Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Harter Rückschlag?

8.2.2021

Der hochbejubelte AstraZeneca-Impstoff ist nun auch bei uns eingelangt, jedoch einerseits zu wenig wegen bekannter EU-Lieferengpässe und andererseits ist er (derzeit) nur für bis 64jährige zugelassen. Nun kommt noch die Horrormeldung, dass er offenbar keinen umfassenden Schutz vor der erstmals in Südafrika entdeckten B.1.351-Coronavirus-Mutation bietet, die sich jüngst auch stark in Tirol ausgebreitet hat. Südafrika wird den Einsatz des Impfstoffs des britisch-schwedischen Konzerns AstraZeneca aussetzen, solange Forscher und Forscherinnen über die beste Verwendung der Arznei beraten.


"Lockerung auf Bewährung"

4.2.2021

liest man im Newsletter der KronenZeitung. Vom Lockdown-Ziel, der Sieben-Tages-Inzidenz von 50, ist man dennoch mit aktuell 105 meilenweit entfernt. Trotzdem entschied sich die Bundesregierung in Gesprächen mit Experten, der Opposition und den Landeshauptleuten dazu, den Lockdown zu lockern. So einigte man sich auf das Tragen von FFP2-Masken und die von der Wirtschaft lautstark geforderte Öffnung von Handel und körpernahen Dienstleistern, sowie auch der Wechsel der Schulen in den Präsenzunterricht. Die punktuellen Lockerungen ab 8.2. seien, so Bundeskanzler Sebastian Kurz, aber keine Entwarnung, denn: „Wenn die Zahlen steigen - und das ist ein realistisches Szenario - werden wir sofort verschärfen. Spätestens am 15. Februar wird evaluiert." +++ Eine Negativ-Aussage über FFP2-Masken kam von der EU-Gesundheitsbehörde (ECDC). Auch durch das Auftreten neuer SARS-CoV-2-Varianten wären "keine anderen Arten von Masken als jene, die bereits in Verwendung stünden, erforderlich". Seit 25. Jänner ist das Tragen einer FFP2-Maske in Österreich in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Handel verpflichtend, auch überall dort, wo bisher nur ein einfacher Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben war. Bei Nichttragen einer FFP2-Maske wird eine Strafe von mindestens 50 Euro verhängt.


Österreich überlegt Öffnungen

1.2.2021

Der geltende Lockdown in Deutschland ist momentan bis zum 14. Februar befristet. Einige Politiker wollen aber nicht ausschließen, dass die Beschränkungen noch einmal verlängert werden. Auch, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 (derzeit 98) fällt. Grund seien die neuen Mutationen. "Die Länge des Lockdowns hängt aber auch davon ab, inwieweit sich neue Mutationen des Coronavirus in Deutschland verbreiten" und "Die aktuelle Entwicklung nährt die Hoffnung, dass wir uns relativ schnell einer Inzidenz von 50 nähern können", so Deutschlands Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Während die Infektionszahlen in Deutschland weiter sinken, bleibt die Belastung für das Gesundheitssystem hoch. In Deutschland ist die Inzidenzrate bei 98, Österreich liegt bei 105 (31.1.2021). Deutsche Intensivmediziner schlagen Alarm und warnen vor frühzeitigen Lockerungen, denn vor allem das Personal sei bereits weit über der Belastungsgrenze. Dass Österreich trotz unserer Zahlen einen Lockdown ab 8. Februar überlegt, ist bemerkenswert ....


Irrlichter im Impfstoffstreit

1.2.2021

Auf der Suche nach einem Sündenbock für die derzeitige Situation bei der EU-Impfstoffbeschaffung gibt es zahlreiche Pressemeldungen. Eine davon: Die Schuld läge vielmehr bei der EU selbst, die Verträge mit den vielversprechendsten Impfstoffproduzenten zu zögerlich machte oder aus Nationalinteressen auf falsche Pferde setzte. Dies stellt sich auch durch "wachsweiche EU-Verträge" und Terminversäumnisse dar.


