Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


„Gefährdung nur mehr Frage der Zeit“

24.1.2020

Immer mehr Medikamente sind in Österreich nicht verfügbar. Das Problem hat sich im vergangenen Jahr stark verschärft. Die Gründe dafür sind komplex, Gewinnmaximierung und Versorgungssicherheit stehen im Widerspruch. „Derzeit sind etwa 220 bis 230 Produkte in Österreich nicht erhältlich“, berichtet die Leiterin der Medizinmarktaufsicht bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Nun wird ein zentrales Melderegister gefordert. Ein weiteres Problem sind Parallelexporte. Medikamente kommen dabei nach Österreich und werden vom Großhandel in andere Länder exportiert, die mehr bezahlen, kritisiert die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz.


Umfrage: Wie stehen Sie zur Impfpflicht?

22.1.2019

Dieser Tage findet der jährliche Österreichische Impftag statt. Die neue Regierung plant in ihrem Programm keine Impfpflicht, aber mehr Aufklärung und Anreizsysteme. Was denken Sie? Wie sollen die Impfquoten erhöht werden? Nehmen Sie teil an der Umfrage von MedMedia ... und Ergebnisanzeige.


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Herzzentrum am Kepler Uniklinikum eingerichtet

20.1.2020

Herzmedizin auf höchstem Niveau will das Kepler Universitäts Klinikum in Linz mit seinem universitären Herzzentrum Oberösterreich bieten. Mehrere große Abteilungen, wie die Herzchirurgie und die Kardiologie, arbeiten in dem Zentrum eng zusammen, das in dieser Form österreichweit einzigartig sei.


Neue EU-Verordnungen für Medizinprodukte

14.1.2020

Kürzlich tagte das "Forum Krankenhaus", die Plattform der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs unter Leitung von Präsident Nikolaus Koller mit dem Team der BUKO und Vertretern der Austromed. Wesentliche Punkte dieser Sitzung waren die neuen EU-Verordnungen für Medizinprodukte und In-vitro-Diagnostik welche nach einer Übergangsfrist von drei Jahren demnächst gelten. Beide EU-Verordnungen sehen wesentliche Neuregelungen bei der Regulierung von Medizinprodukten vor. Dies betrifft überwiegend Medizinprodukte-Unternehmen, aber auch – direkt und indirekt – Betreiber von Gesundheitseinrichtungen. Alle Hersteller müssen ihre Medizinprodukte einem neuerlichen Konformitätsbewertungsverfahren unterziehen. Das betrifft insbesondere Hersteller, deren Medizinprodukte in eine höhere Risikoklasse fallen als zuvor. Infolgedessen ist vermehrt die Involvierung Benannter Stellen sowie die Durchführung klinischer Prüfungen für die erstmalige Inverkehrbringung ab dem 26.5.2020 erforderlich.


Neues Krankenhaus

13.1.2019

Südkorea baut die erste mit 5G-Internet ausgestattete Klinik der Welt. Dort sind ferngesteuerte Operationen geplant, und Sensoren sollen Patienten überwachen. Das neue Yongin Severance Hospital der privaten Yonsei University, das in Zusammenarbeit mit dem Konzern SK Telecom im Ort Yongin südlich von Seoul gebaut wird, wird für diesen technologischen Fortschritt stehen. Besonders prominent, und in der koreanischen Presse schon breit diskutiert, ist die Aussicht auf virtuelle Krankenbesuche. Wenn Angehörige dem Patienten Kraft spenden wollen, aber nicht physisch anwesend sein können, lassen sie sich künftig einfach per Datenleitung als virtuelle 3-D-Kopie in das Krankenzimmer übertragen ...


Pflegekräfte ab 2020 auf Mangelberufsliste

9.1.2020

Auf Betreiben von Wiens Gesundheitsstadtrat wurden Pflegekräfte aller Professionen ab 2020 auf die Mangelberufsliste gesetzt. Wien hat, wie auch alle anderen Bundesländer, mit einem Pflegekräftemangel zu kämpfen. Wien braucht bis 2030 mehr als 9.000 neue Pflegekräfte. Auf der Mangelberufsliste befinden sich derzeit 45 Berufe, um den Fachkräftemangel in Österreich zu bekämpfen. Die Liste wird nahezu jährlich von der Bundesregierung überarbeitet. Durch die Aufnahme auf die Mangelberufsliste können nun auch Pflegefachkräfte aus Nicht-EU-Staaten mittels Rot-Weiß-Rot–Karte vereinfacht nach Österreich zuwandern und hier einen ihren Qualifikationen entsprechenden Beruf auszuüben. Auch Tirol geht diesen Weg um den Bedarf an Pflegekräften zu decken.


