Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Impfstoff: Moderna mit Erfolgsmeldung

17.11.2020

Mit dem US-Pharmakonzern Moderna hat ein weiterer für Europa relevanter Hersteller vielversprechende Daten für seinen Coronavirus-Impfstoff vorgelegt. Der Impfstoff habe eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent, hieß es in einer Mitteilung von Moderna. Gegenüber dem vergangene Woche vorgestellten Impfstoff von Biontech und Pfizer hat der von Moderna einen logistischen Vorteil: Er ist weniger temperaturempfindlich.


Die neuen Regeln im Überblick

16.11.2020

In Österreich tritt ab 17. November eine deutliche Verschärfung des derzeit aufrechten Lockdowns in Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen gelten ganztags, und es gibt auch verschärfte Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind nur noch Treffen mit dem Lebenspartner, „einzelnen engsten Angehörigen“ bzw. „einzelnen wichtigen Bezugspersonen“. Der Handel muss mit wenigen Ausnahmen zusperren, die Schulen wechseln komplett auf Fernunterricht.


"Der Preis für eine politische Irrfahrt"

16.11.2020

Corona ist vorbei, Corona ist nicht vorbei, Corona ist vorbei ... liest man bei n-tv.de und weiter: Sebastian Kurz setzte ohnehin nicht auf Statistiken, sondern auf martialische Rhetorik: "Jeder wird jemanden kennen, der an Corona gestorben ist", sagte er im März, von 100.000 Toten sprach er, die es ohne den ersten Lockdown gegeben hätte. In der Bevölkerung kam das als Panikmache an. Zumal Kurz seine Botschaft immer wieder änderte: Am 13. Juni erklärte er Corona auf seinem Facebook-Account für beendet: "Nachdem wir die gesundheitlichen Folgen der Krise überstanden haben, müssen wir jetzt angesichts der Weltwirtschaftskrise die Konjunktur in Österreich wieder ankurbeln", schrieb er. Im Frühling noch Vorbild, ist Österreich nun Sorgenkind mit der weltweit höchsten Infektionsrate. Daher Lockdown des ganzen Landes. "Nur so können wir eine Überforderung des Gesundheitssystems verhindern, nur so können wir Weihnachten retten", so die Regierungsspitze. Die Irrfahrt, die Österreich seit dem Sommer hinlegt, sie spricht für sich, so der deutsche Nachrichtensender ntv. "Österreich war mal eine Zeit lang vor Deutschland mit den Maßnahmen, wir haben da vieles gut abgucken können", sagte Bayerns Ministerpräsident Söder, "Die hatten jetzt aber ein Stück weit lange gezögert. Und jetzt mussten sie ganz scharf und dramatisch nachziehen." Vom Macher zum warnenden Beispiel in nur einem halben Jahr - wie konnte das passieren? Über die Probleme und die Gründe erfuhr man bei der Pressekonferenz der Regierung nichts vom "virologischen Quartett", wie Kurz und seine drei Kollegen Anschober, Nehammer und Kogler genannt werden. Kein Wort zum Contact Tracing, das seit Wochen nicht funktioniert. Nur 23 Prozent der Infektionen können noch nachvollzogen werden.


D: Impfzentren bis Mitte Dezember einsatzbereit

16.11.2020

Nach bekanntgewordenen Informationen über Covid 19-Impfstoffe müssen diese bei ca. -80 Grad gelagert werden. In Arztpraxen wird dies kaum möglich sein, sodass spezielle Impfzentren eingerichtet werden müssen. Vorreiter ist das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein, in dem bis Mitte Dezember Impfzentren in allen Kreisen und kreisfreien Städten einsatzbereit sein werden. Insgesamt sollen bundesweit 60 Impfzentren entstehen, so der deutsche Gesundheitsminister Spahn. Klar ist: "Die Massenimpfung darf nicht an fehlenden Räumen scheitern". Ebenso existiert bereits eine Prioritätenliste des Deutschen Ethikrats, an die man sich streng halten werde. Diese Liste sehe vor, dass zum Beispiel ältere Menschen zuerst geimpft würden, danach medizinisches Personal und Pflegekräfte, die Corona-Patienten behandelten. Planungen über Impfzentren in Österreich wurden bisher nicht bekannt.


Covid-Prognose: Mit Wahrscheinlichkeitsrechnung aus der Krise

9.11.2020

Prognosen zum Infektionsgeschehen sind wichtig, um rechtzeitig Maßnahmen zu setzen – ein Einblick in die Komplexität der Berechnungen: "Mit einer Wahrscheinlichkeit von 68 Prozent werden sich bis 18. November zwischen 600 und 1.000 Patienten in Intensivbetten befinden." Dieser Satz reicht eigentlich schon aus, um die Komplexität der mathematischen Berechnungen rund um das Infektionsgeschehen zu verdeutlichen. Für Laien meist kaum mehr verständlich, für die Bewertung der epidemiologischen Entwicklung aber von immenser Bedeutung.


