Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Erfreuliche Bilanz: Deutlich weniger Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

29.4.2019

Die erfreuliche Bilanz zum Vorjahr: Trotz steigender Beschäftigungsverhältnisse sinkt die Zahl der Unfälle an den Arbeitsplätzen und auch bei den Schülern. Österreichweit blieb die Unfallrate fast unverändert auf dem Rekordtief des Vorjahres. Bei der AUVA sind rund 320.000 Unternehmen und über 5 Millionen Personen gesetzlich gegen die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus den Beiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Kernaufgaben der AUVA sind die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie die Heilbehandlung und Rehabilitation. Ziel ist es, Unfallopfer und Beschäftigte mit Berufserkrankungen möglichst rasch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren.Eine weitere Kernaufgabe der AUVA ist die finanzielle Entschädigung. Diese vier Aufgabenbereiche der AUVA ermöglichen eine integrierte und effiziente Unfallversicherung mit hohem volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen.


144 Notruf NÖ weitet Notruf-App aus

23.4.2019

Ab sofort hat die verbesserte App auch die Möglichkeit, durch das Drücken von Symbolen die Art des Notfalls zu übermitteln. Das ist besonders hilfreich, wenn der Anrufer im Ernstfall aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr sprechen kann. Mit den Neuerungen ist auch erstmals der Alpin-Notruf 140 in der App eingebunden. Die Notruf-App funktioniert bereits über die Ländergrenzen hinweg in Tschechien und der Slowakei. Eine Ausrollung in Ungarn ist ebenfalls noch in diesem Jahr geplant, so der ORF. Wann dieser Dienst auch in anderen österreichischen Bundesländern angeboten wird, ist nicht bekannt.


Gesundheitsreform Tirol

23.4.2019

Die geplante Spitalsreform sorgt weiter für Aufregung. Betten abbauen oder - wie im Fall Natters - ein ganzes Krankenhaus schließen. Die Pläne und Vorschläge sorgen für Verunsicherung und Widerstand. Die Ankündigung, das Krankenhaus Natters zu sperren und die Leistungen an andere Standorte zu verlagern sorgte bereits zu zahlreichen Protesten. Nun gibt es auch Ärger in St. Johann und Kritik der 20 umliegenden Gemeinden an der Schließung der Kinderstation des Krankenhauses.


Zentralisiert und spezialisiert: Das Spital der Zukunft

15.4.2019

Die Vinzenz Gruppe ist mit rund 2.600 Betten der größte private Spitalsbetreiber Österreichs. Mit der feierlichen Eröffnung des Zubaus des Krankenhauses Göttlicher Heiland im Westen Wiens schloss die gemeinnützige Gruppe ihren 2013 beschlossenen Restrukturierungsprozess ab. Sie hat damit ihre sieben Spitäler nach modernen Erkenntnissen beispielhaft reorganisiert.


Primärversorgung steht

15.4.2019

75 Primärversorgungseinheiten sollen bis 2021 Spitalsambulanzen entlasten und neue Angebote im niedergelassenen Bereich bieten. Die Ärztekammer und der Hauptverband der Sozialversicherungsträger (HVB) haben sich nach fünf Jahren Verhandlungen auf einen Gesamtvertrag für die neuen Primärversorgungseinheiten (PVE) geeinigt. Darin sind die Leistungen der 75 Einheiten, die bis 2021 entstehen sollen, sowie die Honorierungen für die Ärzte festgelegt.


Regeln für angemessenes Verhalten in Spitälern

15.4.2019

Unstimmigkeiten und Aggressionen gehören in Spitälern und Arztpraxen zum Arbeitsalltag. Um sie zu vermeiden, hat der Gesundheitsfonds Steiermark jetzt Verhaltensregeln herausgegeben - klar und verständlich in 38 Sprachen.


Krankenhaus Nord = Klinik Floridsdorf: Besucherandrang am Tag der offenen Tür

8.4.2019

Bei einem Tag der offenen Tür haben sich tausende Besucher am Samstag ein Bild vom Krankenhaus Nord gemacht. Heute startet der Testbetrieb des wegen Bauverzögerungen und Kostenüberschreitungen umstrittenen Spitals. Es sei die einzigartige Gelegenheit, das vieldiskutierte Spital, vor der Inbetriebnahme zu besichtigen und sich selbst ein Bild zu machen - diese Werbung der Stadt Wien haben am Samstag tausende Besucher genutzt. Die nunmehrige „Klinik Floridsdorf“ verfügt über 16 Operationssäle und 800 Betten, die sich auf Ein- und Zweibettzimmer verteilen. 2.500 Mitarbeiter werden sich künftig um 17.000 Operationen, rund 250.000 Ambulanzbesuche und 46.000 stationären Aufenthalten pro Jahr kümmern.


