Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News



Regeln für die Öffnung am 19. Mai

11.5.2021

Mit diesem Tag soll es weitreichende Lockerungen geben: Unter Auflagen aufsperren werden unter anderem die Gastronomie, der Tourismus, Sportstätten, Kultur- und Freizeitbetriebe. Kern der Öffnungsstrategie soll der „Grüne Pass“ zum Gesundheitsstatus sein.


AGES: 7-Tage-Inzidenz

11.5.2021

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) im Bundesgebiet bei 100,1. Am höchsten ist die Zahl in Vorarlberg (164,4) und in der Steiermark (137,4). Am niedrigsten liegt die Zahl im Burgenland mit 52,0. In Wien bei 91 und in Niederösterreich bei 68 (Stand: 10.5.).


EU verlängert Vertrag mit AstraZeneca nicht

10.5.2021

Nach Juni wird es keine Lieferungen des Astrazeneca-Vakzins in die EU mehr geben. Der Vertrag mit dem Impfstoffhersteller werde laut Binnenmarktkommissar Thierry Breton nicht verlängert. „Wir haben die Bestellung nicht über den Monat Juni hinaus erneuert“, sagte er dem französischen Radiosender France Inter.


Kritik an eCard-Einsatz beim Grünen Pass

10.5.2021

Die eCard wird beim Grünen Pass keine Rolle spielen - zumindest nicht zum Start. Das teilte das Gesundheitsministerium mit: "Der Datenschutzrat hat sich zur Verwendung der ecard als weiteres Service kritisch geäußert. Daher wird dieses zusätzliche Service hintangestellt. Die Bundesregierung arbeitet weiter an der sicheren Umsetzung des digitalen Grünen Passes."


Lockerungen für vollständig Geimpfte

10.5.2021

Passend zu den wärmeren Temperaturen sind in Deutschland zumindest für einen Teil der Menschen spürbare CoV-Lockerungen in Kraft getreten: So gelten bestimmte Einschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene nicht mehr. Im ganzen Bundesgebiet können vollständig Geimpfte und Genesene wieder mehr Menschen treffen und sind von Ausgangsbeschränkungen befreit.


Gefälschte Impfpässe im Umlauf – Behörden sind alarmiert

7.5.2021

Kriminelle verkaufen in Deutschland in großem Stil gefälschte Impfpässe, mit denen die Käuferinnen und Käufer eine vermeintliche Impfung gegen das Coronavirus nachweisen können. Das haben Recherchen des Magazins "Report Mainz" vom Südwestrundfunk (SWR) ergeben. Im Internet blüht offenbar ein lebhafter Handel mit gefälschten Impfpässen – eine Gefahr für alle in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. Die gefälschten Impfausweise sollen von echten kaum zu unterscheiden sein. Die Polizei ermittelt.


Kärntner Krankenhäuser: Ausbau schreitet voran

4.5.2021

Trotz Coronavirus-Pandemie wird in den Kärntner Krankenhäusern bei laufendem Betrieb weiter gebaut und modernisiert. Mit der ersten Maiwoche fällt der Startschuss für gleich zwei große Um- und Ausbauprojekte im LKH Wolfsberg. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 30 Millionen Euro. Im privaten Krankenhaus Spittal an der Drau wird in Summe 13,6 Millionen Euro für den Zu- und Umbau bis 2022 investiert.


Wien und Niederösterreich sperren auf

3.5.2021

Die Öffnung des Handels ist wohl der am sehnsüchtigsten erwartete Schritt aus dem harten Lockdown. Nun dürfen alle Geschäfte wieder aufsperren, nicht nur jene zur Deckung der Grundbedürfnisse. Auch Mode- und Schuhgeschäfte, Bau- und Elektronikmärkte oder auch Juweliere dürfen wieder besucht werden. Für den Besuch in den Shops gilt die FFP2-Maskenpflicht – ein negativer Corona-Test, wie zwischenzeitlich diskutiert wurde, ist aber nicht notwendig. Allerdings gelten weiterhin die Abstandsregeln und pro 20 Quadratmeter Geschäftsfläche darf maximal eine Person in den Laden.