Schärfere CoV-Maßnahmen

3.11.2020

Ab heute, 0.00 Uhr, gelten in Österreich zwischen 20.00 und 6.00 Uhr nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Die meisten Veranstaltungen sind abgesagt, Restaurants dürfen keine Gäste mehr bewirten, die meisten Freizeiteinrichtungen müssen vorerst schließen. Für Treffen im privaten Rahmen gibt es strenge Einschränkungen.


In Wien setzt man auf einfache Beatmungsgeräte für CoV-Patienten

31.10.2020

Zu Beginn der Pandemie gab es eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), schwer kranke CoV-Patientinnen und -Patienten möglichst rasch zu intubieren, also mit einem eingeführten Beatmungsschlauch zu beatmen. Doch davon kam man auf den Wiener Covid-19-Stationen bald ab, weil die künstliche Beatmung selbst oft schwere gesundheitliche Folgen hatte. Nun kommt die „High-Flow-Therapie“ mit AirVo-Geräten zum Einsatz, die mit Druck über eine Maske den Patienten Sauerstoff verabreichen. Der Wiener Gesundheitsverbund hat 500 solcher Geräte angekauft.


Wer soll zuerst geimpft werden?

27.10.2020

Als wirksamstes Mittel gegen Sars-CoV-2 und die von dem Virus ausgelöste Erkrankung Covid-19 gilt ein Impfstoff. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO befinden sich weltweit mehr als 40 Projekte in der klinischen Entwicklung. Die internationale Initiative „Covax“ will einen fairen weltweiten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen ermöglichen. Ziel ist, dass weltweit Pflegekräfte und durch Alter oder Vorerkrankung besonders gefährdete Menschen geschützt werden. Es gibt auch Länder, die sich nicht an der Initiative beteiligen. So erklärte die US-Regierung Anfang September, die USA ließen sich nicht durch multilaterale Projekte einschränken, die unter dem Einfluss der Weltgesundheitsorganisation und Chinas stünden.


Neuer Landeschef der Tiroler KH-Manager

27.10.2020

MMag. Thomas Pollak, Verwaltungsdirektor des Bezirkskrankenhauses St. Johann in Tirol, wurde kürzlich zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Verwaltungsleiter öffentlicher Krankenanstalten Tirols gewählt. Nach Studien der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie Gesundheitswissenschaften in Hall in Tirol war er zuletzt Bereichsleiter im Krankenhausmanagement am A.ö. Landeskrankenhaus – Universitätskliniken Innsbruck (Tirol Kliniken GmbH).


"VORSICHT aber keine Panik"

23.10.2020

so österreichische Virologen trotzt hoher Infektionszahlen. Während fast alle europäischen Länder Ausgangsbeschränkungen und "Lock downs" verordnen gilt in Österreich ab Sonntag eine neue Verordnung des Gesundheitsministeriums. Wichtigste Bestimmungen sind, dass in geschlossenen Räumen höchstens sechs Personen und zwölf Personen im Freiluftbereich teilnehmen dürfen sowie die Ausweitung des "Maskenzwangs" und Verbot der Gesichtsvisire. Die Regel von einem Meter Abstand im öffentlichen Raum wird wiederbelebt. Ebenfalls neu sind Regeln beim Betreten von Alten-, Pflege- und Behindertenheimen.


Neuer CoV-Schnelltest vor breiter Anwendung

22.10.2020

Den einfachen und raschen Nachweis des Erbguts des SARS-CoV-2-Virus erlaubt die von den Wiener Forschern entwickelte „RT-LAMP“-Methode. In Zusammenarbeit mit der AGES wurde das Verfahren nun auf seine Genauigkeit überprüft und seine Zuverlässigkeit bestätigt. Die Wissenschaftler können mittlerweile die notwendigen Enzyme selbst herstellen und stellen den gesamten Ansatz offen zur Verfügung („Open Access“). So liege der Preis pro Testreaktion bei rund 20 Cent. Die AGES beginnt jetzt damit, erste Interessenten in die neue Methode einzuführen.


Pilotprojekt E-Impfpass startet demnächst

21.10.2020

Das Projekt wurde aufgrund der Coronavirus-Krise vorgezogen. Der elektronische Impfpass soll letztlich vollständig den Papierimpfpass ersetzen. Die gesetzliche Grundlage dafür, eine Novelle zum Gesundheitstelematikgesetz, ist am 15. Oktober in Kraft getreten, und die nötige E-Health-Verordnung (mit der datenschutzrechtlichen Grundlage) wurde erlassen.


