Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs
News
67. Österr. Kongress für Krankenhausmanagement
4. bis 6. Mai 2026 in EisenstadtIm Zusammenwirken mit der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs (BUKO) laden wir Sie recht herzlich ins Kulturzentrum nach Eisenstadt ein. Unsere Welt ist in Bewegung, Veränderungen passieren immer schneller und auch wir sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Die Themen, die uns täglich beschäftigen, verlangen Flexibilität und Know-how. Der Kongress in Eisenstadt vermittelt uns neue Impulse, eine klare Sicht auf komplexe Herausforderungen und frische Motivation durch Mutmacher-Projekte im Gesundheitsbereich. Freuen Sie sich schon jetzt auf die Keynote-Speaker Univ. Prof. Dr. Peter Filzmaier und Mag. Anton Innauer, spannende Vorträge und Workshops, die Fachausstellung unserer Partner aus der Gesundheitswirtschaft – und auf die burgenländische Kulinarik und Gastfreundschaft, die auch nicht zu kurz kommen werden! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Eisenstadt!
Meilenstein für Klinik Gols
5.1.2026Landeshauptmann Hans Peter Doskozil präsentierte die Grazer Bietergemeinschaft Ederer, Haghirian Architekten ZT-GmbH und Wendl ZT GmbH als Generalplaner für die neue Klinik Gols. Der Bau im Landschaftsschutzgebiet am Neusiedler See soll kompakt, niedrig und landschaftsverträglich ausfallen. Ein Grüngürtel verzahnt das Spital mit der Umgebung, Patientenzimmer sind zur offenen Natur ausgerichtet. Die Höhe bleibt deutlich unter 20 Metern, die Bodenversiegelung minimal. Vorgesehen sind intuitive Wegeführungen und eigene Eingänge für Dialyse und Onkologie, um chronisch Kranke vom Klinikalltag zu entlasten. Die Grazer Gruppe setzte sich gegen 21 Mitbewerber durch und war bereits beim Krankenhaus Oberwart erfolgreich.
Ausbau der Gesundheitsberatung
30.12.2025Die Bundeszielsteuerungskommission hat in ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht für den weiteren Ausbau der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 gegeben. Mit dem Beschluss soll die Patientensteuerung im Gesundheitssystem verbessert, Wartezeiten sollen verkürzt und Spitalsambulanzen nachhaltig entlastet werden. Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig zeigte sich überzeugt, dass man diesem Ziel mit der Hotline 1450 „Schritt für Schritt“ näherkomme. Auch ÖGK-Obmann Andreas Huss betonte, dass durch eine qualifizierte Ersteinschätzung Fehl- und Überversorgung reduziert werden könnten. In Wien sei die Gesundheitsberatung längst „fest etabliert“, sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und begrüßte, dass künftig österreichweit einheitliche Standards gelten sollen. Künftig sollen Anrufer rasch eine medizinisch geschulte Einschätzung erhalten, ob ein Besuch beim Hausarzt, in einer Primärversorgungseinheit oder im Spital notwendig ist. Das soll nicht nur den Überblick im System verbessern, sondern vor allem die Ambulanzen spürbar entlasten. Die im Zuge der Beratung erhobenen Daten sollen digital verarbeitet und – sofern erforderlich – direkt im Elektronischen Gesundheitsakt (ELGA) gespeichert werden. In akuten Notfällen ist zudem eine unmittelbare Weiterleitung an den Rettungsdienst vorgesehen. In einem weiteren Ausbauschritt sollen zusätzliche Leistungen folgen.
„Baukonzern Strabag übernimmt AKH doch nicht“
22.12.2025berichtet die Kronen Zeitung. Der Vorstand der STRABAG SE teilte mit, dass die Gespräche mit der VIACAMA AG (ehemals VAMED AG) beendet wurden. Damit steht fest, dass STRABAG die AKH-Betriebsführungsgesellschaft, die VKMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H., nicht übernehmen wird. Seitens der VIACAMA AG wurde mitgeteilt, dass die technische Betriebsführung des AKH weiterhin auf Grundlage des bestehenden Vertrags und in enger Kooperation mit der Stadt Wien fortgeführt wird. Zu den Gründen für das Ende der Gespräche wollten weder das Unternehmen noch die Stadt Wien nähere Angaben machen. Schon im Oktober war bekannt geworden, dass die geplante gemeinsame Übernahme durch Porr und Strabag scheitert. Damals hieß es, die Verhandlungen hätten nicht „im angestrebten Zeitrahmen“ abgeschlossen werden können und zudem habe „die notwendige Genehmigung der Wettbewerbsbehörde“ gefehlt. Der Kurier berichtete zudem im August, im Wiener Rathaus gebe es Befürchtungen, die beiden Baukonzerne könnten sich durch den Erwerb der technischen Betriebsführung des AKH einen Vorteil bei anstehenden Bauprojekten bis 2030 sichern – insgesamt im Wert von rund 1,4 Milliarden Euro.
