Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Deutsche Impfpriorisierung als Vorlage für Österreich ?

10.12.2020

Das österreichische Impfgremium arbeitet an einem Plan, der ähnlich jenem der deutschen Impfkommission (STIKO) ist. Dabei stehen die Pflegeheime am Anfang, gefolgt von Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen und Personal in medizinischen Einrichtungen mit Kontakt zu „vulnerablen Gruppen“. Die weitere Reihenfolge soll nach dem Alter sein. Das deutsche Dokument könnte damit als Vorlage für die Konkretisierung der heimischen Impfstrategie dienen.


Patienten-TV und Festnetz-Telefonie gratis

7.12.2020

Die Oberösterreichische Gesundheitsholding hat beispielhaft auf Grund des Corona bedingten Besuchsverbotes Patienten-TV, Festnetztelfonie und WLAN-Zugang in allen Krankenhäusern auf Gratisbetrieb umgestellt. So erleichtern die Kliniken ihren PatientInnen den Kontakt mit ihren Angehörigen.


Neues Chirurgiezentrum Hall

7.12.2020

Nach drei Jahren Bauzeit ist es endlich soweit: Im Dezember 2020 startet die Inbetriebnahme des Chirurgiezentrums Hall. 206 Betten und eine Gesamtnutzfläche von 29.470 m2 stehen nach der Übersiedlung zur Verfügung. Im Neubau findet ein großer Teil der somatischen Fächer des LKH Hall Platz: OP-Bereich, Intensiv- und Aufwachstation, die komplette Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, eine Sonderklasse-Station und die Stationen der Abteilung für Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie eine gemischte Station Gynäkologie/Urologie/Innere Medizin.


Verschärfte Maßnahmen in der EU bis Jänner

7.12.2020

Während Österreich mit Montag den harten Lockdown beendet hat, haben zahlreiche EU-Länder eine Verschärfung der Maßnahmen bis mindestens zur ersten Jänner-Woche angekündigt. Nur wenige dieser Länder haben eine höhere 14-Tage-Inzidenz als derzeit Österreich.


2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung

544. Verordnung

des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der besondere Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung von COVID-19 getroffen werden (2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung – 2. COVID19-SchuMaV)


Die Regeln ab 7. Dezember

3.12.2020

An diesem Tag treten die neuen Regeln zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie in Kraft und bleiben (vorerst) bis 6. Jänner aufrecht. Die Ausgangsbeschränkungen gelten wieder nur nachts, es gibt weiterhin Kontaktbeschränkungen, aber Ausnahmeregelungen für die Feiertage. Der Handel und Pflichtschulen dürfen wieder öffnen. Einreisende aus Risikogebieten müssen in Quarantäne.


Neueste Informationen zu COVID-19-Impfstoffen

online

Quarantäne in den USA: Von 10 auf 5 Tage

2.12.2020

Bisher sollte man sich in den USA bei Verdacht auf SARS-CoV-2 für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Jetzt soll dieser Zeitraum verkürzt werden. Der Grund dafür sind neue Studienergebnisse. Schon im September schlägt Virologe Christian Drosten im NDR-Podcast vor, dass die Quarantäne-Zeit für Menschen mit Symptomen einer Corona-Infektion von 14 auf 5 Tage verkürzt werden könne (DocCheck berichtete). Jetzt wollen die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in den USA eine solche Verkürzung im Laufe der Woche in ihre neuen Guidelines aufnehmen, wie die New York Times berichtet. Vom März bis Juli dieses Jahres lagen dort die Empfehlungen bei 14 Tagen, dann wurde auf 10 Tage verkürzt. Andere Länder haben den empfohlenen Zeitraum für die Selbstisolation schon angepasst: In Frankreich wurde dieser im September von 14 auf 7 Tage herabgesetzt.


