Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Erster Verdachtsfall in Tirol bestätigt

29.11.2021

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist auch in Europa angekommen. Diese jüngste Variante des Coronavirus (B.1.1.529) breitet sich weiter aus. Nun hat sie auch Österreich erreicht. Aus Tirol wurde am Samstagabend der erste Verdachtsfall hierzulande gemeldet. Zuvor wurden Infektionen mit der neuen Variante bereits in Deutschland, Italien und Großbritannien gemeldet. Der erste Fall in Europa wurde am Freitag in Belgien registriert. Nun gilt ein Einreiseverbot aus den zuerst betroffenen Regionen im Süden Afrikas. Eine südafrikanische Ärztin berichtet von ungewöhnlichen, aber milden Symptomen. Bislang gebe es in ihrem Land keine „schwerwiegenden“ Verläufe. Die Untersuchungen der Variante stünden allerdings noch sehr am Anfang.



Lockdown in ganz Österreich

22.11.2021

Es gilt in ganz Österreich erneut ein flächendeckender Lockdown für alle, egal ob geimpft oder nicht. Der Handel muss – mit wenigen Ausnahmen – ebenso zusperren wie die Gastronomie. Die Details der Vorschriften wurden vom Gesundheitsminister per Verordnung geregelt und wenige Stunden vor Inkrafttreten des Lockdowns veröffentlicht. Der Lockdown soll nach bisherigen Angaben der Regierung mit Ablauf des 12. Dezember enden. Derzeit hören wir diese Versprechungen, aber "niemand kann sagen, ob die Corona-Zahlen in 20 Tagen wirklich auf einem Niveau sind, dass der Lockdown endet." Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut AGES bei 1.110,2 (22.11.2021). Salzburg bleibt mit einer Inzidenz von 1.731,7 an der Spitze, gefolgt von Oberösterreich mit 1.673,4, in beiden Bundesländern ist die Tendenz leicht rückläufig. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenz weiterhin in Wien (665,2), dem Burgenland (772,9) und der Steiermark (775,2). In unserem Land verstarben bisher 12.114 Menschen an den Folgen des Coronavirus. Derzeit befinden sich 3.145 Personen aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung, davon 577 auf Intensivstationen.


Was in Spanien anders läuft

22.11.2021

Während in Österreich die Pandemielage täglich neue Eskalationsstufen erreicht und ein bundesweiter Lockdown anläuft, ist in Spanien davon keine Rede – das Land hat das Infektionsgeschehen sehr gut unter Kontrolle. Doch was sind die Gründe für die entspannte Lage? Verkürzt gesagt: Es gibt bemerkenswerte Unterschiede zu Österreich. Da wären etwa die üblichen Kennzahlen: während die 7-Tage-Inzidenz in Österreich bei über 1.000 liegt, liegt der Wert in Spanien nach aktuellem Stand bei etwa 66. Während sich also binnen sieben Tagen in Österreich je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner etwa 1.000 Menschen neu mit dem Coronavirus infizieren, sind es in Spanien nach aktuellem Stand ein paar Dutzend.


Personalmangel, Überforderung, Burnout: Berichte aus Spitälern und Pflegeheimen zeichnen ein besorgniserregendes Bild

17.11.2021

"Wenn Sie in der Nähe eines Spitals oder einer Pflegeeinrichtung wohnen, haben Sie es ja vielleicht mitbekommen: Vorigen Dienstag um fünf nach zwölf verließen in Wien, Graz, Innsbruck und anderen Städten Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte kurz die Krankenzimmer, um zu protestieren. „Unsere Akkus sind leer: Handelt endlich!“, stand auf einem Transparent, das vor dem Wiener AKH hochgehalten wurde. „Die Pflege ist ein Pflegefall“, mahnte ein anderes. Wegen Covid-19 sind die Intensivstationen voll, Operationen müssen wegen des akuten Personalmangels verschoben, Abteilungen geschlossen werden. Das Personal ist gezwungen, ständig Überstunden zu schieben. Auch in Pflegeheimen stehen Zimmer leer, weil zu wenige Mitarbeiter da sind, um sich um alte und pflegebedürftige Menschen zu kümmern. Und vom Applaus, der in den ersten Tagen der Pandemie aufbrandete, hört man so gar nichts mehr – ebensowenig wie vom politischen Versprechen einer gerechteren Bezahlung." (Quelle: Falter)


Impfpflicht: Werden Ungeimpfte bald von der Polizei zum Impfarzt gebracht?

16.11.2021

Die Wucht der vierten Welle beflügelt die Debatte um eine mögliche Impfpflicht in Deutschland. Unionsfraktionsvize Katja Leikert warnte davor, mit der Einführung einer Impfpflicht weiter zu warten. „Es wird sehr teuer für uns mehrheitlich Geimpfte, für das Gesundheitswesen, die Wirtschaft und vor allem für unsere Kinder“, so die Politikerin. Auch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte: „Wir werden eine Impfpflicht brauchen für Einrichtungen, bei Pflegeheimen, bei Kindertagesstätten et cetera. Wir werden das auf den Weg bringen.“ Allerdings ist hier noch nichts entschieden.


