Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Neueste Informationen zu COVID-19-Impfstoffen

online

CoV-Impfstrategie umfasst drei Phasen

25.11.2020

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat die österreichische CoV-Impfstrategie präsentiert. Diese soll drei Phasen umfassen. Die erste Zielgruppe seien Menschen über 65 vor allem in Alters- und Pflegeheimen und das gesamte Personal in diesen Heimen. In der ersten Phase liegt der Fokus zudem auf Pflege- und Gesundheitspersonal in Krankenanstalten, Ordinationen, Rettungsorganisationen und sozialen Diensten sowie auf Hochrisikogruppen mit definierten Vorerkrankungen. Die zweite Phase erstrecke sich auf Februar, März und April, hier könnte es weitere zwei Millionen Dosen geben. Damit sollen grundsätzlich Personen über 65 Jahre sowie solche mit Systemrisiko in den Bereichen Sicherheit, Justiz, Schulen und Bildungseinrichtungen, kritische Infrastruktur und zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens geimpft werden. Ab zweitem Quartal soll es flächendeckende Impfungen geben.


COVID-19 stationär: Die neue Leitlinie

25.11.2020

Die Leitlinie klärt darüber auf, wann eine stationäre und wann eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich ist oder wann welche Form der Atemunterstützung, wann eine Intubation und mechanische Beatmung zum Einsatz kommen. „Das Hauptziel der unterstützenden Therapie besteht darin, eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu sichern, wofür uns verschiedene Methoden, wie Sauerstofftherapie oder eine Masken-Beatmung unterstützend zur Verfügung stehen“, fasst Professor Michael Pfeifer, Präsident der DGP, zusammen. Federführer sind die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Zudem wirkten elf weitere Fachgesellschaften an der Erstellung mit.


Details zu Massentests vor Weihnachten sind noch unklar

24.11.2020

Die Pläne für die geplanten Coronavirus-Massentests in Österreich: Am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Dezember, und somit zum Ende des harten Lockdowns sollen alle Landes- und Bundeslehrerinnen und -lehrer sowie Kindergartenbetreuerinnen und -betreuer (rund 200.000 Personen) getestet werden. An den Tagen danach, die Polizei und die Bevölkerung in Gemeinden mit hoher Inzidenz. Die Massentests auf freiwilliger Basis sollen kurz vor Weihnachten starten. Verwendet werden Antigen-Schnelltests. Gesundheitsminister Rudolf Anschober betonte bezüglich der Massentests, seine große Hoffnung sei es, damit asymptomatisch CoV-Positive „aus dem Kreislauf“ nehmen zu können. Dazu wäre zusätzlich die Verfolgung ihrer Kontakte wichtig, um den Pandemieverlauf eingrenzen zu können. Das dürfte aber nicht kommen, es fehlen schlicht die Kapazitäten ...


Corona-Impfstoff: Notfallzulassung ist normaler Weg

24.11.2020

Im Kampf gegen Corona wartet die Welt auf einen Impfstoff. Der Impfstoff von Biontech und Pfizer ist den beiden Unternehmen zufolge schon auf der Zielgeraden. Läuft alles gut, kann er noch vor Weihnachten auf den Markt kommen - mit einer sogenannten Notfallzulassung. Die Bezeichnung lässt vermuten, dass es einzig und allein um Schnelligkeit geht. Doch der Schritt sei die logische nächste Stufe auf dem Weg zu einem Impfstoff, sagt Stephan Becker, Virologe an der Universität in Marburg, im ZDF heute journal.


Wie sich Aerosole in Räumen ausbreiten

20.11.2020

In geschlossenen Räumen steigt die Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Grund dafür sind mit Viren beladene Aerosole, die durch die Luft schwirren. Wie Maske-Tragen und Lüften das Infektionsrisiko verringern, zeigen Animationen der Zeitung „El Pais“. Die Grundlagen für die Berechnungen, die die spanische Zeitung „El Pais“ veröffentlicht hat, lieferte die University of Colorado (USA). Durchgespielt werden unterschiedliche Szenarien wie etwa ein Treffen von sechs Personen zuhause im Wohnzimmer, von denen einer mit dem Coronavirus infiziert ist.