„PAN PAN“
19.12.2025heißt es im Newsletter von Mag. Michael Prunbauer, Niederösterreichischer Patientenanwalt. Wer schon einmal als Freizeitkapitän mit dem Boot in einer idyllischen Bucht geankert hat, kennt vielleicht die Situation: Plötzlich durchbricht ein dreifach wiederholtes „PAN PAN!“ aus dem Funkgerät die Ruhe. Diese Meldung signalisiert im Seefunk eine ernste Gefährdung für Schiff oder Besatzung – etwa durch Manövrierunfähigkeit. Überträgt man dieses Bild auf das österreichische Gesundheitswesen, müsste es wohl ebenfalls „PAN PAN!“ funken. Noch vor wenigen Jahren rühmte man sich, über das „beste Gesundheitssystem der Welt“ zu verfügen – ein Anspruch, der schon damals fragwürdig war. Heute ist die Situation unbestreitbar alles andere als erfreulich: Personalmangel belastet Spitäler und Pflegeeinrichtungen; gesunde Lebensjahre bleiben trotz hohem Mitteleinsatz im internationalen Vergleich hinter den Erwartungen zurück und fehlende Patientensteuerung und begrenzte Finanzmittel verschärfen die Probleme zusätzlich. Die „PAN PAN“-Rufe sind gerechtfertigt: Die Lage ist ernst. Doch eines gilt ebenso: In einer Krise sind Angst und Panik die schlechtesten Begleiter. Dies ist ein Appell an uns alle: Halte dich fern von jenen, die Hysterie schüren. Wer sich von Panik treiben lässt, läuft Gefahr, vermeintliche Rettungsringe zu ergreifen – die sich am Ende als Betonklötze erweisen.
Bettenabbau in Wien
10.12.2025Der Entwurf des regionalen Strukturplans Wiens sorgt für heftige Kritik. Geschäftsführer David Pötz spricht von „Verwunderung und Irritation“. Geplant ist ein massiver Abbau von Betten im Orthopädischen Spital Speising (von 240 auf 116) und im Herz-Jesu-Krankenhaus (von 90 auf 50). Beide Häuser sind führend bei Knie- und Hüftgelenksersatz. „Eine Halbierung ist undenkbar“, warnt Pötz und die Versorgung sei gefährdet. Schon jetzt warten Patienten bis zu 39 Wochen auf ein künstliches Kniegelenk und rund 30 Wochen auf ein Hüftgelenk. Mit weniger Betten würden sich die Wartezeiten weiter verlängern. Die Vinzenzgruppe verweist auf den steigenden Bedarf: Bis 2040 werde sich die Nachfrage nach orthopädischen Eingriffen vervierfachen. Ein Abbau sei daher kontraproduktiv. Neben Speising und Herz-Jesu gehören auch St. Josef, Göttlicher Heiland und das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern zur Gruppe. Aus dem Büro von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker heißt es, der Gesundheitsverbund habe ein Kooperationsangebot für die orthopädisch-traumatologische Versorgung gemacht. Der Ausgang bleibt offen – doch die Zukunft der orthopädischen Versorgung in Wien steht auf dem Spiel.