Europa impft auf Hochtouren: Länder machen Fortschritte bei den Corona-Impfungen

3.5.2021

Der Start der Impfungen gegen das Coronavirus ist in mehreren Ländern in Europa eher schleppend angelaufen. In Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und auch bei uns sorgte die langsame Impfkampagne für Empörung. Anfang April bezeichnete WHO-Regionaldirektor Hans Kluge die Bereitstellung der Impfstoffe in Europa gar als „inakzeptabel langsam“. Von den europäischen Ländern konnte nur Großbritannien schon vergleichsweise früh große Erfolge erzielen. Zum Vergleich: In Großbritannien sind 50 Prozent bereits geimpft, in USA 43%, in unserem Nachbarland Ungarn 40%, in Deutschland sind es 26,9% und in Österreich 24,7% (Stand 30.4.).


Öffnungen starten am 19. Mai

26.4.2021

Unsere Regierung hat die Öffnungsschritte für den 19. Mai angekündigt. Ab diesem Datum werden Gastronomie, Tourismus und Veranstaltungen, etwa im Kulturbereich, wieder möglich sein. Zwei Tage früher starten die Schulen mit dem Vollbetrieb. Virologe Norbert Nowotny hält die Öffnungsstrategie für „mutig“. Denn bis 19. Mai „kann epidemiologisch noch sehr viel passieren“, sagt auch der Experte für Evidenzbasierte Medizin von der Donau-Universität Krems, Gerald Gartlehner. „Die gute Ausgangslage, von der der Kanzler gesprochen hat, und die wir nicht verspielen dürfen, sehe ich jetzt eigentlich nicht. Die müssen wir uns noch schaffen“, so der Epidemiologe, der trotzdem „grundsätzlich optimistisch“ in Richtung Sommer blickt. In der Öffnungsmodellregion Vorarlberg haben sich die Zahlen trotz einer guten Ausgangslage und eines guten Gesamtkonzepts in wenigen Wochen „verdreifacht“. Das zeige, wie aufmerksam man bleiben müsse.


Notbremse

26.4.2021

Das neue Infektionsschutzgesetz in Deutschland ist in Kraft getreten. In Kreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 in den vergangenen drei Tagen greift die Bundes-Notbremse ab sofort. Die zentralen Maßnahmen sind nächtliche Ausgangsbeschränkungen, Einschränkungen bei Kontakten und beim Shopping sowie bundesweite Regeln für Schulen und Kitas.


Erste Impfdosis verringert Corona-Infektionsrisiko um 65 Prozent

26.4.2021

Schon die erste Impfdosis reduziert das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus um etwa zwei Drittel. Das geht aus einer großangelegten Studie der Universität Oxford in Kooperation mit der britischen Statistikbehörde ONS und dem Gesundheitsministerium des Landes hervor. Unabhängig vom Impfstoff – Biontech/Pfizer oder Astrazeneca – sank das Risiko für eine Coronavirus-Infektion drei Wochen nach der Impfung demnach um 65 Prozent.


Doch eine Impfpflicht?

26.4.2021

Wenn weiterhin so viele Pädagog*innen die Möglichkeit ausschlagen, die Infektionsketten durch eine Gratisimpfung zu durchbrechen, kann die Gesellschaft das akzeptieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich Clemens Neuhold im PROFIL. Im Kindergarten tragen Pädagog*innen keine Maske und halten keinen Abstand zu den Kleinkindern. In der Steiermark ließen sich in der ersten Runde nur 50 Prozent des Personals impfen. In Vorarlberg waren es unter 50 Prozent. In Wien 70 Prozent liest man im PROFIL.


