Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Verschärfungen in Wien und Oberösterreich

5.11.2021

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig kündigte an, dass ab Ende kommender Woche der Zutritt zu Gastronomie, körpernahen Dienstleistungen (wie Friseuren) und Zusammenankünften ab 25 Personen nur erhält, wer geimpft oder genesen (2-G-Regel) ist. Zudem wird ein Impfangebot für Fünf- bis Zwölfjährige geschaffen. Auch in Oberösterreich, das seit Wochen ein CoV-Hotspot ist, werden die Pandemiemaßnahmen ein weiteres Mal verschärft: Ab Montag gilt in vielen Bereichen Oberösterreichs die 2,5-G-Regel.


Spitäler reagieren

5.11.2021

Wir haben die höchste Zahl an Neuinfektionen seit Pandemiebeginn. In den vergangenen drei Wochen haben sich die Zahlen mehr als verdoppelt, in einigen Krankenhäusern werden die Intensivbetten knapp und planbare Operationen müssen schon verschoben werden. Auch wird der Zutritt zu einigen Krankenhäusern angepasst.


Mückstein kündigt „2,5-G-Regel“ am Arbeitsplatz an

2.11.2021

Der erst vor Kurzem erweiterte Stufenplan zu den Maßnahmen gegen das Coronavirus wird laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein adaptiert: Man habe sich in der Regierung darauf verständigt, dass die bisherigen Stufen zwei und drei zusammengezogen werden. Antigen-Tests gelten dann etwa nicht mehr für Restaurants und Fitnesscenter. Schon bald werden 400 belegte Intensivbetten erwartet.


Weltweit erster Einsatz von OP-Roboter im Wiener AKH

2.11.2021

An der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten von AKH Wien und MedUni Wien wurde eine der ersten Operationen weltweit mit einer neuen Roboter-Technologie durchgeführt. Bei der Cochlea-Implantat-Operation legte das Hightech-Gerät basierend auf genauen Daten vollautomatisch und minimalinvasiv einen präzisen Zugang zum Innenohr. Der hohe Automatisierungsgrad und die exakte Navigation sind ein Blick in die Zukunft der Roboter-gestützten Chirurgie.


Bundesländer verschärfen Corona-Maßnahmen

29.10.2021

Die Zahl der CoV-Neuinfektionen steigt weiter stark – zuletzt war der Wert Anfang Dezember 2020 so hoch. Nun werden die Maßnahmen verschärft. Mit Ausnahme von Vorarlberg und dem Burgenland haben somit alle Bundesländer ihre regionalen CoV-Regeln verschärft. Die FFP2-Maskenpflicht wird verpflichtend ausgeweitet und für die Nachtgastro wird "2-G" gelten.


Lockdown für Ungeimpfte als letzte Stufe

27.10.2021

Die Corona-Situation in Österreich hat sich zugespitzt. Die Regierung hat neue Verschärfungen der CoV-Maßnahmen beschlossen, die vor allem auf Ungeimpfte abzielen. Im Fall eines starken Anstiegs der Auslastung der Intensivstationen, ab 500 belegten Intensivbetten mit CoV-Patient*innen, gilt in vielen Bereichen eine „2-G-Regel“. Die nächste Stufe, bei 600 belegten Intensivbetten, gibt es „Ausgangsbeschränkungen“ für Ungeimpfte.


CoV-Bonus wird im Dezember ausbezahlt

15.10.2021

Vor fast vier Monaten ist der CoV-Bonus für das Gesundheits- und Pflegepersonal beschlossen worden – nun ist fixiert worden, dass er im Dezember ausbezahlt werden soll. Der CoV-Bonus in der Höhe von 500 Euro soll einerseits dem Krankenhauspersonal – dazu gehören auch Reinigungskräfte – und andererseits den Pflegekräften zugute kommen. Beschlossen wurde der Bonus bereits im Juni – mehr dazu in CoV-Bonus für Gesundheitspersonal beschlossen (news.ORF.at, 17.6.2021) –, die entsprechenden Richtlinien für den Bereich der Pflege legte der Bund den Ländern allerdings erst vor Kurzem vor.


Kommt 3G-Regel am Arbeitsplatz?