Regionale Strukturpläne Gesundheit (RSG) > Ein Rahmen, der alle Länder verpflichtet
9.12.2025Die Grundlage für die RSG ist eine Vereinbarung zwischen Bund und Ländern nach Artikel 15a B-VG. Sie regelt Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens und wurde zuletzt durch das Vereinbarungsumsetzungsgesetz 2024 konkretisiert. Der Österreichische Strukturplan Gesundheit (ÖSG) bildet dabei den übergeordneten Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens müssen die Bundesländer gemeinsam mit der Sozialversicherung ihre regionalen Pläne abstimmen. Besonders wichtig: Die Planungshorizonte sind einheitlich festgelegt – jeweils in Fünfjahresschritten (2020, 2025, 2030 usw.). Damit soll gewährleistet werden, dass die Entwicklungen im Gesundheitswesen langfristig und vergleichbar bleiben. Hier die vorliegenden Bundesländer-RSG 2030:
- Der Österreichische Strukturplan Gesundheit – ÖSG
- Regionale Strukturpläne Gesundheit (RSG) – Monitoring
- Burgenland 2030
- NÖ Gesundheitsplan
- NÖ 2030 Teil 1
- Kärnten 2030
- Steiermark 2030
- Tirol 2030
- Vorarlberg 2030
- RSG Wien 2030
- RSG Wien - ambulante Versorgung
- Wien > meinbezirk.at
- Regionale Strukturpläne Gesundheit (RSG) – Monitoring (RIS)
MAGAZINE OF THE EUROPEAN ASSOCIATION OF HOSPITAL MANAGERS – N°6
.Die EAHM freut sich, die Veröffentlichung ihres neuen Magazins „Krankenhausmanagement in Europa“ bekanntzugeben. Das Magazin richtet sich an Krankenhausmanager und alle, die sich für Krankenhausmanagement interessieren oder damit befasst sind. Neben allgemeinen Informationen widmet sich jede Ausgabe einem spezifischen Thema.
KEINE Impfstoffe
2.12.2025Das österreichische Gratis-Impfprogramm für Erwachsene steht still. Laut Ärztekammer sind zentrale Impfstoffe nicht mehr erhältlich da zu wenig bestellt wurde. Das Gesundheitsministerium meldete Anfang November eine besonders starke Nachfrage nach den neuen kostenlosen Impfungen gegen Gürtelrose (Herpes Zoster) und Pneumokokken. Um Engpässe zu vermeiden, wurde damals angekündigt, dass noch im Laufe des Monats zusätzliche 70.000 Dosen des Gürtelrose-Impfstoffs sowie 25.000 Dosen des Pneumokokken-Impfstoffs ausgeliefert werden sollen. Für Jänner ist zudem ein weiterer, umfangreicher Nachschub vorgesehen.
- Streit um Impfstoffe für Gratisimpfungen
- Ärztekammer klagt über Mangel an Gratisimpfstoffen
- Niedergelassene Ärzteschaft: Große Unzufriedenheit mit Impfstoffbeschaffung für Gratis-Impfprogramm
- Nichts geht mehr! Zwangsstopp für Gratis-Impfprogramm
- Ministerium weist Kritik der Ärzte zurück
- Impfplan Österreich
So gesund ist Österreich und so steht es um die Medikamentenversorgung - ein Rückblick
2.12.2025Österreichs Gesundheitslage ist kein Einheitsbild: Der Austrian Health Report 2025 zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern bei Gesundheitsgefühl (körperlich und psychisch), Medikamenteneinnahme, Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem und Zukunftserwartungen.
Übergriffe und Gewalt im Krankenhaus
2.12.2025Nicht nur in Österreich nimmt die Gewalt gegen Krankenhauspersonal deutlich zu, zeigt eine DKI-Umfrage im Auftrag der DKG. 66 Prozent der Kliniken melden mehr Übergriffe, besonders in Notaufnahmen (95 Prozent); Hauptursachen sind Respektverlust (71 Prozent) und lange Wartezeiten (41 Prozent). Über die Hälfte der Vorfälle trifft Pflegekräfte, 21 Prozent Ärztinnen und Ärzte; trotz Schulungen (77 Prozent), Alarmketten und baulichen Maßnahmen erstattet nur 43 Prozent Strafanzeige, die DKG fordert strafrechtliche Gleichstellung und Refinanzierung von Sicherheitsmaßnahmen. Eine berechtigte Forderung der wir uns auch in Österreich anschließen sollten.
„Orange the World“
25.11.2025Mit der weltweiten Kampagne wird jedes Jahr zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dem 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, auf ein ernstes gesellschaftliches Problem aufmerksam gemacht. Weltweit erstrahlen anlässlich der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" Gebäude in oranger Farbe als sichtbares Zeichen der Solidarität mit Opfern von geschlechtsspezifischer Gewalt.
