Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs


News


KH Reutte: Securities mit Pfefferspray

2.3.2022

Nachdem ein Mitarbeiter von einem verärgerten Besucher tätlich angegriffen worden war, verstärkt das Krankenhaus Reutte jetzt seine Sicherheitsvorkehrungen: "Daher werden wir als kurzfristige Sofortmaßnahme Security-Mitarbeiter an den Schleusen einsetzen und die dort sowie im Eingangsbereich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Pfeffersprays und ähnlichen Verteidigungsmitteln zu ihrem persönlichen Schutz ausstatten“, kündigte Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler in einer Aussendung an.


„Es reicht“: Proteste gegen Pflegenotstand

25.2.2022

Das Gesundheitspersonal hat sich am Donnerstag neuerlich zu Protesten vor Spitälern und Gesundheitseinrichtungen versammelt. Aufgerufen dazu hat die „Offensive Gesundheit“, ein Zusammenschluss der Arbeiter- und Ärztekammer, sowie der Gewerkschaften im Gesundheits- und Langzeitpflegebereich. Gleichzeitig wurde auch eine parlamentarische Bürgerinitiative gestartet, die bessere Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung für alle Mitarbeiter fordert.


Corona künftig als ständiger Begleiter?

23.2.2022

Die Bewältigung der Corona-Krise ist zwei Jahre nach dem ersten nachgewiesenen Fall in Österreich immer noch Thema Nummer eins im politischen Alltag. Auch wenn die Infektionszahlen wie prognostiziert wieder zurückgehen werden, werden Long-COVID und die psychischen Folgen der Pandemie weiterhin den Alltag von Politik und Gesellschaft bestimmen.


Herzklappe mit neuer Methode „repariert"

21.2.2022

Zum österreichweit ersten Mal ist nun am Kepler Uniklinikum in Linz bei einem Patienten eine undichte Klappe zwischen der linken Herzkammer und dem Vorhof mit einem harpunenartigen, neuen Gerät „repariert“ worden. In Zukunft würden immer mehr Operationen am schlagenden Herzen durchgeführt werden, so der Vorstand der Herzchirurgie, Andreas Zierer.


Weitere Lockerungen in Kraft

19.2.2022

Die Lockerungen gehen trotz weiterhin hoher Omikron-Zahlen weiter. Seit 12. Februar gibt es keine 2-G-Pflicht im Handel und bei körpernahen Dienstleistern mehr, damit ist auch die Kontrollpflicht gefallen. Seit 19. Februar gilt auch sonst überall, wo bis dahin 2-G galt, 3-G. Darunter fallen Gastronomie und Tourismus, Eintritt in Sportstätten und Seilbahnen. Wien bleibt bei Corona-Regeln weiterhin etwas strenger. Seit Anfang Februar gibt es in Dänemark keine Beschränkungen mehr – auch keine Maskenpflicht in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Seither gehen die Spitalseinweisungen stark nach oben und halten schon bei einem neuen Höchstwert.


Mehr Erstversorgungsambulanzen bis 2023

17.2.2022

Die oft überlasteten Notaufnahmen in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes sollen entlastet werden. In allen städtischen Krankenhäusern wird eine Erstversorgungsambulanz (EVA) eingerichtet, wo man ohne Überweisung mit medizinischen Problemen hingehen kann. Von Augenentzündung bis starken Bauchschmerzen – wer damit ins Spital geht, wird zunächst in der Erstversorgungsambulanz begutachtet. Bisher sind in vier Kliniken Erstversorgungsambulanzen in Betrieb: im AKH sowie in den Kliniken Favoriten, Ottakring und Floridsdorf. In Erstversorgungsambulanzen arbeiten Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner, die vom Ärztefunkdienst der Ärztekammer gestellt werden. Der Start weiterer Erstversorgungsambulanzen verzögerte sich pandemiebedingt. Bis März 2023 sollen nun aber auch in den Kliniken Hietzing, Landstraße und Donaustadt Erstversorgungsambulanzen eingerichtet werden, beschloss die Landeszielsteuerungskommission (LZK), ein Gremium von Stadt Wien und Gesundheitskasse.