Spitalschefs warnen vor zu rascher Öffnung

30.11.2020

Am Mittwoch will die Regierung konkrete Schritte kommunizieren, wie es nach dem Lockdown weitergehen wird. Schon jetzt gibt es heftige Debatten und Wunschlisten dazu. Die Chefs der neun öffentlichen Spitalsträger warnen in einem Brief an Gesundheitsminister Rudolf Anschober vor zu raschen Öffnungsschritten. Die zweite Welle habe die „öffentlichen Krankenhäuser bis an den Rand der Leistungsfähigkeit“ geführt, heißt es in dem Schreiben. Dank der „herausragenden Leistungsbereitschaft und dem persönlichen Engagement der Mitarbeiter“ konnte der „hohe Behandlungsaufwand“ für die Patienten und Patientinnen geleistet werden.


Plan oder planlos?

30.11.2020

Europa sucht nach Rezept für Weihnachten: Weihnachten werde hart dieses Jahr, oder zumindest nicht so ablaufen, wie man es gewohnt sei – mantraartig werden diese Worte von Politikern aller Länder wiederholt. Die Rahmenbedingungen für die Feiertage – sofern sie schon festgelegt sind – divergieren von Staat zu Staat, die Debatte darüber treibt mitunter seltsame Blüten ...


Wien startet Massentests

27.11.2020

In Wien werden die CoV-Massentests der Bevölkerung bereits Anfang Dezember starten und bis 13. Dezember über die Bühne gehen. Das sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Österreichweit sind die Planungen für die Großaktion auf völlig unterschiedlichen Planungsstufen, wie eine Zwischenbilanz des mit organisierenden Bundesheeres zeigt. Ursprünglich war es geplant, dass am 5./6. Dezember alle 200.000 Lehrer und Kindergartenpädagogen und am 7./8. Dezember alle 40.000 Polizisten getestet werden. Massentests für die Bevölkerung waren eigentlich erst für das Wochenende vor Weihnachten (19./20. Dezember) geplant.


Livestream mit Doz. Dr. Paul Sungler

27.11.2020

Der SALK-Geschäftsführer und Leiter des Landes-Medizinstabes spricht über die aktuelle COVID-Situation und interne Regelungen ....


CoV-Impfstrategie umfasst drei Phasen

25.11.2020

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat die österreichische CoV-Impfstrategie präsentiert. Diese soll drei Phasen umfassen. Die erste Zielgruppe seien Menschen über 65 vor allem in Alters- und Pflegeheimen und das gesamte Personal in diesen Heimen. In der ersten Phase liegt der Fokus zudem auf Pflege- und Gesundheitspersonal in Krankenanstalten, Ordinationen, Rettungsorganisationen und sozialen Diensten sowie auf Hochrisikogruppen mit definierten Vorerkrankungen. Die zweite Phase erstrecke sich auf Februar, März und April, hier könnte es weitere zwei Millionen Dosen geben. Damit sollen grundsätzlich Personen über 65 Jahre sowie solche mit Systemrisiko in den Bereichen Sicherheit, Justiz, Schulen und Bildungseinrichtungen, kritische Infrastruktur und zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens geimpft werden. Ab zweitem Quartal soll es flächendeckende Impfungen geben.


COVID-19 stationär: Die neue Leitlinie

25.11.2020

Die Leitlinie klärt darüber auf, wann eine stationäre und wann eine intensivmedizinische Betreuung erforderlich ist oder wann welche Form der Atemunterstützung, wann eine Intubation und mechanische Beatmung zum Einsatz kommen. „Das Hauptziel der unterstützenden Therapie besteht darin, eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu sichern, wofür uns verschiedene Methoden, wie Sauerstofftherapie oder eine Masken-Beatmung unterstützend zur Verfügung stehen“, fasst Professor Michael Pfeifer, Präsident der DGP, zusammen. Federführer sind die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Zudem wirkten elf weitere Fachgesellschaften an der Erstellung mit.


Details zu Massentests vor Weihnachten sind noch unklar

24.11.2020

Die Pläne für die geplanten Coronavirus-Massentests in Österreich: Am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Dezember, und somit zum Ende des harten Lockdowns sollen alle Landes- und Bundeslehrerinnen und -lehrer sowie Kindergartenbetreuerinnen und -betreuer (rund 200.000 Personen) getestet werden. An den Tagen danach, die Polizei und die Bevölkerung in Gemeinden mit hoher Inzidenz. Die Massentests auf freiwilliger Basis sollen kurz vor Weihnachten starten. Verwendet werden Antigen-Schnelltests. Gesundheitsminister Rudolf Anschober betonte bezüglich der Massentests, seine große Hoffnung sei es, damit asymptomatisch CoV-Positive „aus dem Kreislauf“ nehmen zu können. Dazu wäre zusätzlich die Verfolgung ihrer Kontakte wichtig, um den Pandemieverlauf eingrenzen zu können. Das dürfte aber nicht kommen, es fehlen schlicht die Kapazitäten ...