Zweifel am CoV-Krisenmanagement steigt

19.11.2020

Das geht aus einer präsentierten Studie hervor, die das Gallup-Institut in Kooperation mit dem Medienhaus Wien erstellt hat. Das Institut erhebt seit Mitte März regelmäßig die Stimmungslage sowie die Mediennutzung in der Coronavirus-Krise. Die Angst vor einer Ansteckung ist wieder gestiegen (57 Prozent der Befragten). Erstmals seit April ist auch die Bereitschaft gestiegen, vorübergehend Freiheitsrechte aufzugeben (80 Prozent). Dennoch ist laut der Studie nur noch die Hälfte der Bevölkerung der Meinung, dass die Regierung mit dem Virus richtig umgeht. Der Anteil jener, die der Meinung sind, die Pandemie sei nicht unter Kontrolle, erreichte mit 83 Prozent den höchsten Wert seit dem Ausbruch der Krise.


Barmherzige Brüder verlassen Spital Eggenberg

19.11.2020

Große Änderung in der Grazer Spitalslandschaft: Die Barmherzigen Brüder verabschieden sich langsam aus Eggenberg, sie konzentrieren ihre Einrichtungen und Leistungen am innerstädtischen Standort Marschallgasse. Der zweite Bauabschnitt ist nun fertig, 250 Mitarbeiter sind dieser Tage gesiedelt. Die in Eggenberg verbliebenen knapp 150 Mitarbeiter werden im April nächsten Jahres von den Elisabethinen übernommen.


Umsetzung von „Testen, Tracen, Isolieren“ nötig

18.11.2020

Nur mit klaren Strategien, einem substanziellen Aufbau der Kontaktnachverfolgung und belastbareren Daten für Forscher können nach dem nunmehrigen Beschluss für einen harten Lockdown weitere derartige Maßnahmen verhindert werden, so der Simulationsforscher Niki Popper. Sonst passiere das hinreichend Absehbare – nämlich der erneute, rasche Anstieg der Fallzahlen nach dem Lockdown. Nur klare Strategie kann Absehbares abwenden. Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte Maßnahmen für die Zeit danach und will Massentests durchführen. So wolle man „zur Zeit der Öffnung“ die Bevölkerung durchtesten – Vorbild für diese geplanten Massentestungen sei die Slowakei, dort habe man auf diese Weise viele asymptomatisch Infizierte entdecken und isolieren können.


Impfstoff: Moderna mit Erfolgsmeldung

17.11.2020

Mit dem US-Pharmakonzern Moderna hat ein weiterer für Europa relevanter Hersteller vielversprechende Daten für seinen Coronavirus-Impfstoff vorgelegt. Der Impfstoff habe eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent, hieß es in einer Mitteilung von Moderna. Gegenüber dem vergangene Woche vorgestellten Impfstoff von Biontech und Pfizer hat der von Moderna einen logistischen Vorteil: Er ist weniger temperaturempfindlich.


Die neuen Regeln im Überblick

16.11.2020

In Österreich tritt ab 17. November eine deutliche Verschärfung des derzeit aufrechten Lockdowns in Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen gelten ganztags, und es gibt auch verschärfte Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind nur noch Treffen mit dem Lebenspartner, „einzelnen engsten Angehörigen“ bzw. „einzelnen wichtigen Bezugspersonen“. Der Handel muss mit wenigen Ausnahmen zusperren, die Schulen wechseln komplett auf Fernunterricht.