Tauernklinikum: digitaler, kontaktloser Zutritt

26.4.2021

Nach wie vor gelten auch für Salzburgs Spitäler coronabedingt strenge Zugangsregelungen: Pro Patient nur ein Besucher am Tag. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher nur dann erlaubt, wenn sie sich vorab angemeldet haben. Das funktioniert im Tauernklinikum Zell am See ab jetzt digital und kontaktlos mittels eines QR-Codes auf dem Handy, erklärt Geschäftsführer Franz Öller: „Man scannt mit dem Mobiltelefon einen QR-Code ab und wird dann auf eine Webseite weiter geleitet, auf der man sich dann registrieren und Gesundheitsfragen ausfüllen kann. Es ist so, dass das dann am Eingang auch entsprechend überprüft wird. Man hat aber den Vorteil, dass man sich erspart, den Zettel auszufüllen und es wird quasi nur die Anmeldung am Telefon und der jeweilige Antigen-Testnachweis dort geprüft.“


Initiative „Österreich impft“ sieht Herdenimmunität in weiter Ferne

20.4.2021

Das Erreichen der Herdenimmunität werde „heuer sehr schwer sein“, sagte die Medizinerin Eva Höltl von der Initiative „Österreich impft“ bei einer Pressekonferenz. Bisher wurden über 1,6 Millionen Einwohner geimpft, rund 22 Prozent der impfbaren Bevölkerung ab 16 Jahren. Die Jüngeren sind „eine Gruppe von einer Million, die heuer sicher nicht geimpft wird“, erläuterte Höltl.


Zwischen Öffnungen und neuen Lockdowns

19.4.2021

Während in Österreich über Möglichkeiten für Öffnungsschritte im Mai nachgedacht wird, zeigt sich beim Blick über die Landesgrenzen ein unterschiedliches Bild zum derzeitigen Umgang mit der Pandemie – wenngleich sich mehrheitlich eine Tendenz ablesen lässt. Doch bleiben Verschärfungen mancherorts Thema.


Über eine Million Tote in Europa seit Pandemiebeginn

17.4.2021

In Europa hat die Zahl der Coronavirus-Toten seit Beginn der Pandemie die Schwelle von einer Million überschritten. In den 52 Ländern und Territorien des Kontinents wurden bisher insgesamt 1.000.288 Todesfälle von Coronavirus-Infizierten registriert, wie die Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben errechnete. Europa ist damit die Region mit der höchsten Opferzahl der Pandemie, gefolgt von Lateinamerika mit 832.577 Toten und Nordamerika mit 585.428 Todesopfern.


Spitalsneubau in Oberwart im Plan

13.4.2021

In der Coronaviruskrise steht die Zahl der Intensivbetten im Fokus des Interesses, so auch im Krankenhaus Oberwart. Der Spitalsstandort im Südburgenland wird allerdings generell ausgebaut. Der Baufortschritt sei ebenso im Plan wie die Baukosten, so die KRAGES gegenüber der APA. Der Patientenbetrieb soll demnach im zweiten Halbjahr 2024 starten. Der Spatenstich für das neue Krankenhaus erfolgte am 19. Mai 2020.


Impfung zeigt Wirkung

13.4.2021

Die Durchimpfung des Tiroler Bezirks Schwaz dürfte bereits ihre Wirkung zeigen. Die Infektionszahlen im Bezirk sind seit gut zwei Wochen stark rückläufig. Während sich Ende März die Sieben-Tage-Inzidenz noch knapp unter 280 befand, sank sie seither rasant ab und liegt nunmehr laut den Daten der AGES bei 73,5. Damit ist aktuell Schwaz nach dem burgenländischen Bezirk Rust - der jedoch mit nur etwa 2000 Einwohnern der kleinste Bezirk Österreichs ist - der zweitbeste Bezirk der Republik. Die EU hatte insgesamt 100.000 Impfdosen für die Durchimpfung des Bezirks im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie zur Verfügung gestellt. Rund 46.000 der 64.000 infrage kommenden Personen hatten sich im ersten Durchgang impfen lassen.