Regierung: Das bringt Türkis-Grün für den ärztlichen Bereich

7.1.2019

Im Bereich der Gesundheitsversorgung werden im Koalitionspakt von ÖVP und Grünen die Weiterentwicklung der E-Card, der Ausbau der Primärversorgung, die Stärkung der wohnortnahen Versorgung durch Kassenärzte, die Erweiterung der Vertragsarztmodelle, eine Facharztoffensive, Landarztstipendien, die Stärkung der nichtärztlichen Gesundheitsberufe, die Evaluierung der Zugangsbestimmungen zum Medizinstudium und die Einführung eines Facharztes für Allgemeinmedizin genannt. Impfungen sollen forciert werden – es wird aber keine Impfpflicht geben.


Krankenhaus-Barometer

7.1.2020

Das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) stellt mit dem vorliegenden Bericht die Ergebnisse des Krankenhaus Barometers 2019 vor. Beim Krankenhaus Barometerhandelt es sich um eine jährlich durchgeführte Repräsentativbefragung deutscher Krankenhäuser zu aktuellen gesundheits-und krankenhauspolitischen Themen. Das Barometerwird im Auftrag der Träger des DKI erstellt; das sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) und der Verband der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK).


Neues Jahr bringt neue E-Cards

7.1.2020

Ab 1. Jänner 2020 wird eine neue Generation von E-Cards ausgegeben, die auch mit einem Foto des Versicherten ausgestattet ist. Rund 85 Prozent aller Karteninhaber bekommen automatisch eine neue E-Card mit Foto, weil die Sozialversicherung diese aus bestehenden Registern zur Verfügung gestellt bekommt. Das Foto zu ändern ist aber nicht möglich.


Ab 1. Jänner 2020

2.1.2020

wird aus den neun Gebietskrankenkassen eine Österreichische Gesundheitskasse. Sie sind aktuell bei einer Gebietskrankenkasse versichert? Dann sind Sie ab 1. Jänner 2020 automatisch bei der Österreichischen Gesundheitskasse versichert. Sie behalten selbstverständlich Ihre e-card und damit den Zugang zu einem der besten Gesundheitssysteme.


Impfmarkt in Österreich ist rund 100 Mio. € schwer

2.1.2019

Die jüngste Diskussion um Masern und Grippe führt zu einer Debatte über Impfpflicht. medianet analysiert den Markt. Rund 100 Mio. € werden in Österreich pro Jahr für Impfstoffe ausgegeben. Genau sagen kann es niemand, denn nur etwa ein Drittel läuft über die Apotheken und ist dort wieder zum Teil privat zu bezahlen, wie etwa Impfungen für spezielle Auslandsreisen. Andere Impfungen werden wiederum von der öffentlichen Hand bezahlt – aber nicht nur von den Krankenversicherungen wie etwa Kinderimpfungen, sondern auch von Bund oder Ländern. Das Volumen könnte allerdings durchaus größer sein, denn die Impfbereitschaft der Österreicher lässt zu wünschen übrig und das hat auch Folgen für das Gesundheitssystem insgesamt.


Weil der Patient zählt

20.12.2019

Lobbyisten, Respekt und höhere Förderungen. Das ist es, was die Patientenvertreter von der nächsten Regierung möchten. Ihr Begehr deponierten sie beim 108. Gesundheitspolitischen Forum der Karl Landsteiner Gesellschaft.


Lorenz-Böhler-Spital könnte teilweise umziehen

19.12.2019

Im Lorenz-Böhler-Unfallspital im Wiener 20. Bezirk könnte sich in den nächsten Jahren einiges ändern. Es wird überlegt, den stationären Bereich mit knapp 130 Betten ins Donauspital zu verlegen und am Standort nur mehr eine Erstversorgungsambulanz zu betreiben.