Landesklinik Tamsweg wurde topmodern generalsaniert

28.1.2021

Die mittlerweile über 100 Jahre alte Landesklinik in Tamsweg wurde umfassend während des laufenden Betriebs generalsaniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. „Das war sowohl für die Bauleute, als auch für die Mitarbeiter*innen eine große Herausforderung", so die Wirtschaftdirektorin Mag. Andrea Schindler-Perner nach Fertigstellung der Arbeiten. Neben der Generalsanierung des Hauses wurden zwei topmoderne OP-Säle, eine neue barrierefreie Zentralambulanz, sowie helle und freundliche Patientenzimmer geschaffen. Ein weiteres Highlight des Projekts ist die Errichtung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes am Dach der Landesklinik. Damit ist die Notfallversorgung im Lungau und in angrenzenden Regionen, sowie auch die Standortsicherung gegeben.


Geruchstest zur CoV-Früherkennung

26.1.2021

„Wir haben im Zuge der klinischen Studien herausgefunden, dass es verschiedene Substanzklassen gibt, die von einem Corona-Infizierten nicht mehr wahrgenommen werden können, so die Firma Genius5, die gemeinsam mit der Private Danube University (DPU) und der Johannes Kepler Universität diesen Test entwickelt hat. Der Geruchstest ist am Zahnambulatorium der DPU bereits seit einiger Zeit im Einsatz. Patienten müssen dort im Eingangsbereich neben einem Fiebertest auch einen Geruchstest absolvieren. Mit dem Geruchstester lassen sich besonders kostengünstig und in angenehmer Art und Weise auf Covid-19 Infektion verdächtige Personen herausfiltern.


Lorenz-Böhler-Spital: Schließung vom Tisch

25.1.2021

Lange Zeit war die Zukunft des Lorenz-Böhler-Spitals ungewiss. Auch die Schließung des renommierten Unfallkrankenhauses in Wien-Brigittenau stand im Raum. Es gab Protestaktionen vor dem Spital, mit Unterschriftenlisten wurde gegen eine Schließung demonstriert. Nun ist die Rettung des Lorenz-Böhler-Spitals – bzw. des Traumazentrums Wien – Standort Lorenz Böhler, wie es inzwischen offiziell heißt – offenbar geglückt. Der Standort sei gesichert, bestätigte der Ärztliche Direktor der AUVA, Roland Frank, gegenüber Radio Wien. Das sei nun beschlossen worden.


Wie viele wurden bisher gegen Corona geimpft?

25.1.2021

Wie erfolgreich ist die Impfkampagne und wo gerät sie ins Stocken? Aktuelle Zahlen zeigen, wie viele Menschen bereits geimpft wurden. In dieser Aufstellung liegt Österreich mit 18,6 verabreichten Impfungen von 1.000 Einwohnern knapp hinter Deutschland (19,6) im europäischen Mittelfeld, jedoch weit abgeschlagen von England (93,2), Dänemark (33,9), Slowenien und Spanien.


Die Regeln bis 7. Februar

18.1.2021

Der Lockdown begann am 26. Dezember und soll am 8. Februar enden. Danach öffnen (so die Hoffnung, Anm.) als Erstes wieder Schulen, Handel und Museen. Auch unsere "Lernfähigkeit" wurde bewiesen: Der österreichische "Babyelefant" ist nun auf Europa-Abstandsgröße gewachsen und FFP2-Masken werden Bedingung. Gastronomie, Tourismus und Veranstalter müssen sich bis Ende Februar gedulden, so die Regierung.


CoV-Mutation: Experte mahnt zu raschen Maßnahmen

14.1.2021

Die britische CoV-Mutation B.1.1.7 dürfte sich bereits in Österreich verbreitet haben. Das Zeitfenster, in dem man verhindern hätte können, dass sich die britische Mutation in Österreich verbreitet, hat sich nach Ansicht des Komplexitätsforschers Peter Klimek und seiner Kolleginnen und Kollegen vom Complexity Science Hub Vienna bereits geschlossen. Es werden schnelle, regionale Maßnahmen empfohlen um größere Ausbrüche dieser Variante rasch zu entdecken und mit schärferen regionalen Maßnahmen einzudämmen. Wie der KURIER heute schreibt und warum der Lockdown nicht wirkt "weil wir ein Land der Schlupflöcher sind?" Und weiter "Die zwei Seiten der österreichischen Seele: Der Regel-Slalom wird zum Volkssport."