Regierung zieht Notbremse: Lockdown für Ungeimpfte

15.11.2021

Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte sind als höchste Eskalationsstufe im Stufenplan der Bundesregierung vorgesehen. Diese tritt nun in Kraft. Damit gelten für Personen ab zwölf Jahren, die weder geimpft noch genesen sind, neue Ausgangsbeschränkungen, so Bundeskanzler Alexander Schallenberg. Der private Wohnbereich sei nur noch in Ausnahmefällen zu verlassen, im Handel gilt die 2-G-Regel. Der Lockdown für Ungeimpfte soll der „Verhinderung eines Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung“ dienen, so unsere Regierung. Dieser Lockdown trifft laut Berechnungen der APA rund zwei Millionen Menschen in Österreich. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt bei 849,2 (Stand 14.11.2021). Salzburg liegt mit einer Inzidenz von 1.344,4 an der Spitze, gefolgt von Oberösterreich mit 1.314,8. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Wien (477,7) und der Steiermark (666,6).


Deutschland erklärt Österreich zum Hochrisikogebiet

12.11.2021

Kurz vor Beginn der Wintersaison stuft Deutschland und Frankreich Österreich wieder als Hochrisikogebiet ein. Das heißt, nicht geimpfte und nicht genesene Personen müssen nach einem Aufenthalt in Österreich nach der Einreise in Deutschland in zehntägige Quarantäne. Ein Freitesten ist frühestens nach dem fünften Tag möglich. Österreich war erst im Juni von der Liste gestrichen worden. Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet ist automatisch auch eine Reisewarnung des deutschen Auswärtigen Amtes verbunden. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.


Keine ungeimpften Abgeordneten im Parlament

12.11.2021

Im Gegensatz zu Österreich dürfen in Lettland ungeimpfte Abgeordnete künftig nicht mehr an Parlamentssitzungen teilnehmen. Nach einem Beschluss der Volksvertretung Saeima in Riga müssen Mitglieder des Parlaments und von Stadt- und Gemeinderäten in dem EU-Land von 15. November an ein CoV-Zertifikat vorlegen. Das Zertifikat weist nach, dass die Person gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen ist. Die verabschiedete und bis zum 1. Juli 2022 gültige Regelung gilt für Präsenz- wie auch Digitalsitzungen. Sie sieht auch die Aussetzung von Diätenzahlungen an Abgeordnete vor, die nicht in der Lage sind, im Parlament zu arbeiten.


Impfpflicht für Gesundheitspersonal kommt

12.11.2021

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat nach Beratungen mit den Bundesländern die Verhängung einer Impfpflicht für das Gesundheitspersonal angekündigt. Wie die Umsetzung konkret ausschauen soll und ab wann die Impfpflicht gilt, ist allerdings noch offen. Zuspruch für den Vorstoß kam von der Ärztekammer.


Maßnahmen kamen zu spät

12.11.2021

Die Entwicklung der Coronavirus-Infektionszahlen sei seit Mitte Oktober erkennbar gewesen. Generell sei für Statistiker Erich Neuwirth aber klar, dass man schon viel früher reagieren hätte müssen. „Wir haben seit Mitte Oktober eine exponentielle Entwicklung, und zwar mit einer ziemlich hohen Steigerungsrate von 50 bis 60 Prozent pro Woche. Also ab spätestens Mitte Oktober wäre es erkennbar gewesen, dass wir uns einer kritischen Situation nähern“, sagte der Statistiker. Damals hätte man reagieren und Maßnahmen setzen müssen. In drei Bundesländern – neben Oberösterreich auch in Niederösterreich und Tirol – gilt nun eine Maskenpflicht in Schulen für die Oberstufen. Auch das sieht Neuwirth als „etwas, was sehr schnell die Infektionsgefahr stark verringert. Und ich fände es auch gut, wenn man das nicht nur in diesen drei Bundesländern machen würde“. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 815,0 (Stand: 13.11.). Salzburg liegt mit einer Inzidenz von 1.345,4 an der Spitze, gefolgt von Oberösterreich mit 1.263,8. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Wien (460,9) und der Steiermark (607,7).


Digitalisierung erhält durch Corona Schub

12.11.2021

Die Corona-Pandemie hat einen rasanten Entwicklungsschub im Bereich Digitalisierung ausgelöst, auch im Gesundheitswesen. Quasi über Nacht wurde Digitalisierung im Gesundheitsbereich von einer Möglichkeit zur Notwendigkeit. Den durch Corona ausgelösten Digitalisierungsschwung hat die AUSTROMED, die Interessensvertretung der österreichischen Medizinprodukte-Unternehmen, nun zum Anlass genommen, den Themenkomplex e-Health bei ihren Herbstgesprächen genauer zu beleuchten – unter dem Titel: „Zurück in die Zukunft! Was wird vom Corona-Digitalisierungsschwung im Gesundheitswesen bleiben?“


Landesweiter Protest der Gesundheitsberufe

10.11.2021

Die „Offensive Gesundheit“, ein Verbund aus Arbeiter- und Ärztekammer sowie den Gesundheitsgewerkschaften, hat am Mittwoch mehr als 400.000 Beschäftigte in den Gesundheits- und Sozialberufen zur österreichweiten Protestaktion „Fünf nach zwölf“ gegen die „Untätigkeit der Regierung“ aufgerufen. Denn viele der Beschäftigten seien bereits „körperlich und psychisch am Limit“.