15.10.2021

Trotz heftiger Proteste tritt die 3G-Regel in Italien in Kraft. Ausnahmslos müssen alle Arbeitnehmer nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Von zahlreich Protesten wird berichtet und die Blockade eines wichtigen Hafens und Chaos im Güterverkehr werden befürchtet. Noch vor Kurzem war sie ab 15. Oktober auch für Österreich in Aussicht gestellt worden, doch die Einführung einer verpflichtenden 3-G-Regel am Arbeitsplatz wird sich hierzulande verzögern.


Neue Studie zeigt, wie effektiv Corona-Impfung ist

14.10.2021

Corona-Impfungen senken laut einer neuen, großen Studie mit Daten von 22 Millionen Menschen das Hospitalisierungsrisiko um 90 Prozent – auch im Fall der hochansteckenden Delta-Variante.


Steigt der Spardruck im Gesundheitswesen?

14.10.2021

Die geplante Reduktion der Krankenversicherungsbeiträge führt weiterhin zu Debatten im Gesundheitssystem und auch zu mancher Kritik. So auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig: ... die Reduzierung der Sozialversicherungsbeiträge bedeutet ja, dass Krankenanstalten beispielsweise weniger Geld zur Verfügung haben und dass die Träger, das sind oft die Bundesländer, dafür aufkommen müssen“. ÖGK-Obmann Andreas Huss sieht die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge ebenfalls kritisch. Das habe „direkt durchschlagende Auswirkungen auf das gesamte Gesundheitssystem. Von den Beitragseinnahmen hängen Regelungen in der Krankenhausfinanzierung und der Gesamtverträge mit der Ärztekammer zusammen. Insgesamt schwächt diese Maßnahme damit das Gesundheitssystem als Ganzes, mitten in einer Gesundheitskrise wohl die schlechteste Idee".


Behandlung von Geimpften und Ungeimpften

11.10.2021

Viele Krankenhäuser Deutschlands berichten seit Wochen von einer Dauerbelastung durch zahlreiche schwere Covid-Fälle, wobei die überwiegende Mehrheit ungeimpft sei. "Wenn man bei den Corona-Impfungen über die positiven Anreize nicht weiterkomme, sei er sehr wohl dafür, massiv zwischen Geimpften und nicht Geimpften zu diskriminieren", sagte vor wenigen Tagen der Verhaltensökonom Marcus Schreiber. „Wenn man sagt: Ab dem 1. Dezember gilt eine klare Triage-Regelung in unseren Krankenhäusern: Wenn die Krankenhäuser voll sind, gibt es Vorfahrt für Geimpfte. Das wäre eine Keule, mit der viele Zögerer wohl zu einer Entscheidung gezwungen werden könnten“, erklärte er dem „Spiegel“. Darf der Status bei Überlastung der Kliniken eine Rolle spielen?


Umweltauszeichnung für "Green Hospital"

8.10.2021

Als größtes und ältestes Ordensspital in Wien sieht sich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien dem Ziel eines verantwortlichen und behutsamen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen verpflichtet. „Wir möchten damit aktiv an der Sensibilisierung von Menschen und vor allem unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitwirken, zeigen doch die teils dramatischen Klimaveränderungen weltweit, dass dringender Handlungsbedarf besteht“, so Dir. Ivan Jukić.


Biontech: Ärzte bleiben lange immun

6.10.2021

Wie sieht die langfristige Immunität nach einer Corona-Impfung aus? Eine aktuelle Studie untersuchte dies bei medizinischem Personal. Dabei standen die B-Gedächtniszellen im Fokus. Ein Artikel von M.Sc. Sharin Santhiraraja-Abresch.


Impf-Nebenwirkungen: Booster vs. zweite Dosis

5.10.2021

Sind die Nebenwirkungen nach einer dritten Corona-Impfung schlimmer als nach der zweiten? Eine aktuelle Studie klärt auf.


Offener Brief - Covid Impfung - Aufruf an die Bundesregierung

4.10.2021

Dr. Sigrid Pilz (Wiener Patientenanwältin) und Dr. Gerald Bachinger (NÖ Patientenanwalt) haben sich betreffend COVID-10 Impfpflicht in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt.