Vamed-Reha-Kliniken heißen nun Vitrea
25.11.2025Mit der Einführung der Marke VITREA beginnt eine neue Ära in der Rehabilitation im deutschsprachigen Raum. Das Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Wien vereint die Reha-Kliniken von VAMED care und den Paracelsus Rehabilitationskliniken unter einem Dach. Mit mehr als 70 Einrichtungen und rund 14.000 Beschäftigten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zählt VITREA zu den größten Anbietern Europas und belegt Platz drei im Reha-Markt. Der Neustart markiert die endgültige Trennung von der früheren VAMED-Gruppe. Mehrheitseigentümer ist der europäische Private-Equity-Investor PAI Partners, der im Oktober 2024 gemeinsam mit Fresenius SE die Reha-Sparte von VAMED übernommen hatte. Im Sommer 2025 folgte die Integration von neun Paracelsus-Rehaeinrichtungen, die nun ebenfalls unter der neuen Marke auftreten. VITREA kündigt jährliche Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe an, um Infrastruktur, Forschung und digitale Innovationen weiter auszubauen. Die DACH-Region gilt international als führend in der Rehabilitation – mit breiter Indikationsvielfalt, multidisziplinären Teams und starker Forschungsorientierung. Mit VITREA entsteht auch in Österreich ein neuer Player .
Neubau des Modulgebäudes am Standort Brigittenau - Lorenz Böhler
25.11.2025Der Neubau des Traumazentrums Wien (TZW) in Brigittenau verläuft planmäßig. Parallel zur Bauumsetzung wurde die medizinische Struktur des Interimsstandorts festgelegt – mit Fokus auf effiziente Flächennutzung und klar definierte Versorgungsschwerpunkte. Der medizinische Schwerpunkt umfasst vorrangig die orthopädisch-traumatologische Akutversorgung. Die Fertigstellung des Modulbaus ist für Mitte 2026 geplant. Eine Schockraum- bzw. Polytrauma-Versorgung ist nicht vorgesehen. Ein Akut-Interventionsraum mit direkter CT-Anbindung stellt jedoch die Versorgung von Rettungspatient:innen sicher. Schwerverletzte und Polytrauma-Patient:innen werden weiterhin am Standort Meidling behandelt, wo auch der Trauma-Campus Wien mit Rehabilitationszentrum angesiedelt ist.
Kritik an geplanter Dokumentationspflicht für niedergelassene Ärzt:innen
18.11.2025Mit 1. Jänner 2026 sollen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte verpflichtet werden, ihre Diagnosen nach dem internationalen Klassifikationssystem ICD-10 an die Sozialversicherung zu übermitteln. Nach der Verrechnung werden die Daten über eine Pseudonymisierungs-Stelle an den Dachverband weitergeleitet und schließlich dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) zur Verfügung gestellt. Der Entwurf der gesetzlichen Grundlage für diese neue Dokumentationspflicht wurde erst kürzlich veröffentlicht – mit einer Begutachtungsfrist von nur einer Woche. Die Reaktionen darauf sind eindeutig: Zahlreiche Institutionen äußern deutliche Kritik an Vorgehen, Inhalt und Fristen. Besonders die kurze Begutachtungsfrist sowie die Frage, ob das Prinzip der Datenminimierung eingehalten werde, stehen im Zentrum der Diskussion.
Regionaler Strukturplan 2030 vorgestellt
18.11.2025Die Wiener Gesundheitsversorgung wird in den kommenden Jahren deutlich ambulanter. Gemeinsam mit der Stadt Wien plant die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), die Zahl der regionalen Gesundheitszentren bis Ende 2030 massiv zu erhöhen. Dies wurde im Rahmen der Präsentation des Regionalen Strukturplanes Gesundheit (RSG) 2030 von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und der Wiener ÖGK-Landesstellenausschuss-Vorsitzenden Agnes Streissler-Führer bekanntgegeben. Der RSG, der Anfang 2026 in Kraft tritt, legt den Planungshorizont für intra- und extramurale Versorgung bis 2030 fest und wurde im Einvernehmen mit Bund, Land und Sozialversicherung beschlossen. Ein zentrales Ziel ist die Ausweitung der regionalen Gesundheitszentren von derzeit 70 auf 169 Einrichtungen. Dazu zählen Primärversorgungseinheiten, Kinderzentren, Erstversorgungsambulanzen, Frauengesundheitszentren, Wundzentren, Diabeteszentren und Schmerzzentren.
Unruhe in der Spitalslandschaft
11.11.2025Angekündigte Änderungen in den Spitälern stoßen je nach Standort auf unterschiedlich viel Gegenliebe.