Studie: Kinder ebenso von CoV betroffen

11.1.2021

Obwohl namhafte Virologen die Sinnhaftigkeit einer längerfristigen Gültigkeit von "negativen" Schnelltests bezweifeln, stellte Bildungsminister Faßmann seine neue Teststrategie mit wöchentlichen Heimtests vor. Eine wirkliche Sicherheit für Schüler und Lehrenden ist damit allerdings nicht gegeben, da diese freiwillig sind. Die 5 Mio angekauften Schnelltests kosten mehr als 13 MioEuro. Seit September untersuchen mehrere österreichische Universitäten gemeinsam die Rolle von Kindern im CoV-Infektionsgeschehen. Dabei zeigte sich, dass Kinder ebenso von CoV-Infektionen betroffen wie Erwachsene – oft verläuft die Erkrankung jedoch symptomlos. „Bei den Daten, die wir analysieren konnten, hat man gesehen, dass die Häufigkeit der Infektionen gestiegen ist von etwa 0,4 auf 1,4 Prozent infizierte Kinder und Lehrer. Die Studiendaten spiegeln die allgemeine Infektionsrate wider.


e-Impfpass: Jetzt geht es viel schneller – auch mit Erinnerungsfunktion

11.1.2021

Es gelte, der Implementierung des e-Impfpasses die „allerhöchste Priorität einzuräumen, betonte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, in Richtung Bundesregierung und nun geht es. Bis Ende März wird ein Großteil der Arztordinationen in Österreich an den e-Impfpass angeschlossen sein. Aufgrund der Pandemie dürfe es dabei „zu keinen Verzögerungen mehr kommen“. Vereinbart wurde das nun zwischen dem Gesundheitsministerium, den Arztsoftwareherstellern sowie der Ärztekammer.


Nach enormem Druck Impfungen nun früher

8.1.2021

Nach Kritik und unterschiedlichen Informationen über die Mengen und Verteilung von Impfstoffen, hat Anschober die Pläne konkretisiert und seine Mitarbeiter sowie die Strategie verteidigt. Klar ist: nicht für alle gibt es sofort eine Impfung. Bis Ende März sollen die Hersteller und 1,1 Millionen Impfdosen liefern, mit denen rund 550.000 Menschen geimpft werden können. „Dass die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und jetzt von Moderna überhaupt zugelassen werden, weiß man erst seit Ende November, Anfang Dezember“, betonte Auer den Umstand, dass diese Impfstoffe früher als erwartet Anwendung finden konnten.


Corona Mutation: Ansteckender und gefährlicher?

7.1.2021

Der Virologe Christian Drosten sieht noch viele offene Fragen rund um die neue, zuerst in Großbritannien nachgewiesene Corona-Variante B.1.1.7. "Das ist ganz schwer einzuordnen, immer noch", sagte der Leiter der Virologie an der Berliner Charité im Podcast "Coronavirus-Update" bei NDR-Info. "Ich gehe davon aus, dass wir, sagen wir, vielleicht bis Ostern oder bis Mai ganz klare experimentelle Evidenz haben, ob jetzt dieses Virus übertragbarer und gefährlicher ist oder nicht. Aber das wird einfach dauern." Hintergrund sind Befürchtungen, dass die Variante übertragbarer ist - also dass ein Infizierter im Schnitt mehr Menschen ansteckt als bisher, die Variante also mit einer höheren Reproduktionszahl einhergeht.


Was passiert in Österreich?