Kein Bundesland mehr rot

27.9.2021

Das Bundesland Salzburg ist wieder aus der roten Zone mit „sehr hohem Risiko“ gerutscht. Nachdem die CoV-Ampelkommission Salzburg vergangene Woche als erstem Bundesland seit Mai wieder ein „sehr hohes Risiko“ attestiert hatte, stufte die Kommission ganz Österreich sowie alle Bundesländer bis auf das Burgenland und Tirol mit hohem Risiko ein. Simulationsforscher Niki Popper meint, dass 800.000 Impfungen noch geschafft werden müssen um „wirklich aus dem Schneider“ zu sein. Popper sprach auch von „einer vorübergehenden Delle“. Das relativ warme Wetter, das funktionierende Testen an Schulen und die weniger gewordenen Reiserückkehrer sowie -rückkehrerinnen seien ausschlaggebend dafür.


Wien prescht vor: „2-G“ für Nachtgastro und größere Events

22.9.2021

Die CoV-Regeln sind schon bisher in Wien strenger als in anderen Bundesländern. Bürgermeister Michael Ludwig stellte neue Maßnahmen ab 1. Oktober vor. Das bedeutet, dass nur geimpfte oder genesene Personen in der Nachtgastronomie und Bars Zutritt haben. Darunter auch eine „2-G-Regel“ für größere Events. Zudem müssen Kunden künftig im gesamten Handel wieder eine FFP2-Maske tragen. Ludwig sprach sich zudem für eine „3-G-Regel“ am Arbeitsplatz aus. In Italien tritt eine solche Regelung demnächst in Kraft. Der Sinn der neuen Maßnahmen sei, die Quote der Geimpften zu erhöhen, so Ludwig bei der Pressekonferenz. Außerdem sollten die Regeln einheitlicher und verständlicher werden. Das bedeutet also nun: Dort, wo bisher „3-G“ gültig war, wird auf „2,5-G“ reduziert. Es sind nur noch PCR-Test-Zertifikate erlaubt.


Ansturm auf FH-Pflegestudium

22.9.2021

Menschen in Pflegeberufen haben seit Beginn der Pandemie einen der wohl anspruchsvollsten Jobs. Die Wertschätzung, die der Beruf eigentlich erfahren sollte, kommt oft nicht an. Trotzdem ist die Nachfrage nach Studienplätzen für Pflegeberufe ungebrochen. „Wir haben in der Ausbildung 2008 schon mit Academic Nurse begonnen . Und wir haben die Anfängerstudienplätze von 50 auf jetzt gut 500 bis 600 gesteigert. Auch die Nachfrage ist laufend gestiegen. Wir haben etwa zweieinhalb Mal so viel Bewerberinnen wie Studienplätze“, erklärt FH-Geschäftsführer Wilhelm Behensky.


Intensivstationen voller, erste OPs aufgeschoben

20.9.2021

Die Entwicklung sieht genauso aus wie bei jeder vorhergehenden Welle der Corona-Pandemie: Zuerst steigen die Infektionszahlen und nach ein paar Wochen auch die Spitalsauslastung. Besonders kritisch wird dabei immer auf die Intensivstationen geschaut, deren Betten ja oft für die Betreuung nach Operationen benötigt werden. Um angesichts steigender Zahlen von Covid-Patienten genügend Kapazitäten garantieren zu können, werden mancherorts bereits geplante OPs aufgeschoben. Davon betroffen sind auch Abteilungen in Wien und den steirischen Spitälern.


Widerstand gegen Zusammenlegung von UKH und Landesspital

20.9.2021

Salzburger Spitalsärzte kritisieren die geplante Übersiedlung des Unfallkrankenhauses (UKH) auf das Gelände der Landeskliniken. „Ortho Trauma Salzburg“ soll das neue UKH in Salzburg-Mülln heißen. Es soll von der AUVA in Kooperation mit den Landeskliniken betrieben werden. Die Mitarbeiter der neuen Uniklinik für Orthopädie und Traumatologie sollen der neuen Einheit für die Dienste zugeteilt werden. Diese Zusammenführung stößt bei den Spitalsärzten und anderen Medizinern auf Kritik. Sie warnen vor einer Monopolisierung der Medizin im Bundesland und vor dem Verlust wichtiger Wahlmöglichkeiten für Patienten. Ärzte im UKH befürchten auch eine berufliche Schlechterstellung. Das Gesundheitsministerium hat den Plänen allerdings schon zugestimmt, das UKH ins Uniklinikum des Landes zu integrieren.