Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Strahlentherapie in Vollbetrieb

25.2.2020

Das Strahlentherapiezentrum im Donauspital hat mit insgesamt vier Hochleistungs-Linearbeschleunigern den Vollbetrieb aufgenommen. Das neue Zentrum ist mit den modernsten Linearbeschleunigern und der dafür erforderlichen Infrastruktur ausgestattet. Dadurch können die Experten des Donauspitals die Strahlendosis noch gezielter verabreichen, wodurch die Behandlung für die Patientinnen und Patienten schonender erfolgt, heißt es.


Hauptthema Pflege

24.2.2020

Bis 2030 werden in Österreich 76 000 zusätzliche Pflegekräfte gebraucht, allein in der Steiermark wird es in zehn Jahren rund 65.000 Menschen geben, die 65 Jahre und älter sind. Aus dem aktuellen Rechnungshofbericht zum Thema Pflege gehe hervor, dass bis 2026 nur noch 1,6 potentiell pflegende Personen für eine über 80 Jahre alte Person zur Verfügung stehen werden – es brauche daher dringend einen Ausbau der Pflege. Um den wachsenden Herausforderungen im Pflegebereich gerecht zu werden, müsse man jetzt auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene stärker zusammen arbeiten, so der Gesundheitsminister bei seinem Besuch in der Steiermark: „Zusammenarbeiten heißt aber nicht drüberfahren – das ist das Gegenteil. Wir werden mit Anfang Mai die ‚Task Force Pflegereform‘ starten, die im wesentlichen auf zwei Schienen aufbaut – einerseits ein sehr partizipativer Zugang, wo sich jeder, der de facto in dem Bereich engagiert ist und Kompetenz hat, einbringen kann und einbringen soll, und gleichzeitig wird daraus ein Kernteam entstehen, das natürlich auch politisch zusammengesetzt ist“.


Österreich bei Pflege schlecht vorbereitet

24.2.2020

Trotz der hohen öffentlichen Gesundheitsausgaben (zuletzt 28,7 Milliarden Euro im Jahr 2016) stellte der Rechnungshof Österreich in den vergangenen Jahren fest, dass die Versorgungswirksamkeit in bestimmten Bereichen des österreichischen Gesundheitswesens eingeschränkt und die Behandlung mit unterschiedlichen Wartezeiten verbunden war. Die Lebenserwartung steigt, gleichzeitig sind die Geburtenjahrgänge schwächer geworden. Umgelegt auf das Thema Pflege heißt das: Es wird in Zukunft weniger pflegende Angehörige geben. Daher muss das professionelle Angebot stark erweitert werden.


Lieferengpässe: Deutschland reagiert jetzt mit Aut-idem-Regelung

18.2.2020

Wegen des Corona-Virus könnte es zu neuen Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten kommen, fürchtet der deutsche Bundesgesundheitsminister. Wegen eines Produktionsstopps in China drohen Wirkstoffe in Europa knapp zu werden. Ein neues Gesetz, das jetzt vom deutschen Bundestag verabschiedet wurde, soll in solchen Fällen für eine bessere Versorgung mit Arzneimitteln sorgen. In Zukunft dürfen Apotheker auch ein teureres Ersatz-Produkt mit gleichem Wirkstoff herausgeben, wenn das preisgünstige Präparat nicht verfügbar ist – und das ohne Aufpreis. In Österreich ist das anders.


Gesundheitsausgaben von Staat, Privat und Versicherern

17.2.2020

2018 summierten sich die laufenden Gesundheitsausgaben in Österreich auf 39,8 Milliarden Euro, das sind 3,8 Prozent mehr als 2017. Drei Viertel davon stemmten Staat und Sozialversicherung, rund ein Viertel finanzierten private Haushalte und Versicherungsunternehmen. Die Gewichtung Öffentlich – Privat ist je nach Ausgabenkategorie unterschiedlich ...


Finanzzielsteuerung im Gesundheitswesen

14.2.2020

Der RH überprüfte das System der Finanzzielsteuerung im Gesundheitswesen, das mit der Gesundheitsreform 2013 eingerichtet wurde. Im Mittelpunkt standen die Fragen, ob die Finanzzielsteuerung in der Zielsteuerungsperiode 2012–2016 nachvollziehbar zu einer Dämpfung der Gesundheitsausgaben der Länder beitrug und inwieweit das begleitende Monitoring hinsichtlich dieser Ausgaben Transparenz und Vergleichbarkeit schuf.