"Der Preis für eine politische Irrfahrt"

16.11.2020

Corona ist vorbei, Corona ist nicht vorbei, Corona ist vorbei ... liest man bei n-tv.de und weiter: Sebastian Kurz setzte ohnehin nicht auf Statistiken, sondern auf martialische Rhetorik: "Jeder wird jemanden kennen, der an Corona gestorben ist", sagte er im März, von 100.000 Toten sprach er, die es ohne den ersten Lockdown gegeben hätte. In der Bevölkerung kam das als Panikmache an. Zumal Kurz seine Botschaft immer wieder änderte: Am 13. Juni erklärte er Corona auf seinem Facebook-Account für beendet: "Nachdem wir die gesundheitlichen Folgen der Krise überstanden haben, müssen wir jetzt angesichts der Weltwirtschaftskrise die Konjunktur in Österreich wieder ankurbeln", schrieb er. Im Frühling noch Vorbild, ist Österreich nun Sorgenkind mit der weltweit höchsten Infektionsrate. Daher Lockdown des ganzen Landes. "Nur so können wir eine Überforderung des Gesundheitssystems verhindern, nur so können wir Weihnachten retten", so die Regierungsspitze. Die Irrfahrt, die Österreich seit dem Sommer hinlegt, sie spricht für sich, so der deutsche Nachrichtensender ntv. "Österreich war mal eine Zeit lang vor Deutschland mit den Maßnahmen, wir haben da vieles gut abgucken können", sagte Bayerns Ministerpräsident Söder, "Die hatten jetzt aber ein Stück weit lange gezögert. Und jetzt mussten sie ganz scharf und dramatisch nachziehen." Vom Macher zum warnenden Beispiel in nur einem halben Jahr - wie konnte das passieren? Über die Probleme und die Gründe erfuhr man bei der Pressekonferenz der Regierung nichts vom "virologischen Quartett", wie Kurz und seine drei Kollegen Anschober, Nehammer und Kogler genannt werden. Kein Wort zum Contact Tracing, das seit Wochen nicht funktioniert. Nur 23 Prozent der Infektionen können noch nachvollzogen werden.


D: Impfzentren bis Mitte Dezember einsatzbereit

16.11.2020

Nach bekanntgewordenen Informationen über Covid 19-Impfstoffe müssen diese bei ca. -80 Grad gelagert werden. In Arztpraxen wird dies kaum möglich sein, sodass spezielle Impfzentren eingerichtet werden müssen. Vorreiter ist das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein, in dem bis Mitte Dezember Impfzentren in allen Kreisen und kreisfreien Städten einsatzbereit sein werden. Insgesamt sollen bundesweit 60 Impfzentren entstehen, so der deutsche Gesundheitsminister Spahn. Klar ist: "Die Massenimpfung darf nicht an fehlenden Räumen scheitern". Ebenso existiert bereits eine Prioritätenliste des Deutschen Ethikrats, an die man sich streng halten werde. Diese Liste sehe vor, dass zum Beispiel ältere Menschen zuerst geimpft würden, danach medizinisches Personal und Pflegekräfte, die Corona-Patienten behandelten. Planungen über Impfzentren in Österreich wurden bisher nicht bekannt.


Covid-Prognose: Mit Wahrscheinlichkeitsrechnung aus der Krise

9.11.2020

Prognosen zum Infektionsgeschehen sind wichtig, um rechtzeitig Maßnahmen zu setzen – ein Einblick in die Komplexität der Berechnungen: "Mit einer Wahrscheinlichkeit von 68 Prozent werden sich bis 18. November zwischen 600 und 1.000 Patienten in Intensivbetten befinden." Dieser Satz reicht eigentlich schon aus, um die Komplexität der mathematischen Berechnungen rund um das Infektionsgeschehen zu verdeutlichen. Für Laien meist kaum mehr verständlich, für die Bewertung der epidemiologischen Entwicklung aber von immenser Bedeutung.