„Vierte Impfung wird notwendig sein“

15.2.2022

Beim wöchentlichen Impfupdate hat GECKO-Leiterin Katharina Reich die Bedeutung der Impfpflicht unterstrichen – und sie betonte dabei, dass es auch eine vierte CoV-Schutzimpfung brauchen werde. Weiters stellte sie klar, dass „es bei der Impfpflicht nicht so sehr um das Jetzt und das Heute und das Morgen, sondern eher um den mittel- und längerfristigen Ausblick, ginge. Wir brauchen die Impfpflicht, um es kontinuierlich möglich zu machen, am Ball zu bleiben und das Thema sicher aufzusetzen.“


Impfbefreiung: Online-Tool kommt

14.2.2022

Die Bundesländer richten auf ihren Websites ein Online-Tool für Coronavirus-Impfbefreiungsanträge ein. Dass jedes Bundesland selbst eine Einmeldeplattform anbietet, sei darauf zurückzuführen, dass eine bundesweit einheitliche fehlt. Ab sofort können Unterlagen digital eingereicht werden. Die eingereichten Unterlagen sollen dann durch die Epidemieärzte des Landes geprüft werden. Die digitale Lösung soll für eine zeitnahe Abwicklung sorgen.


Österreich kaufte seit Pandemiebeginn 57 Millionen Impfdosen

7.2.2022

Österreich hat seit Pandemiebeginn bis Anfang Dezember 2021 insgesamt 57 Millionen Corona-Impfstoffdosen geordert. Geliefert wurden davon in diesem Zeitraum 23,9 Millionen Dosen von Pfizer/BioNTech, Moderna, AstraZeneca, sowie Johnson&Johnson. Die vier Unternehmen haben dafür bis Ende Oktober vergangenen Jahres der Republik 246 Millionen Euro in Rechnung gestellt. Dies geht aus einer Anfragebeantwortung durch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hervor. Über 280.000 AstraZeneca-Dosen sind im Vorjahr abgelaufen.


1,7 Milliarden Euro für Coronavirus-Tests

7.2.2022

Die gratis CoV-Tests sorgen für politische Diskussionen. Denn die tatsächlichen Kosten sind hoch: Allein für das „Alles gurgelt“-Programm sind es in Wien im Jänner rund 29 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr betrugen sie österreichweit 1,7 Milliarden. Stimmen für ein Ende der CoV-Gratistests gibt es bereits und nicht nur die Arbeiterkammer spricht sich für ein Überdenken aus. Auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig meint, dass die Beibehaltung der Gratistests "... die Bemühungen hinsichtlich einer weiterhin fälligen Steigerung der Impfquote konterkarieren."


Impfpflichtgesetz in Kraft

5.2.2022

In Österreich gilt nun die Coronavirus-Impfpflicht. Sie gilt für alle Personen mit Wohnsitz in Österreich ab 18 Jahren. Ausnahmen sind für Schwangere und jene vorgesehen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Der Strafrahmen bei Nichtbefolgung geht im „vereinfachten Verfahren“ bis zu 600 Euro, im „ordentlichen Verfahren“ bis 3.600 Euro. In der ersten Phase nach Inkrafttreten wird bis Mitte März aber noch nicht gestraft, sondern erst ab dem 16. März (Phase zwei). Sobald dann die ELGA GmbH die technischen Voraussetzungen zum Datenabgleich geschaffen hat, sollen alle dann noch Ungeimpften ein Erinnerungsschreiben bekommen, das sie zur Impfung auffordert. Sollte es epidemiologisch notwendig sein, tritt dann auch die dritte Phase in Kraft. Wer dann an einem von der Regierung festgelegten Impfstichtag kein gültiges Impfzertifikat vorweisen kann, erhält eine automatisierte Impfstrafverfügung ausgestellt.


3/1 oder 3/2 oder doch 2/1 ?

1.2.2022

Neben dem Inkrafttreten der Impfpflicht, Ende des Lockdown für Ungeimpfte und der Verkürzung der Gültigkeit der CoV-Schutzimpfung nach dem zweiten Stich von neun auf sechs Monate, gibt es noch weitere Änderungen. Eine EU-Regelung führt zu einer neuen Darstellung der Auffrischungsimpfungen im „Grünen Pass“. Genesene, die sich nach ihrer Infektion zweimal impfen lassen, haben künftig „3/1“ statt bisher „3/3“ stehen. Bei Johnson-Geimpften steht nach dem Zweitstich „2/1“ und nach dem Booster „3/1“. Die „alten“ Impfzertifikate bleiben gültig. Bei dreifach geimpften Personen, die sich bisher nicht infiziert haben, steht auch künftig „3/3“ im „Grünen Pass“. Alles klar?