Wie das neue Corona-Virus zu seinem Namen kommt

13.2.2020

"Covid-19" heißt die neue, durch das Corona-Virus ausgelöste Lungenkrankheit. Das Virus selbst heißt jetzt offiziell: "Sars-CoV-2". Dieser gehört zur Familie der Coronaviren. Die sind schon seit den 60ern bekannt und sind nach ihrem kranzförmigen Aussehen benannt. Denn Corona ist lateinisch für Krone oder Kranz.


Leitspital Liezen: Grundstück „bebaubar“

13.2.2020

Für das viel diskutierte Leitspital Liezen sind nun die Ergebnisse der Bodenuntersuchung am möglichen Standort Stainach-Pürgg bekannt. Grundsätzlich "das Grundstück sei bebaubar", allerdings sind Hochwasserschutzmaßnahmen notwendig.


Genschere: Crispr, Crispr...Crack

10.2.2020

Die CRISPR/Cas-Methode war eine der sensationellsten Entdeckungen des letzten Jahrzehnts. Innerhalb weniger Jahre ist sie zum Standardwerkzeug in Laboren geworden, sogar genveränderte Babys wurden inzwischen geboren. Das bakterielle Abwehrsystem gilt als günstige, präzise und sichere Methode, um Gene gezielt zu editieren. Nun veröffentlichten Forscher eine Studie, in der sie die Methode zur Weiterentwicklung der CAR-T-Zelltherapie genutzt haben. Aber bei Gentherapien scheint das problematisch.


Austauschprogramm

6.2.2029

Einen großen Ansturm gab es für das heurige HOPE-Austauschprogramm der KrankenhausmanagerInnen und leider bekamen nicht alle einen Platz. Es können nur 15 TeilnehmerInnen daran teilnehmen, alle Anderen bleiben auf der Warteliste.


Krankenhaus verzichtet auf Kreuze

5.2.2020

Das Kreuz in öffentlichen Gebäuden sorgt immer wieder für Diskussionen. In Wien liegen noch immer viele Patientinnen und Patienten in Spitälern unter dem Kreuz, welches nach wie vor als geistes- und kulturgeschichtliches Symbol Europas gilt. Im Krankenhaus Nord (Klinik Floridsdorf) ist man neue Wege gegangen und hat keine Kreuze mehr aufgehängt. In einer Aussendung meint der Pflegedirektor des Spitals, dass ein Kreuz "andere Konfessionen diskriminieren könnte". Laut kirchlicher Statistik leben derzeit über 5 Millionen Katholiken in Österreich.


Eine Woche Bauzeit: China eröffnet 1.000-Betten-Spital in Wuhan

4.2.2020

Die ganze Welt blickt auf die chinesische Stadt Wuhan. Denn die Metropole, welche seit Wochen gegen den Ausbruch des Coronavirus kämpft, ließ vor zehn Tagen mit ihrem Plan aufhorchen, innerhalb kürzester Zeit ein Krankenhaus für die Betroffenen hochzuziehen. Was vor einer Woche noch unmöglich schien, wurde Realität - das Spital ist fertiggestellt. Das ganze Internet staunt nun über dieses Zeitraffer-Video. Es zeigt den Entstehungsprozess.


Coronavirus "Wiener Spitäler sind gerüstet"

3.2.2020

Wien hat basierend auf dem Pandemieplan des Bundes eine eigene Influenza-Pandemieplanung für die Stadt erstellt, der folgende Vorgangsweise für den Ernstfall vorsieht: Zu Beginn der jeweiligen pandemischen Erkrankung werden im ersten Schritt die Patienten in den Krankenanstalten SMZ-Süd Kaiser-Franz-Josef-Spital, SMZ-Baumgartner Höhe Otto-Wagner-Spital sowie Kinder im Bereich der Kinderinfektionsabteilung des Wilhelminenspitals aufgenommen, wo sie unter Isolierbedingungen auf speziell vorgesehenen Abteilungen untergebracht und betreut werden. In einem zweiten und dritten Schritt stehen dann Stationen sowie Abteilungen in weiteren Krankenanstalten zur Verfügung, erklärte ein Sprecher des Gesundheitsressorts. Insgesamt hat der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) für die Betreuung von Patienten mit pandemischen Erkrankungen im Pandemiefall rund 500 Betten vorgesehen. Wird mit den bereitgestellten Betten des KAV nicht das Auslangen gefunden, stehen im Bereich der privaten Krankenanstalten weitere 200 Betten zur Verfügung.