Corona-Impfstoff: Notfallzulassung ist normaler Weg

24.11.2020

Im Kampf gegen Corona wartet die Welt auf einen Impfstoff. Der Impfstoff von Biontech und Pfizer ist den beiden Unternehmen zufolge schon auf der Zielgeraden. Läuft alles gut, kann er noch vor Weihnachten auf den Markt kommen - mit einer sogenannten Notfallzulassung. Die Bezeichnung lässt vermuten, dass es einzig und allein um Schnelligkeit geht. Doch der Schritt sei die logische nächste Stufe auf dem Weg zu einem Impfstoff, sagt Stephan Becker, Virologe an der Universität in Marburg, im ZDF heute journal.


Wie sich Aerosole in Räumen ausbreiten

20.11.2020

In geschlossenen Räumen steigt die Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Grund dafür sind mit Viren beladene Aerosole, die durch die Luft schwirren. Wie Maske-Tragen und Lüften das Infektionsrisiko verringern, zeigen Animationen der Zeitung „El Pais“. Die Grundlagen für die Berechnungen, die die spanische Zeitung „El Pais“ veröffentlicht hat, lieferte die University of Colorado (USA). Durchgespielt werden unterschiedliche Szenarien wie etwa ein Treffen von sechs Personen zuhause im Wohnzimmer, von denen einer mit dem Coronavirus infiziert ist.


Zweifel am CoV-Krisenmanagement steigt

19.11.2020

Das geht aus einer präsentierten Studie hervor, die das Gallup-Institut in Kooperation mit dem Medienhaus Wien erstellt hat. Das Institut erhebt seit Mitte März regelmäßig die Stimmungslage sowie die Mediennutzung in der Coronavirus-Krise. Die Angst vor einer Ansteckung ist wieder gestiegen (57 Prozent der Befragten). Erstmals seit April ist auch die Bereitschaft gestiegen, vorübergehend Freiheitsrechte aufzugeben (80 Prozent). Dennoch ist laut der Studie nur noch die Hälfte der Bevölkerung der Meinung, dass die Regierung mit dem Virus richtig umgeht. Der Anteil jener, die der Meinung sind, die Pandemie sei nicht unter Kontrolle, erreichte mit 83 Prozent den höchsten Wert seit dem Ausbruch der Krise.


Barmherzige Brüder verlassen Spital Eggenberg

19.11.2020

Große Änderung in der Grazer Spitalslandschaft: Die Barmherzigen Brüder verabschieden sich langsam aus Eggenberg, sie konzentrieren ihre Einrichtungen und Leistungen am innerstädtischen Standort Marschallgasse. Der zweite Bauabschnitt ist nun fertig, 250 Mitarbeiter sind dieser Tage gesiedelt. Die in Eggenberg verbliebenen knapp 150 Mitarbeiter werden im April nächsten Jahres von den Elisabethinen übernommen.


Umsetzung von „Testen, Tracen, Isolieren“ nötig

18.11.2020

Nur mit klaren Strategien, einem substanziellen Aufbau der Kontaktnachverfolgung und belastbareren Daten für Forscher können nach dem nunmehrigen Beschluss für einen harten Lockdown weitere derartige Maßnahmen verhindert werden, so der Simulationsforscher Niki Popper. Sonst passiere das hinreichend Absehbare – nämlich der erneute, rasche Anstieg der Fallzahlen nach dem Lockdown. Nur klare Strategie kann Absehbares abwenden. Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte Maßnahmen für die Zeit danach und will Massentests durchführen. So wolle man „zur Zeit der Öffnung“ die Bevölkerung durchtesten – Vorbild für diese geplanten Massentestungen sei die Slowakei, dort habe man auf diese Weise viele asymptomatisch Infizierte entdecken und isolieren können.