5.1.2021

Während in Österreich noch über Testungen und mögliche Öffnungsvarianten diskutiert wird, sind die Lockdowns europaweit einschneidend. Begründet und gerechtfertigt werden sie mit einem ethischen Argument: dem Schutz des menschlichen Lebens. So steht die Politik vor einer Güterabwägung zwischen Ethik und wirtschaftlichen Interessen. Österreich steht da am Scheideweg. Die Infektionszahlen sind besorgniserregend hoch und wenn sich die Zahlen nicht ändern, wären verschärfte Einschränkungen notwendig, um die Verbreitung einzudämmen. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 EW, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 170 (Stand: 5.1.2021). Damit stieg sie im Vergleich zu den Vortagen. Namhafte Virologen sprechen von einem erwünschten Wert von unter 50. Deutschland liegt beim 7-Tage-Inzidenz bei 149 (5.1.) plant jedoch den strengen Lockdown zumindest bis 31. Jänner verbunden mit massiven Bewegungseinschränkungen zu verlängern. Die Schulen bleiben zu.


Klinik Floridsdorf macht mit bei „Jerusalema Challenge“

5.1.2021

Für Pflegekräfte und Ärzte war 2020 besonders herausfordernd. Derzeit kursieren im Netz Videos von ganzen Spitalbelegschaften, die ausgelassen „Jerusalema-Challenge“ tanzen. Im Tanzfieber ist die ganze Welt und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik Floridsdorf in Wien sind mit dabei.


Moderna-Impfstoff verhindert schwere Verläufe

4.1.2021

Mit mRNA-1273 des US-Unternehmens Moderna steht nach dem Impfstoff von Pfizer-BioNTech der nächste Impfstoff in der EU bald zur Verfügung. Eine Studie bescheinigt ihm nun eine Erfolgsrate von 94,1 Prozent. Bei der Prävention schwerer Krankheitsverläufe gab es sogar eine Schutzrate von hundert Prozent. Es ist sogenannter mRNA-basierter Impfstoff (mRNA = Messenger-Ribonukleinsäure). Die mRNA enthält den „Bauplan“ (Gen) für ein Eiweiß auf der Oberfläche des Coronavirus SARS-CoV-2. Durch die Impfung gelangt dieser Bauplan über winzige Fettpartikel (Fett-Nanokörperchen) in die Körperzellen. Sie stellen dann für eine kurze Zeit das Corona-Protein (S-Protein) her, es entstehen also keine vollständigen Viren. Dadurch wird das Immunsystem angeregt, Abwehrstoffe (Antikörper und T-Zellen) gegen das Corona-Protein zu bilden. Wenn die geimpfte Person später in Kontakt mit diesem Coronavirus kommt, wird dieser schnell durch das Immunsystem erkannt und gezielt bekämpft.


Milliardengewinne für Impfstofffirmen

4.1.2021

Das Geschäft mit den Vakzinen wird Firmen wie Moderna oder Biontech im kommenden Jahr Milliarden in die Kassen spülen. Die Impfstoffe gegen das Coronavirus kosten nicht die Welt. Laut einer Aufstellung der Marktforschungsfirma Bloomberg Intelligence haben die USA für ihre bereits bestellten Vakzine beispielsweise Preise zwischen 4 $ (im Fall des auf einer Nicht-Gewinn-Basis offerierten Produkts von AstraZeneca) und $ 24.80 (Impfstoff von Moderna) pro Dosis ausgehandelt. Wie kürzlich bekannt wurde, plauderte ein belgischer Staatssekretär in einem Tweet auf Twitter, bezahlt die EU für den Impfstoff von Moderna 18 $ und für jenen der beiden Anbieter Pfizer und Biontech 12 €. Der Politiker löschte seinen Eintrag rasch wieder, doch waren Medien schnell genug, um über den Inhalt zu berichten.


Preis für nachhaltigstes Unternehmen 2021

4.1.2021

Erfreuliche Nachrichten inmitten der größten Gesundheitspandemie. Das a.ö. Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt zählt zu den „Nachhaltigsten Unternehmen 2021“. Das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt überzeugte in den Kategorien ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, Ansehen, Technologie und Innovation.


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