Krankenhaus-Keime: Durchbruch bei MRSA gelungen?

18.12.2019

Krankenhauskeime sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Einer dieser Keime heißt MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) und gefährdet vor allem immungeschwächte und ältere Menschen. Jedes Jahr infizieren sich deutschlandweit rund 54.000 Menschen, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Bislang ist MRSA gegen die meisten gängigen Antibiotika unempfindlich. Doch das könnte sich ändern: Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig (HZI) und der Technischen Universität München ist möglicherweise ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den multiresistenten Keim gelungen.


E-Medikation ausgerollt

16.12.2019

Die E-Medikation steht ab sofort flächendeckend zur Verfügung, Ende November wurde die Ausrollung mit Wien in allen Bundesländern abgeschlossen. Damit werden nun alle von Ärzten verordneten und die rezeptfrei abgegebenen Medikamente in einer Liste gespeichert. Wechselwirkungen können so überprüft und Doppelverschreibungen verhindert werden. Erstmals kann die E-Card dafür jetzt auch in der Apotheke eingesetzt werden. In allen rund 1.400 Apotheken und bei über 6.300 der insgesamt rund 7.000 Vertragsärzten werden nun alle Medikamente elektronisch erfasst. Nur Ärzte, die älter als 65 sowie Wahl- und Zahnärzte sind, müssen nicht an dem System teilnehmen.


Digitale Netzwerke sollen Pflege entlasten

13.12.2019

Die Digitalisierung soll in Salzburg dazu genutzt werden, den Anstieg bei der Zahl der Pflegebedürftigen in Grenzen zu halten. Mit digital vernetzten Geräten könnten Betroffene länger selbstständig leben und bräuchten erst entsprechend später Pflege, sagen Experten. 27.000 pflegebedürftige Menschen gibt es bereits jetzt in Salzburg. Im Jahr 2030 werden ein Viertel der Österreicher über 65 Jahre alt sein.


Wenn zu viel Medizin schadet

13.12.2019

Im Newsletter der NÖ Patientenanwaltschaft erschienen: Tests und Behandlungen können Schaden anrichten. "Die Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin und die Initiative Gemeinsam gut entscheiden – Choosing Wisely Austria haben die fünf wichtigsten Untersuchungen und Therapien ausgewählt, die mehr schaden als nützen. Ziel ist es die Bevölkerung darüber zu informieren, dass „mehr nicht immer besser ist“. Hier erfahren Sie, wann Antibiotika sinnvoll sind und wann nicht, warum die Durchleuchtung bei Rückenschmerzen meist nichts bringt und was der PSA-Test kann."


Masern steigen > Impf-Pflicht > JEIN

9.12.2019

In neun europäischen Ländern gibt es sie schon, in Österreich ist sie weiter umstritten: die Masernimpfpflicht. Aktuell flammt auch hier die Diskussion über eine Einführung auf – entsprechende Forderungen kommen jüngst aus der Steiermark und Niederösterreich. Laut Gesundheitsministerium will man weiterhin auf Freiwilligkeit setzen, dabei aber mit anderen Mitteln die Durchimpfungsrate erhöhen. Wer einmal gesehen hat, wie schwer eine Masernerkrankung verläuft und welche Folgen sie haben kann, versteht die Warnungen der Weltgesundheitsorganisation. Rund 140.000 Menschen sind im vergangenen Jahr an Masern gestorben, in Österreich gab es 148 Masernfälle. "Aus naturwissenschaftlich-medizinischer Sicht ist Impfen die einzig vernünftige Antwort zur Vermeidung", sagt die Infektiologin Ursula Wiedermann-Schmidt von der Med-Uni Wien, die sich jedoch bewusst ist, was das Wort "Pflicht" in der Bevölkerung auslösen kann. "Wir wollen das Vertrauen der Menschen nicht verlieren", sagt sie.


Positionspapier Nosokomiale Infektionen

9.12.2019

Die Plattform "Kampf gegen Krankenhauskeime" zeigt Lösungsvorschläge und fordert jetzt zum Handeln auf. Die Plattform ist zusammengesetzt durch die Österreichische Gesellschaft für Krankenhaushygiene, der Patientenanwaltschaften sowie der Plattform Patientensicherheit.