Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


Start für Infusion gegen Covid-19

4.1.2022

Beim Pilotprojekt in der Wiener Klinik Favoriten sind die Infusionen der Marke Sotrovimab für Patientinnen und Patienten vorgesehen, die mit dem Coronavirus infiziert sind und bei denen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf gegeben ist. Bei den Infusionen setzt man auf monoklonale Antikörper. Medikamente sind allerdings keine Alternative zur Impfung gegen das Coronavirus, wird vom Gesundheitsministerium betont. Die Impfung biete nach wie vor den besten Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf.


Leitspital Region Liezen

3.1.2022

Nachdem 2021 der Grundstückskauf für das Leitspital Region Liezen erfolgte und die Finanzierung im Landtag beschlossen wurde, schreitet das Projekt weiter voran: Kürzlich hat die KAGes als Errichter die Generalplaner-Ausschreibung veröffentlicht. Teil der Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in der Region ist auch eine neue Kinderärzte-Ambulanz in Liezen, die im Jahr 2022 eröffnet werden soll. „Noch bis 17. Jänner 2022 läuft die europaweite Ausschreibung für die Generalplaner-Leistungen. Darüber hinaus wird derzeit an der Abstimmung mit den Begleitprojekten aus den Bereichen Infrastruktur und Bau, etwa der Anschließung an das Wegenetz sowie der Ver- und Entsorgung, gearbeitet. Die erste Stufe des Preisgerichts für die Generalplaner-Leistungen ist für Ende Februar 2022 geplant, die zweite Stufe für Juli 2022 und für August 2022 dann die Beauftragung. Parallel dazu werden die Vergabeverfahren der weiteren erforderlichen Fachplaner wie Projektsteuerung, Prüfstatik etc. erstellt und bearbeitet für den Start der Planungsstufe 1 im September 2022." So Ernst Fartek, Vorstand der KAGes für Finanzen und Technik.


Was Impfstoff-Hersteller gegen Omikron planen

27.12.2021

Auch die Impfstoff-Hersteller reagieren auf Omikron: Sie passen ihre Corona-Impfstoffe entsprechend an. Wie läuft das? Und wie geht es nach der Anpassung weiter? Ein Überblick.


Gesundheitsberuferegister (GBR): Registrierungspflicht gilt wieder

27.12.2021

Die Registrierung der Berufsangehörigen ist in Österreich seit Juli 2018 Voraussetzung für die Ausübung des jeweiligen Gesundheitsberufes (gemäß GuKG und MTD-G). Während der Covid-19-Pandemie wurde die Registrierungspflicht kurzfristig ausgesetzt, um den Berufseinstieg zu erleichtern. Nach aktueller Gesetzeslage müssen ab 1. Jänner 2022 die betroffenen Berufsangehörigen allerdings registriert sein.


Jetzt einmal Weihnachten feiern

20.12.2021

Keinen Grund für Verschärfungen der Corona-Regeln in Wien sieht Gesundheits-Stadtrat Peter Hacker. Man habe sich angestrengt, damit Weihnachten gefeiert werden könne. Die neue Coronavariante Omikron macht sich in anderen Ländern bemerkbar, es wird auch davon ausgegangen, dass sie in Österreich und Wien zur dominierenden Version wird. Jetzt seien einmal Krisenstäbe am Zug, so Hacker. Die Regierung richtet angesichts der Omikron-Variante eine neue „gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination“, kurz „GECKO“, ein. Als Krisenmanager an der Spitze sollen Katharina Reich, Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit, und Generalmajor Rudolf Striedinger fungieren.


Mehr als 30.000 Menschen bei Lichtermeer

20.12.2021

In Wien hat am Sonntag-Abend ein stilles Lichtermeer auf dem Ring stattgefunden – in Gedenken an die mehr als 13.400 CoV-Toten in Österreich. Pünktlich um 19.00 Uhr wurden die mitgebrachten Lichter in die Höhe gestreckt. Das Ende nach rund zehn Minuten wurde mit Jubel und Applaus quittiert. Reden gab es keine. Als Zeichen des Miteinanders versammelten sich mehr als 30.000 Teilnehmer*innen. Die Lichterkette ist auch als „Danke“ gedacht, an all jene, die in der Pandemie das Gemeinwesen aufrechterhalten und sich kümmern. Daniel Landau: „Jene im Gesundheitsdienst, in der Pflege, bei der Sicherheit und in der sozialen Arbeit".