Gesundheitsförderungsstrategie im Rahmen des Bundes-Zielsteuerungsvertrags

5.4.2019

Zur Stärkung der Gesundheitsförderung wurde im Rahmen der Gesundheitsreform eine inhaltlich gut abgestimmte Vorgehensweise zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung festgelegt. Als Grundlage für die Verwendung von Gesundheitsförderungsfonds-Mitteln und Vorsorgemitteln wurde eine Gesundheitsförderungsstrategie erarbeitet. Diese bildet bis zum Jahr 2022 den Rahmen für breit abgestimmtes, ziel- und wirkungsorientiertes, qualitätsgesichertes sowie partnerschaftliches Handeln im Bereich der Gesundheitsförderung in Österreich. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung orientiert sich an den Gesundheitszielen Österreich und an den – im Einklang mit den Gesundheitszielen Österreich stehenden – Landesgesundheitszielen.


Alle Medikamente künftig an einem Ort

4.4.2019

Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) soll alle relevanten Patientendaten an einem zentralen Punkt zugänglich machen. Befunde sind bereits abrufbar, nun startet in Niederösterreich auch die Erfassung von Medikamenten. Baden und Mödling sind die ersten beiden niederösterreichischen Bezirke, in denen das System der E-Medikation voll eingesetzt wird. Ab 4. April sind dort Apotheken und die meisten niedergelassenen Ärzte verpflichtet, Daten zur verschriebenen Medikation zu speichern. So wird in der zentralen ELGA-Datenbank für jeden Patienten eine Liste mit offenen und eingelösten Rezepten angelegt. Behandelnde Ärzte können dann direkt auf diese Liste zugreifen und mögliche Wechselwirkungen feststellen.


Nie mehr Sprachprobleme mit PatientInnen

1.4.2019

Von der österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit wurde die Arbeitsgruppe „Umgang mit nicht-deutsch-sprachigen PatientInnen“ mit dem Pilotprojekt „Videodolmetschen im Gesundheitswesen“ ins Leben gerufen. Das Konzept wurde von der Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, dem ServiceCenter ÖGS barrierefrei und dem Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien entwickelt. Rechtssicher und kompetent präsentiert sich nun VIDEODOLMETSCH mit ausgebildeten DolmetscherInnen mit mehr als 50 Sprachen. Einfach und unkompliziert per PC, Laptop oder Pads zu jeder Tages- und Nachtzeit im Krankenhaus. Derzeit nutzen europaweit rund 25.000 diesen Dienst!


Grundstück für Leitspital Liezen

1.4.2019

Bei der nächsten Sitzung der Steiermärkischen Landesregierung soll das Grundstück für das geplante Leitspital im Bezirk Liezen gesichert werden. Es liegt in der Gemeinde Stainach-Pürgg und erfülle wesentliche Voraussetzungen. Die betreffende Liegenschaft sei was Lage, Größe und auch die erforderlichen Verfahren angehe geeignet. Es soll somit auf einer ausgedehnten Fläche von sechs Hektar südlich des Bahnhofs von Stainach-Pürgg errichtet werden. Weitere vier Hektar Grund sollen mittels Optionsvertrag dazu in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gesichert werden. In einer Volksbefragung im Bezirk Liezen lehnten zwei Drittel das geplante Leitspital in Stainach-Pürgg ab. Die Beteiligung lag bei 42 Prozent (ORF 7.4.2019).


Brexit: Pharma-Industrie rüstet sich

1.4.2019

Die Auswirkungen des Brexit wird auch die Pharmaindustrie zu spüren bekommen. Inwiefern es Engpässe bei der Versorgung mit Medikamenten geben könnte, ist fraglich. Der größte Pharmaanbieter Österreichs in Lannach ist vorbereitet. Gerot Lannach vermarktet in Österreich mehr als 100 Medikamente mit Schwerpunkt Schmerz, Herz-Kreislauf und Suchterkrankungen. Der Großteil der Produkte wird in Lannach und Wien hergestellt. Einige Roh- und Hilfsstoffe für die Medikamentenerzeugung müssen aus anderen Ländern zugekauft werden - auch aus Großbritannien.


