimalinvasiven Eingriffen in den Bereichen Gynäkologie, Chirurgie, HNO und Urologie.

Landespolitik legt Leitspital Liezen auf Eis
27.1.2025Nach langer Diskussion hat die steirische Landesregierung letzte Woche beschlossen, das Projekt des Leitspitals Liezen endgültig zu stoppen. Stattdessen wird nun ein Alternativplan entwickelt. Im Zentrum des neuen Konzepts steht das bestehende Krankenhaus in Rottenmann. Zudem sollen die Standorte in Schladming und Bad Aussee erhalten und weiter ausgebaut werden. Das neue Konzept soll bis zum Sommer vorliegen.

NÖ Ärztinnen und Ärzte fordern gemeinsame Gesundheitsplanung für Wien, Niederösterreich und Burgenland
20.1.2025In der aktuellen Debatte über die Finanzierung von Gastpatient:innen in Wiener Krankenhäusern fordert Harald Schlögel, Präsident der Ärzt:innenkammer für Niederösterreich, einen runden Tisch mit Vertreter:innen aller drei betroffenen Bundesländer. „Es darf nicht sein, dass Operationen an politischen Streitigkeiten scheitern. Die Leidtragenden sind verunsicherte Menschen, die immer länger auf ihre Behandlungen warten müssen. Ich appelliere daher an die politischen Verantwortlichen, eine Einigung zur gemeinsamen Planung und Finanzierung zu erzielen, um die bestmögliche medizinische Versorgung unserer Patient:innen sicherzustellen“, so Präsident Schlögel. Derzeit müssen Rettungsdienste mit Patient:innen aus Niederösterreich um Wien herumfahren, da sie keine Wiener Krankenhäuser ansteuern dürfen.