Der süßeste Entkalker, den es je gab

31.1.2020

„Sie sind weder ein traditioneller Roboter noch eine bekannte Tierart“, sagt Josh Bongart über seine Erfindung . Er hat mit seinem Team von der University in Vermont Organismen am Computer entworfen und im Labor aus Froschzellen zusammengebaut. Die neuartigen Kreaturen sind weniger als einen Millimeter groß, können sich fortbewegen und sich sogar selbst reparieren. Laut der Wissenschaftler aus der Abteilung Robotik könnten sie dazu genutzt werden, um Wirkstoffe im menschlichen Körper zu transportieren oder verkalkte Arterien zu reinigen ...


Vernetzte Behandlung von Krebspatienten in OÖ

30.1.2020

An dem Tumorzentrum, das offiziell im März des Vorjahres gegründet und in den vergangenen Monaten aufgebaut wurde, sind die Spitäler Schärding, Rohrbach, Freistadt, das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried, die Salzkammergut-Kliniken Gmunden, Vöcklabruck und Bad Ischl, das Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum mit den Standorten Kirchdorf und Steyr sowie das Ordensklinikum Linz beteiligt.


Spital Dornbirn investiert

27.1.2020

Das Dornbirner Krankenhaus wurde kürzlich mit einer ISO-Zertifizierung für Patientensicherheit und Qualität ausgezeichnet. Das Spital will in den nächsten Jahren weiter ausbauen, bestätigt Verwaltungsdirektor Mag. Helmut Fornetran. Viele Millionen Euro werden heuer investiert. Ausgebaut wird die zu klein gewordene Geburtenstation. Letztes Jahr kamen dort 1.500 Kinder zur Welt. Auch der Operationsbereich wird heuer neu gestaltet. Sieben erneuerte Operationssäle sollen Ende des Jahres ihren Betrieb aufnehmen.


Unfallversicherung spart und wird ausgedünnt

27.1.2020

Laut einer Aussendung sollen zwei große „Gesundheitsbrücken” zwischen AUVA und Krankenanstaltenverbund in Wien geschaffen werden. Im Süden der Stadt sind das Unfallkrankenhaus in Meidling und das Kaiser Franz Josef-Spital in Favoriten Kooperationspartner. Auf der anderen Seite werden „der neue künftige Ambulanz-Standort”, also das Lorenz-Böhler-Spital in der Brigittenau und das städtische Donauspital näher zusammengeführt. Fixiert wurde nämlich auch, dass das Rehazentrum „Weißer Hof” in Klosterneuburg nach Wien ins UKH Meidling übersiedeln soll. Der Weiße Hof vor den Toren Wiens wurde vor allem durch seine Arbeit mit Querschnittsgelähmten und Trauma-Patienten bekannt.


„Gefährdung nur mehr Frage der Zeit“

24.1.2020

Immer mehr Medikamente sind in Österreich nicht verfügbar. Das Problem hat sich im vergangenen Jahr stark verschärft. Die Gründe dafür sind komplex, Gewinnmaximierung und Versorgungssicherheit stehen im Widerspruch. „Derzeit sind etwa 220 bis 230 Produkte in Österreich nicht erhältlich“, berichtet die Leiterin der Medizinmarktaufsicht bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Nun wird ein zentrales Melderegister gefordert. Ein weiteres Problem sind Parallelexporte. Medikamente kommen dabei nach Österreich und werden vom Großhandel in andere Länder exportiert, die mehr bezahlen, kritisiert die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz.


Umfrage: Wie stehen Sie zur Impfpflicht?

22.1.2019

Dieser Tage findet der jährliche Österreichische Impftag statt. Die neue Regierung plant in ihrem Programm keine Impfpflicht, aber mehr Aufklärung und Anreizsysteme. Was denken Sie? Wie sollen die Impfquoten erhöht werden? Nehmen Sie teil an der Umfrage von MedMedia ... und Ergebnisanzeige.


Herzzentrum am Kepler Uniklinikum eingerichtet

20.1.2020

Herzmedizin auf höchstem Niveau will das Kepler Universitäts Klinikum in Linz mit seinem universitären Herzzentrum Oberösterreich bieten. Mehrere große Abteilungen, wie die Herzchirurgie und die Kardiologie, arbeiten in dem Zentrum eng zusammen, das in dieser Form österreichweit einzigartig sei.