Steiermark: Gesundheitstelefon ab 1. April in Betrieb

26.3.2019

Ab 1. April wird das Gesundheitstelefon erste Anlaufstelle für Patienten auch in der Steiermark sein. Bei diesem telefonischen Erstkontakt bekommen sie eine Empfehlung, wo sie mit ihrem medizinischen Problem am besten aufgehoben sind. In Wien, Niederösterreich und Vorarlberg ist das Gesundheitstelefon bereits eineinhalb Jahre im Testbetrieb, dabei zeigte sich Interessantes: 60 Prozent der Anrufe waren keine Akutfälle, die Anrufer hatten Fragen zu Öffnungszeiten, wurden an einen niedergelassenen Arzt verwiesen oder konnten sich selbst helfen.


Neubau KH Oberwart

25.3.2019

Die Pläne für den Neubau des Krankenhauses Oberwart wurden von der Krankenanstaltengesellschaft KRAGES eingereicht. Der Baustart sei für 2020 geplant. 2024 sollen dann die ersten Patientinnen und Patienten im neuen Oberwarter Spital behandelt werden.


Wenn der Patient stirbt, zahlt die Krankenkasse weniger

20.3.2019

Mehrere Krankenkassen in Deutschlad knüpfen die Bezahlung des neuen Krebsmedikaments "Kymriah" von Novartis in Zukunft an den Erfolg der Therapie. Konkret bedeutet das: Sterben die Patienten innerhalb eines gewissen Zeitraums, zahlt das Pharmaunternehmen einen Anteil der Kosten zurück.


Streit um Stoppuhren an tirol kliniken

18.3.2019

Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) im Jahr 2018 hielt fest, dass Umkleidezeiten unter Umständen Arbeitszeit sind. An den tirol kliniken werden derzeit die Umkleidezeiten und die Wegzeiten von der Garderobe auf die Station gemessen. Laut Gericht zählt das Umziehen zur Dienstzeit. Diese muss rückwirkend 5.000 Mitarbeitern gutgeschrieben werden. Anders in der Schweiz, dort wehrt sich der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) dagegen, dass die Umkleidezeit als Arbeitszeit vergütet wird.


Gesundheitsberuferegister: AK stellt 100.000 Berufsausweis aus

18.3.2019

Im Gesundheitsberuferegister werden die Beschäftigten von zehn Gesundheitsberufen mit ihren Qualifikationen erfasst. Der Aufbau des Registers hat im Juli 2018 begonnen. Die AK zieht nun eine erste Zwischenbilanz: Österreichweit wurden in den letzten Monaten 100.000 neue Berufsausweise an die Berufsangehörigen ausgestellt. Mehr als die Hälfte der EU-Länder haben bereits ein solches Register eingeführt. Nationalrat und Bundesrat haben 2016 dazu ein entsprechendes Gesetz beschlossen und die AK mit der Registrierung der Berufsangehörigen, die AK-Mitglieder sind, betraut. Die Gesundheit Österreich (GÖG) registriert als zweite Behörde, die rein freiberuflich Tätigen.


Spitalsreform in Tirol: Krankenhaus Natters wird zugesperrt

13.3.2019

Die im Standort Natters angebotenen Leistungen sollen künftig in Kompetenzzentren in anderen Standorten gebündelt werden, so der RSG 2025. Die dort ansässige Lungenheilkunde soll nach Innsbruck übersiedeln, wo damit sämtliche Kompetenzen zur Versorgung von Lungenerkrankungen gebündelt werden sollen. Die ebenfalls derzeit am Standort Natters ansässige Innere Medizin soll nach Hall übersiedeln, wo damit ein neuer Schwerpunkt für die altersmedizinische Versorgung entstehen würde. Ebenfalls nach Hall verlagert werden soll das ISAG (Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus). Die Tiroler Ärztekammer sprich von einem "unverständlicher Schnellschuss beim angekündigten Aus für das Krankenhaus Natters"


Erwachsenenvertretung/Vorsorgevollmacht

12.3.2019

Die NÖ-Patienten- und Pflegeanwaltschaft veröffentlichte wesentliche Neuerungen im Erwachsenenschutzgesetz und damit verbundene Änderungen an bestehenden Gesetzen. Außerdem wurden einige Paragraphen in Hinblick auf die medizinische Behandlung von entscheidungsfähigen und nicht entscheidungsfähigen Personen eingefügt.


Der Wiener Krankenanstaltenverbund wird in Wiener Gesundheitsverbund umbenannt

11.3.2019

Die große Reform: Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) wird ab 1. Jänner 2020 in Wiener Gesundheitsverbund (WiGeV) umbenannt. Die KAV-Krankenhäuser sollen dann als Kliniken, mit dem dazugehörigen Bezirk, bezeichnet werden. Zum Beispiel heißt dann das traditionsreiche Wilhelminenspital „Klinik Ottakring“ und das Krankenhaus-Nord "Klinik Floridsdorf“. Das AKH wird keinen neuen Namen erhalten.