Anti-CoV-Pille zu rund 90 Prozent wirksam

16.12.2021

Der US-Pharmakonzern Pfizer sieht die hohe Wirksamkeit seiner Anti-CoV-Pille nach einer Endauswertung der klinischen Studie bestätigt. Die Tablette zeige eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisikopatientinnen und -patienten, wie Pfizer mitteilte. Jüngste Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die sich schnell ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus beibehält.


Megaprojekt Krankenhaus Oberwart liegt trotz Corona im Plan

15.12.2021

Das größte Bauprojekt des Landes liegt im Zeit- und Kostenplan. 2023 soll der Bau abgeschlossen sein, 2024 der Patientenbetrieb starten. Das modernste Spital des Landes wird alle Stationen des derzeitigen Krankenhauses übernehmen und rund 320 Betten zur Verfügung haben.


Omikron-Welle schon im Jänner erwartet

14.12.2021

14 Tage Quarantäne für Kontaktpersonen, kein Freitesten - egal, ob geimpft oder nicht. Für die offenbar deutlich ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus hat das Gesundheitsministerium deutlich strengere Regeln für die Kontaktpersonen-Nachverfolgung vorgelegt. Dabei handelt es sich, anders als zunächst kolportiert, um einen fixen Erlass an die Behörden der Länder. Die Maßnahmen sind also keine Empfehlung, sondern ein Befehl.


Die Regeln nach dem Lockdown

13.12.2021

Für Geimpfte und Genesene ist der bundesweite Lockdown wieder beendet. Auf Bundesebene gelten neue Regeln. Diese werden von den Bundesländern aber teils deutlich strenger gehandhabt – die tatsächlichen Öffnungsschritte hängen vom jeweiligen Bundesland ab. Keines der neun Bundesländer setzt die bundesweite Öffnungsverordnung eins zu eins um. Nachfolgend ein Überblick der österreichweiten „Mindeststandards“. +++ Die breiten Lockerungen werden in der Corona-Kommission nicht ohne Sorge betrachtet. Angesichts der Omikron-Variante wird, wie dem internen - der APA vorliegenden - Protokoll zu entnehmen ist, eine baldige Verschlechterung der Lage erwartet. Die in den Prognosen abgebildete "Atempause" werde wohl eine kurze sein, wird die Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit, Katharina Reich, zitiert.


Das Geschäft mit den Schnelltests: Willkommen in der Goldgrube

13.1.2021

Das möglichst breite Testen ist eines der wichtigsten Mittel im Kampf gegen die Pandemie. Das hat, nach einer kurzen Phase der Verirrung in Deutschland, datierbar auf die Zeit vom 11. Oktober bis 11. November, auch die Politik längst erkannt. Seitdem bezahlt der deutsche Steuerzahler die Schnelltests wieder. Zugleich sorgten die Ländern mit 3G- und mehr noch mit den 2G-plus-Regeln, bei denen sich auch Geimpfte und Genesene testen lassen müssen, für einen zwischendurch kaum mehr erwarteten Boom und Bedarf.


Zwei Impfungen schützen wenig vor Omikron

11.12.2021

Die Untersuchungen zur neuen CoV-Variante Omikron und zur Wirksamkeit der vorhandenen Impfungen laufen auf Hochtouren. Vieles davon wurde im Labor untersucht. Nun wurden die Ergebnisse einer britischen Analyse auf Basis von 581 Personen mit bestätigter Omikron-Variante bekannt: Demzufolge bietet nur eine dritte Auffrischungsimpfung Schutz vor Erkrankungen mit Omikron. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut AGES bei 381,8 (Stand: 10.12.). Vorarlberg hat mit 728,6 den höchsten Wert, gefolgt von Tirol mit 493,9. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Wien (254,7).


Großteil der Länder öffnet schrittweise

9.12.2021

Österreich wird in Sachen Coronavirus-Maßnahmen mit Sonntag wieder zum Fleckerlteppich. Am Samstag um Mitternacht endet der bundesweite Lockdown für Geimpfte und Genesene. Österreichweit gelten dann „Mindeststandards“ – im Großteil der Bundesländer bleiben aber darüber hinausgehende und in der Folge schrittweise auslaufende Maßnahmen in Kraft. Während im Burgenland, in Tirol und Vorarlberg ab Sonntag fast alles wieder geöffnet wird, sperren in Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark Gastronomie und Beherbergungsbetriebe erst am 17. Dezember, in Wien erst am 20. Dezember auf.