Lockerungen im Februar

31.1.2021

Am 5. Februar wird die Sperrstunde von 22.00 auf 24.00 Uhr verschoben. Am 12. Februar fällt die 2-G-Pflicht im Handel, eine Woche später reicht in Gastronomie und Tourismus (ausgenommen in Wien), wieder die 3-G-Regel. Allerdings werden für den 3-G-Nachweis in der Gastronomie die PCR-Tests nur eine Gültigkeit von 48 Stunden haben. Gelockert wird auch ein wenig im Veranstaltungsbereich. Statt 25 können nun wieder 50 Personen ohne zugewiesene Sitzplätze zusammenkommen und das ab 5. Februar. Bei der Pressekonferenz sagte GECKO-Vorsitzende Katharina Reich, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle in der ersten Februar-Woche erwartet wird. In einzelnen Bundesländern könnte der Höhepunkt auch um eine Woche abweichen. Man könne international und auch in Österreich beobachten, dass sich die Entkopplung von hohen Fallzahlen und niedrigen Hospitalisierungszahlen weiter bestätigt. Sprich: Trotz vielen Infektionen steigt die Belegung in den Spitälern bisher kaum. Wiener Bürgermeister Michael Ludwig sprach hingegen vom falschen Zeitpunkt, die Lockerungsschritte bekanntzugeben. Auf Twitter sprach er sich für einen umsichtigen und vorsichtigen Kurs aus und kündigte an, nach einem Gespräch mit Experten zu verlautbaren, welche Schritte in Wien gesetzt werden.


Ablauf des „Grünen Passes“

29.1.2022

Mit 1. Februar wird die Gültigkeit der CoV-Schutzimpfung nach der zweiten Impfung von neun auf sechs Monate verkürzt. Davon betroffen sind aus heutiger Sicht noch rund 320.000 Personen, die noch keinen Booster erhalten haben und ab Dienstag somit über keinen gültigen 2-G-Nachweis mehr verfügen. Der Stichtag wird nicht verschoben und auch keine Übergangsfrist eingeführt, so der Regierungsbeschluss. Ausnahme: Für Personen unter 18 Jahren wird das Impfzertifikat über die erste Impfserie 210 Tage (also 7 Monate) lang gültig sein. Für dreifach Geimpfte bleibt die Gültigkeitsdauer des Grünen Passes mit neun Monaten unverändert. Für die Einreise nach Österreich sind Impfzertifikate oder andere Impfnachweise weiterhin 270 Tage gültig.


Impfpflicht, Impflotterie sowie Zuschüsse für Gemeinden

24.1.2022

Der Fahrplan für das Inkrafttreten des COVID-19-Impfpflichtgesetzes ab Anfang Februar ist weiter auf Schiene. Im Nationalrat stimmte eine große Mehrheit für den Initiativantrag, der nach Durchführung eines Expertenhearings im Gesundheitsausschuss in wesentlichen Punkten aber noch angepasst wurde. Das Abstimmungsergebnis bei 170 anwesenden Abgeordneten waren 137-Pro-Stimmen und 33-Kontra-Stimmen.


aus Österreich

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Burgenland beschließt Strukturplan für Gesundheit

20.1.2022

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat den Regionalen Strukturplan Gesundheit 2025 für das Burgenland vorgestellt. Darin einigen sich Land, Bund und Sozialversicherung unter der Ägide des Burgenländischen Gesundheitsfonds (BURGEF) auf die Leistungen in den Spitälern, die Zahl der Kassenarztstellen und deren Finanzierung. Dieser sieht unter anderem den Erhalt von fünf Krankenhaus-Standorten vor, außerdem ist eine Befragung der Bevölkerung zum Thema Gesundheit geplant. 2022 werden knapp 180 Millionen Euro in die Versorgung investiert. Zusätzlich fließen 50 Millionen Euro in die nächsten Abschnitte des Krankenhaus-Neubaus in Oberwart.


Neue Angebote für ambulante Rehabilitation

18.1.2022

Nach Operationen, einem Schlaganfall oder Herzinfarkt folgt meist eine mehrwöchige Rehabilitation. Dieser Reha-Aufenthalt wird in Kärnten künftig öfter als bisher auch ohne Übernachtung, also ambulant angeboten. Die Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt hat dafür einen 1.000 Quadratmeter großen Zubau eröffnet. Die Humanomed erhielt nach einer Ausschreibung der Pensionsversicherungsanstalt den Zuschlag für Klagenfurt. Ein zweiter privater Anbieter für ambulante orthopädische Reha soll folgen. Auch in Villach könnte es demnächst ein ambulantes Rehazentrum geben. Beantragt werden kann die ambulante Reha über den Haus- oder Facharzt. Die Kosten übernimmt die Pensionsversicherungsanstalt, es ist keine Zusatzversicherung nötig.


Gesundheitsausschuss gibt Startschuss für Impfpflicht gegen COVID-19

18.1.2022

Sie tritt Anfang Februar in drei Phasen in Kraft. Gelten wird sie für Personen ab 18 Jahren. Ausnahmen gibt es für Schwangere und all jene, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können sowie für Genesene. Am Donnerstag ist dann der Nationalratsbeschluss geplant.