Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Nationalrat nickt „Grünen Pass“ ab

27.5.2021

Nach eingeforderten Nachschärfungen beim Datenschutz ist im Nationalrat die gesetzliche Grundlage für den „Grünen Pass“ beschlossen worden. „Anfang Juni“ soll der Nachweis den Zutritt zu Gastronomie und körpernahen Dienstleistungen erleichtern.


Nationalrat verlängert Übergangsregelung für Arbeitszeit von Spitalsärzt*innen

25.5.2021

Der Nationalrat hat eine Verlängerung der Übergangsregelung für die Arbeitszeit von ÄrztInnen und Gesundheitspersonal in Spitälern beschlossen. Bereits 2014 wurde die maximale Wochenarbeitszeit auf Druck der EU verkürzt, es gab jedoch eine Übergangsregelung bis Juni 2021, durch die eine Überschreitung möglich war. Diese wurde nun mehrheitlich bis 2028 verlängert. Konkret wird die 55-Stunden-Regelung noch bis Ende Juni 2025 gelten. Danach bleibt für weitere drei Jahre – bis Ende Juni 2028 – eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von bis zu 52 Stunden erlaubt. Am ausdrücklichen Zustimmungsrecht der Betroffenen ändert sich nichts.


Österreich sperrt auf

19.5.2021

Die Öffnungen sind die weitreichendsten seit langer Zeit, sie erlauben vor allem hart getroffenen Branchen wieder den Betrieb. Fast sieben Monate lang hatten die Gastronomie, Sportstudios, Kulturstätten wie Theater oder Kinos geschlossen, auch der Hotelbetrieb konnte nur sehr eingeschränkt laufen. All diese Bereiche dürfen nun wieder Gäste empfangen. Ein Bündel von Regeln soll die sichere Öffnung ermöglichen. Zentral ist der Nachweis des Gesundheitsstatus auf Papier oder digital – er ist die Voraussetzung für Besuche von Wirtshaus, Theater, Therme, Kino und Co. Wichtig ist es, die Fristen zu beachten. Zum Schlüssel für diese Normalität soll der „Grüne Pass“ werden – also der Nachweis, dass man entweder negativ getestet, genesen oder geimpft ist („3-G-Regel“).


Experten: Corona-Pandemie hätte verhindert werden können - was die Länder falsch gemacht haben

18.5.2021

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im vergangenen Jahr zu langsam auf erste Alarmzeichen einer möglichen Gesundheitsbedrohung reagiert. Zu diesem Schluss kommt eine von der WHO bestellte unabhängige Expertenkommission. Auch Regierungen kommen in ihrem am Mittwoch in Genf veröffentlichten Bericht nicht gut weg: Viele Länder hätten den Monat Februar 2020 vertrödelt, statt Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 zu treffen, die global die Corona-Gesundheits- und Wirtschaftskatastrophe mit weitreichenden sozialen Folgen ausgelöst hat. Die Kommission hat auch Vorschläge, worauf künftig geachtet werden sollte.


Forscher fordern unabhängige Medizindatenstelle

18.5.2021

Hochrangige Wissenschafter und Experten aus dem Gesundheitsbereich fordern eine komplette Neuausrichtung der Datenlandschaft im österreichischen Gesundheitssystem. Im Zuge der Corona-Pandemie seien digitale Schwachstellen offenkundig geworden, so die Initiative der Gruppe um die beiden Komplexitätsforscher Stefan Thurner und Peter Klimek, die an der Medizinischen Universität Wien und dem Complexity Science Hub (CSH) Vienna tätig sind. "Datenqualität, Datenflüsse, Vollständigkeit, Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Verwendbarkeit von Daten sind nicht mehr zeitgemäß", heißt es in dem Aufruf, dem sich Expertinnen und Experten aus einer Vielzahl von Institutionen angeschlossen haben.


Regeln für die Öffnung am 19. Mai

17.5.2021

Mit diesem Tag soll es weitreichende Lockerungen geben: Unter Auflagen aufsperren werden unter anderem die Gastronomie, der Tourismus, Sportstätten, Kultur- und Freizeitbetriebe. Kern der Öffnungsstrategie soll der „Grüne Pass“ zum Gesundheitsstatus sein.


„Sputnik“ und Sinopharm gelten nicht für „Grünen Pass“

17.5.2021

Für den österreichischen „Grünen Pass“, der die Eintrittskarte ins Kaffeehaus oder Freibad sein wird, gilt nicht jeder Coronavirus-Impfstoff. Wie das Gesundheitsministerium klarstellte, werden nur die in der EU zugelassenen Impfstoffe akzeptiert. Wer sich im Ausland mit dem russischen Impfstoff „Sputnik V“ oder dem chinesischen Sinopharm immunisieren hat lassen, muss also trotzdem einen negativen Test vorweisen.


Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz - KA-AZG

14.5.2021

Während für jeden Dienstnehmer in Österreich das EU-Arbeitszeitgesetz gilt, gelten für Mitarbeiter im Gesundheitswesen die Vereinbarungen des KA-AZG (Krankenanstalt-Arbeitszeitgesetz). Dieses Gesetz ist aufgeteilt in Wochenarbeitszeit, verlängerte Dienste und Ruhezeiten. Für die Wochenarbeitszeit und die verlängerten Dienste kommt die Sonderregelung der Opt-out-Einwilligung zum Einsatz. Diese trat mit dem neuen KA-AZG zum 1. Januar 2015 in Kraft und wirkt noch bis 1. Juli 2021. Mit dieser Vereinbarung war es möglich, dass die wöchentliche Arbeitszeit maximal auf 60 Stunden erhöht werden durfte. Zum 1. Januar 2018 wurde diese Höchstgrenze allerdings wieder auf maximal 55 Stunden reduziert. Zum 1. Juli 2021 endet die Opt-out Periode und die Höchstarbeitszeit für Ärzte in Krankenanstalten wird auf 48 Stunden begrenzt. Ablehnend äußert sich Gerald Gingold, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien, bezüglich der geplanten Änderungen, die Opt-out-Regelung zum Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) für weitere vier Jahre zu verlängern.


EU verlängert Vertrag mit AstraZeneca nicht

10.5.2021

Nach Juni wird es keine Lieferungen des Astrazeneca-Vakzins in die EU mehr geben. Der Vertrag mit dem Impfstoffhersteller werde laut Binnenmarktkommissar Thierry Breton nicht verlängert. „Wir haben die Bestellung nicht über den Monat Juni hinaus erneuert“, sagte er dem französischen Radiosender France Inter.


Kritik an eCard-Einsatz beim Grünen Pass

10.5.2021

Die eCard wird beim Grünen Pass keine Rolle spielen - zumindest nicht zum Start. Das teilte das Gesundheitsministerium mit: "Der Datenschutzrat hat sich zur Verwendung der ecard als weiteres Service kritisch geäußert. Daher wird dieses zusätzliche Service hintangestellt. Die Bundesregierung arbeitet weiter an der sicheren Umsetzung des digitalen Grünen Passes."


Lockerungen für vollständig Geimpfte

10.5.2021

Passend zu den wärmeren Temperaturen sind in Deutschland zumindest für einen Teil der Menschen spürbare CoV-Lockerungen in Kraft getreten: So gelten bestimmte Einschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene nicht mehr. Im ganzen Bundesgebiet können vollständig Geimpfte und Genesene wieder mehr Menschen treffen und sind von Ausgangsbeschränkungen befreit.


Gefälschte Impfpässe im Umlauf – Behörden sind alarmiert

7.5.2021

Kriminelle verkaufen in Deutschland in großem Stil gefälschte Impfpässe, mit denen die Käuferinnen und Käufer eine vermeintliche Impfung gegen das Coronavirus nachweisen können. Das haben Recherchen des Magazins "Report Mainz" vom Südwestrundfunk (SWR) ergeben. Im Internet blüht offenbar ein lebhafter Handel mit gefälschten Impfpässen – eine Gefahr für alle in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. Die gefälschten Impfausweise sollen von echten kaum zu unterscheiden sein. Die Polizei ermittelt.


Kärntner Krankenhäuser: Ausbau schreitet voran

4.5.2021

Trotz Coronavirus-Pandemie wird in den Kärntner Krankenhäusern bei laufendem Betrieb weiter gebaut und modernisiert. Mit der ersten Maiwoche fällt der Startschuss für gleich zwei große Um- und Ausbauprojekte im LKH Wolfsberg. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 30 Millionen Euro. Im privaten Krankenhaus Spittal an der Drau wird in Summe 13,6 Millionen Euro für den Zu- und Umbau bis 2022 investiert.


Wien und Niederösterreich sperren auf

3.5.2021

Die Öffnung des Handels ist wohl der am sehnsüchtigsten erwartete Schritt aus dem harten Lockdown. Nun dürfen alle Geschäfte wieder aufsperren, nicht nur jene zur Deckung der Grundbedürfnisse. Auch Mode- und Schuhgeschäfte, Bau- und Elektronikmärkte oder auch Juweliere dürfen wieder besucht werden. Für den Besuch in den Shops gilt die FFP2-Maskenpflicht – ein negativer Corona-Test, wie zwischenzeitlich diskutiert wurde, ist aber nicht notwendig. Allerdings gelten weiterhin die Abstandsregeln und pro 20 Quadratmeter Geschäftsfläche darf maximal eine Person in den Laden.


