Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Österreich im Spitzenfeld

9.1.2019

Die Österreicher verbrachten 2016 durchschnittlich 8,2 Tage im Spital. Das ist im Vergleich der EU-Staaten Rang sieben. Am häufigsten waren Tschechen mit 9,6 Tagen jährlich stationär im Krankenhaus. Auf der anderen Seite waren die Niederländer mit nur 4,5 Tagen am wenigsten oft im Spital. Ein EU-Durchschnittswert wurde von Eurostat nicht ausgewiesen, da die Daten von drei Staaten – Griechenland, Portugal und Ungarn – fehlten.


Strafen für vergessene Arztvisiten

9.1.2019

Der Südtiroler Gesundheitsbetrieb will die Wartezeiten für fachärztliche Leistungen verkürzen. Eine der vorgesehenen Maßnahmen ist dabei ab Jänner ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro für nicht wahrgenommene Arzttermine. Die Wartezeiten für fachärztliche Visiten an den Südtirolern Krankenhäusern sind nämlich äußerst lang. Im Schnitt warten Patienten in Bozen über 80 Tage auf eine Untersuchung. In Meran sind es 53 Tage, in Brixen 50 Tage. Für nicht-dringende Leistungen muss man in Südtirols Krankenhäusern sogar über 200 Tage an Wartezeit in Kauf zu nehmen - etwa für die Dermatologie. Maßnahmen wie ein zentral verwaltetes Vormerksystem haben in den letzten Monaten bereits für eine leichte Entspannung der Situation gesorgt.


Vorreiter bei Versorgung Frühgeborener

8.1.2019

Die Neonatologie am Uniklinikum Salzburg ist österreichweiter Vorreiter in der medizinischen Versorgung Frühgeborener. Sie wird jetzt auch erstes Ausbildungszentrum für entwicklungsfördernde Betreuung in Österreich.


MedAustron baut Krebstherapie aus

8.1.2018

Das Krebsbehandlungs- und Forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt ist seit fast zwei Jahren in Betrieb. Seit der Eröffnung wurden etwa 8.000 Behandlungen bei den ersten 250 Krebspatientinnen und -patienten durchgeführt. Mitte 2019 soll die Behandlung mit Kohlenstoffionen starten und bei jenen Patientinnen und Patienten helfen, deren Tumore strahlenresistent sind. Damit positioniert sich das MedAustron als eines von wenigen Zentren weltweit im Spitzenfeld der Ionentherapie.


„Oscar der Krankenhausbranche“

7.1.2019

Mit dem KlinikAward werden hervorragende Leistungen im Bereich Klinikmarketing des deutschsprachigen Raums ausgezeichnet und ein Anreiz für mehr Transparenz und Wettbewerb im Klinikmarkt geschaffen. Die in der Presse als „Oscar der Krankenhausbranche“ bezeichnete Auszeichnung wird zum elften Mal vergeben. Bisher wählte die Jury aus über 620 Bewerbungen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz die Gewinner der letzten zehn Ausschreibungen aus. Die nächste Bewerbungsrunde startet am 1. März 2019 und endet am 3. Juni 2019.


„Jungärzte wollen keine Einzelkämpfer sein“

7.1.2019

Vor dem Hintergrund des drohenden Ärztemangels fordert Patientenanwalt Gerald Bachinger bessere Rahmenbedingungen für Jungärzte. „Sie wollen nicht mehr in einer Einzelkämpferordination arbeiten“, sagt er. In den nächsten zehn bis 15 Jahren wird knapp die Hälfte der Ärztinnen und Ärzte das Pensionsalter erreichen. Bachinger fordert, dass man die Rahmenbedingungen im niedergelassenen Bereich an die Wünsche der Jungärzte anpassen sollte, um dem Ärztemangel am Land entgegenzuwirken. „Sie wollen etwas, das viele Generationen vor ihnen nicht gekannt haben, nämlich eine Work-Life-Balance“ ...


Neuer Chef der OÖ-Gesundheitsholding

2.1.2019

Die Spitalslandschaft in Oberösterreich wird von Grund auf neu gestaltet und nimmt nun auch personell langsam Form an. Franz Harnoncourt, langjähriger ärztlicher Direktor des Elisabethinen-Spitals, wird Leiter der oberösterreichischen Gesundheitsholding. Es werden die früheren Landesspitäler und das Linzer Kepler-Klinikum zu einer neuen Gesundheitsholding zusammengefasst. Er wird damit nach der Fusion Chef von rund 14.500 Mitarbeitern und leitet damit den größten Arbeitgeber Oberösterreichs. Harnoncourts Stellvertreter werden Karl Lehner und Harald Schöffl sein.


LKH Graz II wird zweitgrößter Spitalsverbund

1.1.2019

Am 1. Jänner 2019 nimmt das LKH Graz II seinen Betrieb auf - damit entsteht der zweitgrößte Spitalsverbund der Steiermark. Dafür werden ab dem nächsten Jahr vier Spitalsstandorte zusammengelegt. Die ehemalige Sigmund Freud Klinik, das LKH Graz-West in Eggenberg und die bisherigen LKH-Standorte Hörgas und Enzenbach nördlich von Graz werden zu einem Spitalsverbund. Erklärtes Ziel ist es, Synergien der unterschiedlichen Spitäler zu nutzen und die Zusammenarbeit besser zu strukturieren, um die Qualität der medizinischen Versorgung für die Patienten zu verbessern.


18.2.2019