Pflegekräftemangel: LKH Graz schloss Station

8.11.2021

Der Mangel an Pflegekräften in der Steiermark wird zunehmend dramatisch. Am LKH Graz musste nun eine ganze Station mit 30 Betten wegen fehlender Pfleger und Pflegerinnen geschlossen werden. Auch in anderen Landespitälern fehlen die nötigen Pflegekräfte. KAGes-Zentralbetriebsratsvorsitzender Michael Tripold: "Man hätte schon früher reagieren müssen, und die Lage werde sich noch zuspitzen, sagte Tripold: „Ich fürchte, dass wir durchgehend im Jahr 2022 am Klinikum Graz eine dreistellige Bettenanzahl gesperrt haben werden.“ Auch anderswo, etwa im LKH Weiz, stehen derzeit Zimmer mit mehreren Betten leer, weil die für die Betreuung der Patienten nötigen Pflegekräfte fehlen. Im LKH Bad Aussee wurden aus diesem Grund sogar die Interne und die Chirurgie zusammengelegt.


In Österreich gilt 2G!

8.11.2021

Wir steuern auf 10.000 Corona-Neuinfektionen pro Tag zu, also so viele, wie überhaupt noch nie in Österreich. Was jetzt kommt, kennen wir schon: volle Intensivstationen, überlastete Krankenhäuser, Einschränkungen für die Bevölkerung. Nun gilt in Gastronomie, Hotellerie, bei körpernahen Dienstleistungen sowie bei Besuchen in Spitälern und Pflegeheimen 2-G. Zutritt haben dann ausschließlich in den letzten neun Monaten vollständig Geimpfte, oder in den letzten sechs Monaten Genesene. Außerdem wird die Gültigkeit des „Grünen Passes“ verkürzt und die FFP2-Maskenpflicht ausgeweitet.


7-Tage-Inzidenz bei 566

6.11.2021

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 566,8 (Stand: 6.11.). Am höchsten ist die Zahl in Oberösterreich (872,6), gefolgt von Salzburg (869,3). Am niedrigsten ist der Wert in Wien (347,3) und im Burgenland (430,4). „Die saisonale Covid-19-Welle galoppiert“, konstatierte Molekularbiologe Ulrich Elling, Gruppenleiter am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW): Das von der Regierung vorgesehene Maßnahmenpaket habe in den Stufen eins bis vier „praktisch keinen Effekt auf die Kurve“, da sich laut Elling im „2/3-G“-Bereich kaum Menschen anstecken würden. Somit verliere man „weitere wertvolle Tage im Kampf gegen Covid-19“.


Verschärfungen in Wien und Oberösterreich

5.11.2021

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig kündigte an, dass ab Ende kommender Woche der Zutritt zu Gastronomie, körpernahen Dienstleistungen (wie Friseuren) und Zusammenankünften ab 25 Personen nur erhält, wer geimpft oder genesen (2-G-Regel) ist. Zudem wird ein Impfangebot für Fünf- bis Zwölfjährige geschaffen. Auch in Oberösterreich, das seit Wochen ein CoV-Hotspot ist, werden die Pandemiemaßnahmen ein weiteres Mal verschärft: Ab Montag gilt in vielen Bereichen Oberösterreichs die 2,5-G-Regel.


Spitäler reagieren

5.11.2021

Wir haben die höchste Zahl an Neuinfektionen seit Pandemiebeginn. In den vergangenen drei Wochen haben sich die Zahlen mehr als verdoppelt, in einigen Krankenhäusern werden die Intensivbetten knapp und planbare Operationen müssen schon verschoben werden. Auch wird der Zutritt zu einigen Krankenhäusern angepasst.


Mückstein kündigt „2,5-G-Regel“ am Arbeitsplatz an

2.11.2021

Der erst vor Kurzem erweiterte Stufenplan zu den Maßnahmen gegen das Coronavirus wird laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein adaptiert: Man habe sich in der Regierung darauf verständigt, dass die bisherigen Stufen zwei und drei zusammengezogen werden. Antigen-Tests gelten dann etwa nicht mehr für Restaurants und Fitnesscenter. Schon bald werden 400 belegte Intensivbetten erwartet.


Weltweit erster Einsatz von OP-Roboter im Wiener AKH

2.11.2021

An der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten von AKH Wien und MedUni Wien wurde eine der ersten Operationen weltweit mit einer neuen Roboter-Technologie durchgeführt. Bei der Cochlea-Implantat-Operation legte das Hightech-Gerät basierend auf genauen Daten vollautomatisch und minimalinvasiv einen präzisen Zugang zum Innenohr. Der hohe Automatisierungsgrad und die exakte Navigation sind ein Blick in die Zukunft der Roboter-gestützten Chirurgie.