Europa impft auf Hochtouren: Länder machen Fortschritte bei den Corona-Impfungen

3.5.2021

Der Start der Impfungen gegen das Coronavirus ist in mehreren Ländern in Europa eher schleppend angelaufen. In Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und auch bei uns sorgte die langsame Impfkampagne für Empörung. Anfang April bezeichnete WHO-Regionaldirektor Hans Kluge die Bereitstellung der Impfstoffe in Europa gar als „inakzeptabel langsam“. Von den europäischen Ländern konnte nur Großbritannien schon vergleichsweise früh große Erfolge erzielen. Zum Vergleich: In Großbritannien sind 50 Prozent bereits geimpft, in USA 43%, in unserem Nachbarland Ungarn 40%, in Deutschland sind es 26,9% und in Österreich 24,7% (Stand 30.4.).


Öffnungen starten am 19. Mai

26.4.2021

Unsere Regierung hat die Öffnungsschritte für den 19. Mai angekündigt. Ab diesem Datum werden Gastronomie, Tourismus und Veranstaltungen, etwa im Kulturbereich, wieder möglich sein. Zwei Tage früher starten die Schulen mit dem Vollbetrieb. Virologe Norbert Nowotny hält die Öffnungsstrategie für „mutig“. Denn bis 19. Mai „kann epidemiologisch noch sehr viel passieren“, sagt auch der Experte für Evidenzbasierte Medizin von der Donau-Universität Krems, Gerald Gartlehner. „Die gute Ausgangslage, von der der Kanzler gesprochen hat, und die wir nicht verspielen dürfen, sehe ich jetzt eigentlich nicht. Die müssen wir uns noch schaffen“, so der Epidemiologe, der trotzdem „grundsätzlich optimistisch“ in Richtung Sommer blickt. In der Öffnungsmodellregion Vorarlberg haben sich die Zahlen trotz einer guten Ausgangslage und eines guten Gesamtkonzepts in wenigen Wochen „verdreifacht“. Das zeige, wie aufmerksam man bleiben müsse.


Notbremse

26.4.2021

Das neue Infektionsschutzgesetz in Deutschland ist in Kraft getreten. In Kreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 in den vergangenen drei Tagen greift die Bundes-Notbremse ab sofort. Die zentralen Maßnahmen sind nächtliche Ausgangsbeschränkungen, Einschränkungen bei Kontakten und beim Shopping sowie bundesweite Regeln für Schulen und Kitas.


Erste Impfdosis verringert Corona-Infektionsrisiko um 65 Prozent

26.4.2021

Schon die erste Impfdosis reduziert das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus um etwa zwei Drittel. Das geht aus einer großangelegten Studie der Universität Oxford in Kooperation mit der britischen Statistikbehörde ONS und dem Gesundheitsministerium des Landes hervor. Unabhängig vom Impfstoff – Biontech/Pfizer oder Astrazeneca – sank das Risiko für eine Coronavirus-Infektion drei Wochen nach der Impfung demnach um 65 Prozent.


Doch eine Impfpflicht?

26.4.2021

Wenn weiterhin so viele Pädagog*innen die Möglichkeit ausschlagen, die Infektionsketten durch eine Gratisimpfung zu durchbrechen, kann die Gesellschaft das akzeptieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich Clemens Neuhold im PROFIL. Im Kindergarten tragen Pädagog*innen keine Maske und halten keinen Abstand zu den Kleinkindern. In der Steiermark ließen sich in der ersten Runde nur 50 Prozent des Personals impfen. In Vorarlberg waren es unter 50 Prozent. In Wien 70 Prozent liest man im PROFIL.


Tauernklinikum: digitaler, kontaktloser Zutritt

26.4.2021

Nach wie vor gelten auch für Salzburgs Spitäler coronabedingt strenge Zugangsregelungen: Pro Patient nur ein Besucher am Tag. Außerdem sind Besucherinnen und Besucher nur dann erlaubt, wenn sie sich vorab angemeldet haben. Das funktioniert im Tauernklinikum Zell am See ab jetzt digital und kontaktlos mittels eines QR-Codes auf dem Handy, erklärt Geschäftsführer Franz Öller: „Man scannt mit dem Mobiltelefon einen QR-Code ab und wird dann auf eine Webseite weiter geleitet, auf der man sich dann registrieren und Gesundheitsfragen ausfüllen kann. Es ist so, dass das dann am Eingang auch entsprechend überprüft wird. Man hat aber den Vorteil, dass man sich erspart, den Zettel auszufüllen und es wird quasi nur die Anmeldung am Telefon und der jeweilige Antigen-Testnachweis dort geprüft.“