Erster Entwurf zur Impfpflicht liegt vor

9.12.2021

Der erste Gesetzesentwurf zur künftigen Impfpflicht liegt vor. Der Entwurf sieht eine Strafhöhe von 600 Euro alle drei Monate vor, Geld geht an Spitäler. Gestraft werden Ungeimpfte laut Entwurf ab Mitte März 2022. Die Impfpflicht soll ab Februar gelten. Das Ministerium will nächste Woche finale Fassung präsentieren.


Experten nur für „behutsame Öffnungsschritte“

6.12.2021

Die Experten der Corona-Kommission treten dafür ein, bei der in einer Woche geplanten Lockdown-Lockerung nur „behutsame“ Öffnungsschritte zu setzen. Grund für den Zugang ist die „noch sehr angespannte Lage auf den Intensivstationen“.


Zulage für Pflegepersonal

6.12.2021

Das Personal erhält eine Covid-19-Zulage für die schwierige Zeit der Pandemie. Respekt alleine reiche als Anerkennung für die geleistete Arbeit nicht mehr aus, daher gebe es nun die Tiroler Covid-19—Zulage für alle Pflegepersonen sowie alle Ärzte. Nachträglich ab Oktober soll es bis Ende April für Pflegekräfte auf Intensivstationen 400 Euro pro Monat, für Normalstationen und Pflegeheime 250 Euro pro Monat geben. In Tirol sind derzeit 300 Stellen im Pflegebereich nicht besetzt, Schätzungen zufolge werden bis 2030 rund 7.000 zusätzliche Pflegekräfte in Tirol benötigt.


Fake News und Droh-Mails: Spitäler wehren sich

6.12.2021

Seit Wochen wird in den Krankenhäusern unter Alarmstufe Rot gearbeitet, Mitarbeitern wird vor allem auf den Covid-Stationen Unmenschliches abverlangt. Krebspatienten, die auf eine Operation warten, müssen auf einen späteren OP-Termin vertröstet werden. Die Liste der Aufgaben und Herausforderungen durch die aktuelle Corona-Situation ließe sich noch fortsetzen. Damit nicht genug, müssen sich die Mitarbeiter nun noch mit ganz anderen Dingen herumschlagen, etwa mit Droh-Mails.


Gültigkeit der Impfzertifikate verkürzt

4.12.2021

Das Gesundheitsministerium hat die Gültigkeit der Impfzertifikate im Grünen Pass verkürzt, statt bisher 360 Tage auf 270 Tage. Davon ausgenommen sind Personen, die genesen und mindestens einmal geimpft sind. Für diese Gruppe ist das Impfzertifikat vorerst weiterhin 360 Tage lang gültig. Diese Regelung tritt mit 6. Dezember in Kraft. Für Janssen-Geimpfte gilt ab 03.01.2022: Es braucht eine 2. Dosis für einen gültigen Grünen Pass.


Lifebrain baut Gurgeltestlabor aus

4.12.2021

Laut einer Aussendung wird der Standort in der Klinik Penzing – also dem ehemaligen Otto-Wagner-Spital – deutlich erweitert. Derzeit werden zwei Objekte genutzt, nämlich der Pavillon 16 für die Logistik und der Pavillon 17. Dort befindet sich auf drei Stockwerken das Covid-Labor, das über 118 PCR-Analysegeräte und 144 Pipettierroboter verfügt. Nun kommen zwei weitere von Grund auf sanierte und zum Labor umgebaute Pavillons dazu. Damit wird die tägliche maximale Testkapazität bis Anfang 2022 auf rund 750.000 PCR-Tests pro Tag erweitert. Parallel dazu wird der Personalstand laut Lifebrain um bis zu weitere 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf insgesamt mehr als 1.500 erhöht. Damit soll die Test-Effizienz in den Bundesländern verbessert werden.


Omikron, bisher keine Toten

3.12.2021

Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bisher keine Todesfälle infolge einer Infektion mit der Coronavirus-Variante Omikron gemeldet worden. Das teilte WHO-Sprecher Christian Lindmeier in Genf mit. Die WHO sammelt die Daten über die Verbreitung der neuen Coronavirus-Variante und wertet sie aus. Er habe aber „noch keine Berichte über Todesfälle im Zusammenhang mit Omikron gesehen“, fügte Lindmeier hinzu. In einem Zeitungsinterview meint die Berner Virologin Emma Hodcroft, dass die Omikron-Variante des Coronavirus bereits um die Welt gereist ist, bevor sie entdeckt wurde. Erste Omikron-Fälle seien bereits im Oktober aufgetaucht