Schärfere CoV-Maßnahmen

3.11.2020

Ab heute, 0.00 Uhr, gelten in Österreich zwischen 20.00 und 6.00 Uhr nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Die meisten Veranstaltungen sind abgesagt, Restaurants dürfen keine Gäste mehr bewirten, die meisten Freizeiteinrichtungen müssen vorerst schließen. Für Treffen im privaten Rahmen gibt es strenge Einschränkungen.


In Wien setzt man auf einfache Beatmungsgeräte für CoV-Patienten

31.10.2020

Zu Beginn der Pandemie gab es eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), schwer kranke CoV-Patientinnen und -Patienten möglichst rasch zu intubieren, also mit einem eingeführten Beatmungsschlauch zu beatmen. Doch davon kam man auf den Wiener Covid-19-Stationen bald ab, weil die künstliche Beatmung selbst oft schwere gesundheitliche Folgen hatte. Nun kommt die „High-Flow-Therapie“ mit AirVo-Geräten zum Einsatz, die mit Druck über eine Maske den Patienten Sauerstoff verabreichen. Der Wiener Gesundheitsverbund hat 500 solcher Geräte angekauft.


Wer soll zuerst geimpft werden?

27.10.2020

Als wirksamstes Mittel gegen Sars-CoV-2 und die von dem Virus ausgelöste Erkrankung Covid-19 gilt ein Impfstoff. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO befinden sich weltweit mehr als 40 Projekte in der klinischen Entwicklung. Die internationale Initiative „Covax“ will einen fairen weltweiten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen ermöglichen. Ziel ist, dass weltweit Pflegekräfte und durch Alter oder Vorerkrankung besonders gefährdete Menschen geschützt werden. Es gibt auch Länder, die sich nicht an der Initiative beteiligen. So erklärte die US-Regierung Anfang September, die USA ließen sich nicht durch multilaterale Projekte einschränken, die unter dem Einfluss der Weltgesundheitsorganisation und Chinas stünden.


Neuer Landeschef der Tiroler KH-Manager

27.10.2020

MMag. Thomas Pollak, Verwaltungsdirektor des Bezirkskrankenhauses St. Johann in Tirol, wurde kürzlich zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Verwaltungsleiter öffentlicher Krankenanstalten Tirols gewählt. Nach Studien der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie Gesundheitswissenschaften in Hall in Tirol war er zuletzt Bereichsleiter im Krankenhausmanagement am A.ö. Landeskrankenhaus – Universitätskliniken Innsbruck (Tirol Kliniken GmbH).


"VORSICHT aber keine Panik"

23.10.2020

so österreichische Virologen trotzt hoher Infektionszahlen. Während fast alle europäischen Länder Ausgangsbeschränkungen und "Lock downs" verordnen gilt in Österreich ab Sonntag eine neue Verordnung des Gesundheitsministeriums. Wichtigste Bestimmungen sind, dass in geschlossenen Räumen höchstens sechs Personen und zwölf Personen im Freiluftbereich teilnehmen dürfen sowie die Ausweitung des "Maskenzwangs" und Verbot der Gesichtsvisire. Die Regel von einem Meter Abstand im öffentlichen Raum wird wiederbelebt. Ebenfalls neu sind Regeln beim Betreten von Alten-, Pflege- und Behindertenheimen.


Neuer CoV-Schnelltest vor breiter Anwendung

22.10.2020

Den einfachen und raschen Nachweis des Erbguts des SARS-CoV-2-Virus erlaubt die von den Wiener Forschern entwickelte „RT-LAMP“-Methode. In Zusammenarbeit mit der AGES wurde das Verfahren nun auf seine Genauigkeit überprüft und seine Zuverlässigkeit bestätigt. Die Wissenschaftler können mittlerweile die notwendigen Enzyme selbst herstellen und stellen den gesamten Ansatz offen zur Verfügung („Open Access“). So liege der Preis pro Testreaktion bei rund 20 Cent. Die AGES beginnt jetzt damit, erste Interessenten in die neue Methode einzuführen.