- „Die Realität in den Spitälern ist alarmierend“ -Krone
- Hunderte protestierten gegen Spitalspläne - ORF Stmk
- Pläne für Spitalscampus kommen auf den Tisch - ORF Vbg
- Bregenz zufrieden, Dornbirn enttäuscht - ORF Vbg
- LKH-Pläne: Aussee und Stainach bilden Allianz - ORF Stmk
- Gmünd: Spitals-Aus sorgt weiter für Unmut - ORF NÖ
- Sparpläne: Aufruhr unter Gesundheitsberufen und Patienten - MEDmedia
- ÖGB: „Alarm vor Spitalsgipfel: Jetzt der Versorgungskrise entgegensteuern!“
- ÖGB: „Gesundheit ist kein Streichposten“
- Wien streicht 800 Betten
AUS für Leitspital Liezen
4.11.2025Die steirische Landesregierung hat ihre überarbeiteten Pläne für die Gesundheitsversorgung im Bezirk Liezen präsentiert – und dabei eine entscheidende Kursänderung vollzogen: Das ursprünglich geplante Leitspital Liezen wird nicht gebaut. Der Plan war: Ein modernes Klinikum sollte die drei bestehenden Krankenhäuser Rottenmann, Schladming und Bad Aussee ersetzen. Nach lokalem Widerstand und der neuen Regierung in der Steiermark wurden die Neubaupläne gestoppt. Nach der Veröffentlichung des sogenannten Plan B zur medizinischen Versorgung im Bezirk Liezen wuchs die Kritik. Der frühere Rektor der Medizinischen Universität, Hellmut Samonigg, hat sich Unterstützung von weiteren Experten geholt – darunter Nikolaus Koller, Präsident der Bundeskonferenz der Österreichischen Krankenhausmanager. Gemeinsam forderten sie eine Rückkehr zu Plan A, der ein zentrales Leitspital vorsieht. Die Vorteile des Leitspitals wären: Bessere medizinische Versorgung, höhere Spezialisierung der Fachärzt:innen, eine modernere Ausstattung und Technologien und vor allem eine Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit wichtiger Abteilungen (z. B. Notfallmedizin, Intensivstation, Geburtshilfe). Nun setzt man auf ein regionales Spitalsnetz mit Beibehaltung der Standorte Rottenmann, Schladming und Bad Aussee sowie weiteren Maßnahmen wie den Ausbau von Primärversorgungszentren.
- "Leitspital Liezen ist endgültig vom Tisch" ORF-Stmk
- "Freude und Entsetzen in Spitalsorten" ORF-Stmk
- "Leitspital A ist Geschichte, Etikettenschwindel bei Kages-Budget" Kleine Zeitung
- "Steirische Spitalspläne bis 2030 sehen Erhalt aller Standorte vor" Der Standard
- "Nach KAGes-Prüfung: Totalreform gefordert" ORF Stmk
- Gesundheitsfond Steiermark
- "Scharfe Kritik an Plan B für Leitspital" ORF-Stmk (3.7.2025)
Demografischer Wandel stellt Gesundheitssystem vor Belastungsprobe
4.11.2025Bis 2040 wird jede zehnte Person in Österreich über 80 Jahre alt sein, während die Zahl der Erwerbstätigen sinkt. Die Vinzenz Gruppe warnt vor den Folgen des demografischen Wandels für das Gesundheits- und Sozialsystem und präsentiert im Impulspapier „Alt genug für die Zukunft“ konkrete Empfehlungen für eine zukunftsfähige Versorgung. Ziel ist es, Gesundheit und Pflege auch in einer alternden Gesellschaft menschlich, qualitativ hochwertig und zugänglich zu gestalten. Die Gruppe ruft zu einem gemeinsamen Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Praxis und Gesellschaft auf, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Pflege: Aufnahme in Schwerarbeiterregelung beschlossen
28.10.2025Die Bundesregierung hat die Ausweitung der Schwerarbeit auf Pflegeberufe beschlossen. Die Verordnung wurde per Umlaufbeschluss im Ministerrat genehmigt. Pflegekräfte mit genügend Versicherungsjahren können künftig früher in Pension gehen. Die Zahl der monatlich nötigen Schwerarbeitstage wird von 15 auf 12 gesenkt. Sozialministerin Schumann sprach von einem „Akt der Wertschätzung“. Ein Pensionsantritt mit 60 Jahren bei 45 Versicherungsjahren und 10 Jahren Schwerarbeit ist ab 2026 möglich.