Hospital Management in Europe

21.10.2020

Hier finden Sie die erste Ausgabe unseres Magazins der European Association of Hospital Managers - EAHM


Digitale Registrierung für KH-Besucher

19.10.2020

Die Kontaktdatenerfassung zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten stellt viele Betriebe vor eine große Herausforderung. Auch in Krankenhäusern müssen von allen Besuchern die Kontaktdaten erfasst und für drei Wochen gespeichert werden. Im Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende/D wurden die Kontaktdaten von allen Besuchern auf Zetteln gesammelt, aufbewahrt und dann datengeschützt vernichtet. Diesen großen Aufwand erspart man sich bei Handybesitzern durch eine digitale Registrierung mittels QR-Code. Damit entfällt das Ausfüllen der Zettel, es muss kein Stift mehr desinfiziert werden, und die Daten sind verschlüsselt und sicher vor dem Zugriff von Unbefugten. „Wir suchen in allen Bereichen nach innovativen Lösungen, um auf der einen Seite die notwendigen Auflagen und die Sicherheit unserer Patienten zu gewährleisten und auf der anderen Seite unseren Patienten und Besuchern die Zeit im Krankenhaus so angenehm wie möglich zu gestalten“, so der kaufmännische Direktor Hauke Heißmeyer.


Infektionsketten: Kontrollverlust in Slowenien !

19.10.2020

In Österreichs Nachbarland Slowenien ist der Anstieg der CoV-Zahlen so stark, dass nicht mehr alle Kontaktpersonen von Infizierten gesucht werden können. Dies teilte das staatliche Institut für öffentliche Gesundheit (NIJZ) mit. Man konzentriere sich auf Risikogruppen wie Altersheime und Gesundheitseinrichtungen. Auch Tschechien ist stark betroffen, hier überstieg die Zahl der Neuinfektionen erstmals die Marke von 11.000.


Verwirrspiel um Spitalsbetten ?

16.10.2020

Alle Maßnahmen dienen laut Politik dazu, die Spitäler vor einem Kollaps zu bewahren und das Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten. Doch lernte man nach dem Corona-Ausbruch seit Ischgl nichts dazu? Eine Expertenkommission attestiert den Behörden Kompetenzgewurschtel, Falschinformationen und Fehleinschätzungen im Ischgl-Krimi. Nun besteht Verwirrung um die tatsächlichen Kapazitätsgrenzen unserer Krankenhäuser: Unklar ist, wie viele Betten für Corona-Patienten aktuell verfügbar sind? Die Bundesländer berechnen unterschiedlich. Selbst das Gesundheitsministerium weiß keine Antwort auf die SERVUS-TV-Anfrage ...


Symposium der Krankenhausmanager Österreichs

16.10.2020

Die Bundeskonferenz der österreichischen Krankenhausmanager tagte in Salzburg. Einer der Schwerpunkte war die Entwicklungsgeschwindigkeit der Impfstoffe und deren künftige Verteilung, die exponentielle Zunahme der COVID 19-Erkrankungen, sowie die Umsetzung der Erfahrungen aus dem Frühling. Unter anderem wurden Sicherheitsmaßnahmen in den Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen diskutiert, Infektionsbereiche neu definiert und Pandemielager in allen Bereichen geschaffen, um Engpässe in der Versorgung mit Schutzgütern zu vermeiden. Bei Beginn der Tagung wurden alle Teilnehmer einem bereits zertifizierten Antigen-Schnelltest, zur Verfügung gestellt von ALPSTAR Medical Products, unterzogen. Für diesen schnellen Antigentest braucht es keine Auswertung im Labor.


Neues Dashboard, neue Zahlen

online

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat das Covid-19-Dashboard des Gesundheitsministeriums übernommen. Das geht mit zahlreichen Neuerungen einher. So werden die Zahlen nicht mehr stündlich, sondern einmal täglich um 14.00 Uhr aktualisiert. Dafür können die Daten – etwa auf Bundeslandebene – genauer dargestellt werden.


Klaus Koller, Präsident der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager, im Interview

6.10.2020

Kapazitäten in den Spitälern frei zu halten ist seit März ein erklärtes Ziel der Bundesregierung. Rückblickend hat sich bisher gezeigt, dass auch die Versorgung von Nicht-Covid-Patienten im Fokus bleiben muss. Als wichtigste Punkte konkretisiert Koller die Einrichtung von Pandemierlagern, die Schaffung von Epidemie-Ärzten sowie die Schaffung von Erstversorgungsambulanzen.


Neue Wege im OP-Instrumentenmanagement

5.10.2020

Das Krankenhaus Dornbirn lässt seine rund 15.000 OP-Instrumente überprüfen. Innerhalb von drei Monaten kümmert sich ein Dornbirner Unternehmen um mögliche Reparaturen oder Erneuerungen. Das Krankenhaus Dornbirn hat den Auftrag europaweit ausgeschrieben. Der Wert der OP-Instrumente liegt bei rund 1,5 Millionen Euro. Den Zuschlag hat ein Medizintechnik-Unternehmen in Dornbirn erhalten.